12 Februar - 5 Juli 2026
Die Ausstellung bietet eine umfassende Neubewertung des Werks des schottischen Künstlers (1951–2025), einer zentralen und kontroversen Figur der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. Anhand einer bedeutenden Auswahl von Gemälden lädt die Ausstellung das Publikum dazu ein, sich mit einem verführerischen und narrativen Bildkosmos auseinanderzusetzen, in dem Erinnerung, Begehren und Melancholie in einer Malerei von starker visueller und symbolischer Wirkung miteinander verflochten sind.
Palazzo Velli Expo, Piazza Sant’Egidio, 10
„Jack Vettriano in Rom“ ist ein Ausstellungsprojekt, das dazu einlädt, sich mit einem Künstler auseinanderzusetzen, der mit seltener Deutlichkeit den Grenzbereich zwischen populärer Zustimmung und institutioneller Legitimation besetzt. Vettriano wurde häufig durch reduktive Kategorien gelesen: auf der einen Seite die unmittelbare Verführungskraft „narrativer“ Bilder, auf der anderen der Vorwurf einer allzu zugänglichen Ästhetik, die mitunter mit Oberflächlichkeit verwechselt wurde. Gerade deshalb kann eine Ausstellung im römischen Kontext, eingebettet in das historische und urbane Gefüge von Trastevere, zu einem kritischen Instrument werden: nicht um zu „rehabilitieren“ oder zu „verurteilen“, sondern um die innere Struktur einer Malerei sichtbar zu machen, die mit Begehren, Erinnerung und dem Theater der Beziehungen arbeitet.
Vettrianos Szenen sind als Fragmente konstruiert: Sie erzählen nicht alles, sondern deuten an. Die Erzählung ist niemals explizit; vielmehr wird sie der Körperhaltung, der Distanz zwischen den Figuren, dem Licht, das den Raum schneidet, und vor allem der Atmosphäre anvertraut. Darin liegt einer der Gründe für die Beständigkeit seiner Bildwelt: Die Malerei fungiert als Projektionsmaschine, in der der Betrachter das Fehlende ergänzt und die Leerstellen mit Erfahrung und Begehren füllt.
Der biografische Werdegang Vettrianos, geboren als Jack Hoggan 1951 in der schottischen Grafschaft Fife in einem familiären Umfeld, das mit der Bergbauindustrie verbunden war, ist kein bloß dekoratives Detail: Er bildet einen Interpretationsschlüssel für seine Position im Kunstsystem. Der Künstler verlässt früh die Schule und beginnt schon in jungen Jahren zu arbeiten, mit dem Ziel einer technischen Tätigkeit im Bergbau. Die Distanz zu einer akademischen Ausbildung – von der Kritik oft als Defizit benannt – ist zugleich die Voraussetzung seiner Autonomie außerhalb institutioneller Rahmen und ermöglicht ihm ein direktes Verhältnis zu Modellen der visuellen Kultur.
Der Wendepunkt erfolgt im Erwachsenenalter, als ein Malkasten (Aquarellfarben und Malmaterialien) ihn an eine Praxis heranführt, die zunehmend unverzichtbar wird. Vettriano beginnt autodidaktisch, in seiner Freizeit, durch Kopieren und Studium – eine alte, werkstattbasierte Methode, bei der Nachahmung nicht servil, sondern formativ ist. In dieser Phase orientiert sich der Künstler an unterschiedlichen Traditionen: von den alten Meistern über den Impressionismus bis hin zu Anregungen aus dem Surrealismus sowie einer schottischen Linie, die Erzählung und Atmosphäre betont. Autodidaktik bedeutet hier nicht Improvisation, sondern die Disziplin eines schichtweisen Lernens, bei dem Referenzen bewusst gewählt und eine eigene Grammatik entwickelt wird.
Der Übergang vom privaten in den öffentlichen Raum verdichtet sich in einem Ereignis von exemplarischer Aussagekraft: der Teilnahme an der Jahresausstellung der Royal Scottish Academy in Edinburgh, bei der die ausgestellten Werke rasch verkauft wurden und so einen Kreis von Galerien und mediale Aufmerksamkeit eröffneten. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen ersten „Erfolg“, sondern den Eintritt einer bereits stark erkennbaren figurativen Sprache in einen professionellen Kontext, der den Künstler mit Markterwartungen und kritischer Trägheit konfrontieren sollte.
In diesem Moment nimmt der Künstler den Namen Vettriano an, abgeleitet vom mütterlichen Familiennamen (in einigen Quellen als Vettraino/Vettriano angegeben), und verbindet seine Identität mit einer Genealogie, die auch italienische Wurzeln umfasst: Seine Mutter stammte aus einer Familie mit Herkunft im südlichen Latium. Für eine Ausstellung in Rom ist dieses Element nicht als bloße Kuriosität zu verstehen, sondern als Hinweis auf eine vielschichtige europäische Identität, in der Zugehörigkeit als Schichtung und nicht als Etikett erscheint. Vettriano ist mit anderen Worten nicht nur „schottisch“, sondern verkörpert eine Moderne, die von Übergängen, Aneignungen und Neuerfindungen geprägt ist.
Die augenfälligste Qualität von Vettrianos Malerei ist ihre filmische Struktur. Dabei handelt es sich nicht um eine oberflächliche Referenz: Die Szene ist häufig als кадrierter Ausschnitt konzipiert, mit einem präzisen emotionalen Fokus und einer Aura der Ambiguität. Das Licht – nahezu immer künstlich oder scharf gesetzt – fungiert als Regie: Es isoliert Gesichter, betont die Textur der Stoffe, trennt Körper und Objekte und erzeugt eine Hierarchie des Blicks. In vielen Werken ist nicht die Handlung entscheidend, sondern der Moment davor oder danach – der Augenblick, in dem noch alles möglich ist. Hier hört Malerei auf, beschreibend zu sein, und wird zu Suspense.
Eros fällt nicht mit der Zurschaustellung des Körpers zusammen, sondern mit der Konstruktion von Spannung. Sinnlichkeit zeigt sich in Details: eine entblößte Schulter, ein Handschuh, eine Zigarette, ein Absatz; vor allem aber im Abstand zwischen Nähe und Distanz. Die Anziehung zwischen den Figuren ist oft offensichtlich, doch die Kommunikation bleibt fragil: Gesten brechen ab, Blicke streifen einander, ohne sich zu treffen. Diese Ambivalenz erzeugt eine typisch moderne Dimension: Intimität als Theater, Begehren als Rätsel, Liebe als Versprechen und Unruhe.
Die Schauplätze – Hotelzimmer, exklusive Clubs, Ballsäle, nächtliche Innenräume – sind keine bloßen Hintergründe. Sie sind „Sets“, die einen sozialen Code transportieren: Eleganz, Kontrolle, Erscheinung. Innerhalb dieses Codes schleicht sich die Unruhe ein. Vettriano malt nicht nur Paare, sondern Beziehungen, in denen die Anziehung stets von einem Moment des Risikos, des Geheimnisses oder des Verlusts durchzogen ist. Das Bürgertum ist hier kein soziologisches Thema, sondern eine Atmosphäre: ein mentaler Raum, in dem Form zugleich schützt und gefangen hält.
Eines der beständigsten Motive in Vettrianos Werk ist die Einsamkeit. Selbst wenn die Szene bevölkert ist, erscheint jede Figur isoliert, als existiere sie in einer psychischen Blase. Diese Wirkung wird durch Kompositionen erzielt, die Leerräume, Distanzen und Ränder betonen: Häufig suggeriert das Bild ein „Off“, das ebenso schwer wiegt wie das Dargestellte. In diesem Sinne tritt Vettriano in einen indirekten Dialog mit einer Linie der figurativen Moderne, die sich mit urbaner Entfremdung und Unkommunizierbarkeit befasst – nicht durch gelehrte Zitate, sondern durch eine Verwandtschaft des emotionalen Klimas.
Die Küstenlandschaft – Wind, Regen, tiefer Himmel – kehrt als einer der großen „symbolischen Räume“ des Künstlers wieder. Der Strand ist der Ort der Exponiertheit: Die Körper sind sichtbar, verletzlich; zugleich ist er ein Ort der Distanz, da der Horizont sich entfernt, verdünnt und destabilisiert. In diesen Szenen löscht Eleganz das Natürliche nicht aus, sondern durchdringt es. Hier wird Melancholie zur Form.
Der Ausstellungsrundgang entfaltet sich anhand einer Auswahl von über achtzig Werken und bietet den Besuchern die Möglichkeit, das Werk eines der kommerziell erfolgreichsten und am weitesten verbreiteten figurativen Künstler der Gegenwart vertieft kennenzulernen. Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf eine Anthologie bekannter Bilder, sondern entwickelt ein differenziertes Lesemodell, das die Komplexität einer Malerei vermittelt, die auf Atmosphäre, Erzählung und emotionaler Spannung basiert.
Neben zehn Ölgemälden, die den bekanntesten Kern von Vettrianos Produktion bilden, umfasst der Rundgang Arbeiten auf musealem Papier in einzigartigen, zertifizierten Editionen, die eigens für die römische Präsentation geschaffen wurden. Diese Werke ermöglichen eine genaue Betrachtung der kompositorischen Struktur: die Rolle der Zeichnung, die Konstruktion der Körper und der Einsatz des Lichts als dramaturgisches Element. Papier wird so zu einem Ort der Konzentration, an dem sich Malerei als Prozess und nicht nur als ikonisches Ergebnis zeigt.
Einen wichtigen Beitrag zur Interpretation leistet der Fotografiezyklus, der im Atelier des Künstlers von Francesco Guidicini, dem offiziellen Porträtfotografen der Sunday Times, realisiert wurde. Diese Bilder sind weit entfernt von einer rein dokumentarischen Funktion und eröffnen eine Reflexion über die Konstruktion des öffentlichen Künstlerbildes sowie über das Verhältnis von Malerei, Fotografie und Medien.
Der Dialog zwischen Gemälden und Fotografien macht eine Konstante in Vettrianos Poetik sichtbar: das Bewusstsein für die Szene. So wie seine Bilder als schwebende Filmstills erscheinen, erweist sich auch das Atelier als Ort der Inszenierung, an dem die Grenze zwischen Intimität und Darstellung bewusst unscharf bleibt.
Der Rundgang wird durch ein Video bereichert, in dem Jack Vettriano seinen künstlerischen Werdegang schildert und sich dabei auf die Entwicklung seiner Bildsprache sowie auf sein Verhältnis zu Publikum und Kritik konzentriert. Dieses audiovisuelle Material ist nicht als Feier gedacht, sondern erfüllt eine interpretative Funktion: Es setzt die Selbsterzählung des Künstlers in Beziehung zu den ausgestellten Werken und macht Kontinuitäten und Spannungen zwischen Intention, Praxis und Rezeption sichtbar.
In diesem Zusammenhang erscheint Vettrianos Malerei als eine über die Zeit entwickelte Sprache, die auf der bewussten Wiederholung von Themen und Atmosphären beruht, in der Eros, Einsamkeit und Begehren zu strukturellen Elementen einer kohärenten Vision werden.
Jede Ausstellung zu Vettriano steht vor einem spezifischen Risiko: der Reduktion seines Werks auf einen Katalog ikonischer Bilder. Die Herausforderung besteht darin, das sichtbar zu machen, was unter der Ikone als Struktur fortbesteht: die bewusste Wiederholung von Motiven, die Grammatik des Lichts, die Fähigkeit, eine Geschichte in einer einzigen Geste zu verdichten. Die Präsentation im Palazzo Velli kann in diesem Sinne den „Gegenschuss“ hervorheben: weniger bekannte oder intimere Werke, die es erlauben, die Bandbreite seines Registers zu erfassen – von offen theatralischen Szenen bis zu zurückgenommenen, nahezu im Schweigen schwebenden Bildern.
Vettrianos Malerei ist nicht nur narrative Konstruktion, sondern Arbeit an der Oberfläche. Stoffe, Haut, metallische Objekte, Reflexionen, Schatten: Alles trägt zu einer visuellen Qualität bei, die auf unmittelbare Lesbarkeit zielt, ohne innere Spannung aufzugeben. Die Materie ist kontrolliert, oft glatt, doch das Licht bringt sie zum Schwingen; und diese Schwingung verwandelt eine Szene in einen Gemütszustand. Vettrianos „Realismus“ ist in Wahrheit ein Realismus der Atmosphäre: wahr nicht, weil er „ähnelt“, sondern weil er einen Effekt psychologischer Wahrheit erzeugt.
Vettriano in einem historischen Palazzo im Herzen Roms zu präsentieren, bedeutet, zwei Zeitlichkeiten miteinander in Dialog zu setzen: einerseits die Dichte des Ortes, andererseits das moderne (und modernistische) Imaginäre eines Künstlers, der Szenen der „Mitte des 20. Jahrhunderts“ wie zeitgenössische Mythen gestaltet hat. Die daraus entstehende Reibung ist produktiv: Die historische Architektur domestiziert die Werke nicht, sondern verstärkt ihren szenischen Charakter. In diesem Dialog lädt die Ausstellung dazu ein, auch die Natur der Figuration heute zu hinterfragen: Warum übt eine so narrative Malerei im Zeitalter digitaler Bilder und Beschleunigung weiterhin Anziehungskraft aus?
Unter den bekanntesten mit Vettriano verbundenen Werken stellt „The Singing Butler“ (1992) einen Punkt symbolischer Verdichtung dar: Ein elegant gekleidetes Paar tanzt an einem windigen Strand, während ein Butler und eine Zofe Regenschirme halten. Das Bild arbeitet mit Kontrast und Begehren: Leichtigkeit und widrige Witterung, Romantik und Prekarität, Theatralik und Melancholie. Im Jahr 2004 erzielte das Gemälde mit einem Verkaufspreis von £744.800 einen Auktionsrekord und wurde zum Sinnbild dafür, wie die Popularität eines Bildes sich in ökonomischen Wert und zugleich in kollektives Gedächtnis übersetzen kann.
Um dieses Werk hat sich eine regelrechte interpretative Mythologie gebildet: Vettriano selbst beförderte die Vorstellung eines impliziten Soundtracks, eines Liedes, das die Szene noch filmischer und nostalgischer erscheinen lässt: Fly Me to the Moon. Hier verarmt das Pop-Element die Malerei nicht, sondern verortet sie in einem Netz zugänglicher Referenzen, in dem die Imagination des Betrachters – musikalisch, filmisch, persönlich – das Bild vollendet. Die Stärke der Ikone liegt gerade in ihrer Offenheit: Sie ist ein „abgeschlossenes“ Bild und zugleich unendlich fortsetzbar.
Vettrianos Werdegang zeigt, dass Anerkennung niemals eindeutig ist. Während ein Teil der Kritik Distanz wahrte, erhielt der Künstler bedeutende institutionelle und mediale Würdigungen, darunter die Auszeichnung als Officer of the Order of the British Empire (OBE) für Verdienste um die bildenden Künste, verliehen zu Beginn der 2000er-Jahre. Der OBE „löst“ die kritische Debatte nicht, signalisiert jedoch die öffentliche Relevanz seines Werks und seine Fähigkeit, ein breites, transversales und generationenübergreifendes Imaginäres anzusprechen.
Die römische Station findet nach dem Tod des Künstlers statt, der im März 2025 in Nizza verstarb. Dieser Umstand ist nicht in kommemorativem Sinne zu lesen, sondern als Abschluss eines historischen Bogens: Vettriano gehört nun einer abgeschlossenen Phase an, und gerade deshalb kann sein Werk jenseits modischer Konjunkturen und polarisierender Urteile mit größerer Klarheit bewertet werden. In einer Epoche, die zwischen Hyperkonzeptualismus und Rückkehr zur Figuration schwankt, bleibt seine Malerei ein Dokument kollektiver Wünsche: nach Eleganz, Romantik und Unruhe.
Die Ausstellung zu besuchen bedeutet, einem exemplarischen Fall zu begegnen: einem Künstler, der ohne akademische Ausbildung eine Sprache von außerordentlicher Wiedererkennbarkeit entwickelt hat. Sie bietet die Möglichkeit, die Kohärenz dieser Grammatik aus nächster Nähe zu beobachten – Licht, Haltung, Atmosphäre, Setting, Eleganz als Maske, Begehren als Spannung – und vor allem zu überprüfen, wie Figuration auch heute noch eine komplexe Sprache sein kann, die psychologische und gesellschaftliche Themen ohne programmatische Aussagen verhandelt.
Vettriano gerät häufig zwischen zwei gegensätzliche Vereinfachungen: die Abwertung als „leicht konsumierbarer Maler“ und die unkritische Verehrung als Pop-Ikone. Eine sorgfältig konzipierte Ausstellung kann helfen, beiden Fallen zu entkommen. Es geht nicht darum zu entscheiden, ob Vettriano „Kitsch“ oder „Kult“ ist, sondern darum zu verstehen, welche visuellen Mechanismen er aktiviert, welche Begehren er anspricht und welches Bild der Moderne er inszeniert. In diesem Sinne wird die Ausstellung zu einem Labor der Lektüre zeitgenössischer Bilder: Wie entsteht eine Ikone? Wie lässt sich ein Motiv wiederholen, ohne es zu erschöpfen? Wie tritt Malerei in Dialog mit Film, Werbung, Fotografie und kollektivem Gedächtnis?
Vettrianos Malerei verlangt einen aktiven Betrachter. Jede Szene ist ein Fragment: Anfang und Ende bleiben außerhalb des Bildes. Dieses „Ungesagte“ ist die eigentliche Stärke seiner Sprache: Sie zwingt keine Bedeutung auf, sondern schafft einen emotionalen Kontext, in dem jeder etwas wiedererkennt – eine Erinnerung, ein Begehren, eine Angst. Hier zeigt Vettriano, jenseits von Geschmacksurteilen, eine seltene Qualität: die Fähigkeit, Malerei zu einer Projektionserfahrung zu machen, in der das Bild sich nicht erschöpft, sondern fortdauert.
Schließlich besitzt der römische Ausstellungsort einen spezifischen Wert. Rom ist eine Stadt, in der Geschichte nicht Kulisse, sondern Substanz ist; gerade deshalb erzeugt die Begegnung mit einem so „modernen“ Imaginären – Ballsäle, Nächte, Hotels, Strände – einen fruchtbaren Kurzschluss. Die Ausstellung lädt dazu ein, über eine umfassendere Frage nachzudenken: Was suchen wir heute in Bildern? Vielleicht nicht nur formale Innovation, sondern auch eine Erzählung, in der sich Begehren und Widersprüche wiederfinden lassen. Vettriano inszeniert mit seiner atmosphärischen Malerei genau dies: die Persistenz der Romantik und den Schatten, der sie begleitet.
Chiara Campagnoli, Deborah Petroni und Rubens Fogacci von Pallavicini s.r.l. haben die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Jack Vettriano Publishing organisiert; kuratiert wird sie von Dr. Francesca Bogliolo. Das kuratorische Projekt verfolgt einen rigorosen Ansatz, der sowohl eine unkritische Feier als auch die Reduktion des Künstlers auf ein reines Marktphänomen vermeidet.
Die Kuratierung bevorzugt eine thematische Lektüre, die die innere Kohärenz von Vettrianos Werk und seine Fähigkeit hervorhebt, narrative Bilder zu schaffen, die den Betrachter befragen. Die Schirmherrschaft des Palazzo Velli stärkt den Dialog zwischen Ausstellung und historisch-architektonischem Kontext und verwandelt den Ausstellungsraum in ein aktives Element der visuellen Erzählung, das die theatrale und psychologische Dimension der Malerei zu verstärken vermag.
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Meta: Jack Vettriano in Rom: Die Ausstellung präsentiert einen kritischen Parcours durch das Werk des berühmten schottischen Malers zwischen Figuration und filmischem Imaginären.
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Palazzo Velli Expo, Piazza Sant’Egidio, 10
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