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	<title>Museen &#8211; ArcheoRoma</title>
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	<description>Rom Tourismus Info: Denkmäler, Touren und Tickets</description>
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		<title>Galleria Borghese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ArcheoRoma-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:50:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecken Sie die Säle und Hauptwerke der Galleria Borghese. Von Bernini bis Caravaggio – erleben Sie einen Streifzug durch die Kunst der Renaissance und des Barock.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Galleria Borghese befindet sich in der Villa Borghese und zählt zu den wertvollsten Schätzen des künstlerischen und kulturellen Erbes Roms. Ursprünglich war sie die Residenz des Kardinals Scipione Borghese, Neffe von Papst Paul V. In dieser historischen Villa ist eine außergewöhnliche Kollektion von Renaissance- und Barockkunst zu sehen, darunter Meisterwerke von Caravaggio, Bernini und Tizian. Umgeben von einem weitläufigen Park bietet die Villa ein einzigartiges Erlebnis, in dem sich Kunst und Natur zu einer unvergesslichen Einheit verbinden. Damit veranschaulicht sie zugleich das Zusammenspiel der Architektur des 17. Jahrhunderts mit der römischen Landschaft.</p>
<h2>Geschichte der Galleria Borghese</h2>
<p>Die Galleria Borghese, in der Villa Borghese Pinciana gelegen, ist einer der bedeutendsten Orte des künstlerischen und kulturellen Erbes Roms. Ihre Geschichte umfasst mehrere Epochen: von der Gründung der privaten Sammlung des Kardinals Scipione Borghese und der Barockzeit, in der die Villa zur Bühne für Kunst und Architektur des Seicento wurde, bis hin zur Umwandlung in ein staatliches Museum und den Restaurierungen und Modernisierungen der letzten Jahrzehnte.</p>
<h3>Gründung und Barockzeit</h3>
<h4>Die Ursprünge der Sammlung</h4>
<p>Anfang des 17. Jahrhunderts begann Kardinal Scipione Borghese – ein Neffe von Papst Paul V. – damit, eine Kunstsammlung aufzubauen, die bald zu den renommiertesten der Welt zählen sollte. Sein feines Gespür und sein innovatives Denken ermöglichten den Erwerb von Meisterwerken der Renaissance und des Barocks – von Caravaggio und Tizian bis hin zu Bernini – und begründeten so eine Sammlung, die schon von Beginn an künstlerische Exzellenz und den Mäzenatsanspruch der Familie Borghese verkörperte.</p>
<h4>Der Bau der Villa</h4>
<p>Parallel zum Aufbau der Sammlung entschied sich die Familie Borghese 1607 für den Bau einer Villa am Pincio-Hügel im Norden Roms. Das Projekt, das zunächst Flaminio Ponzio anvertraut und später von Giovanni Vasanzio vollendet wurde, sollte die Kunstwerke in einem Rahmen von Eleganz und architektonischer Harmonie beherbergen. Stilistische Anklänge an die italienischen Villen der Renaissance (etwa Villa Medici und Villa Farnesina) verband man mit einem großzügigen Portikus und einer prächtig gestalteten Terrasse, wodurch ein Ort entstand, an dem Kunst und Natur in einzigartiger Weise interagieren.</p>
<h4>Die Barockzeit</h4>
<p>Mit dem Aufkommen des Barocks avancierten die Villa und ihre Kunstsammlung zu Sinnbildern für die dynamische römische Kunstszene. Die barocke Formensprache, gekennzeichnet durch expressive Üppigkeit und dekorative Details, fand ihren Ausdruck sowohl in den neu erworbenen Werken – etwa den monumentalen Skulpturen Berninis – als auch in den architektonischen und ornamentalen Veränderungen, die das Gebäude bereicherten. In diesem Kontext war die Galleria Borghese nicht nur ein Aufbewahrungsort, sondern ein lebendiger Raum, in dem die Raumaufteilung, die Ausstattung und das Licht zu einem vollendeten Bild künstlerischer Pracht verschmolzen.</p>
<h3>Die Umwandlung in ein Museum</h3>
<h4>Staatliche Übernahme und Eröffnung für die Öffentlichkeit</h4>
<p>1891 wurden alle Kunstwerke, die sich in den zwölf Sälen der Gemäldegalerie des Palazzo Borghese in der Via Ripetta befanden, in das Hauptgeschoss der Villa Borghese Pinciana überführt, was den Weg für die Umwandlung in ein Museum ebnete. 1902, nach dem Erwerb der zum Borghese-Fideikommiss gehörigen Sammlungen durch den italienischen Staat, wurde die Galleria Borghese offiziell zu einem öffentlichen Museum.<br />
Die Verhandlungen um diesen Transfer dauerten lange und waren kompliziert; oft sprach man vom „Geschäft des Jahrhunderts“. Für die Villa und die Gärten zahlte man 3,6 Millionen Lire – eine damals scheinbar moderate Summe, mit der jedoch ein unschätzbares Kunstgut in seiner Gesamtheit erhalten werden konnte.</p>
<h4>Die ersten Direktoren und die Museumsorganisation</h4>
<p>Giovanni Piancastelli (1845–1926) war der erste Direktor der Galerie, gefolgt 1906 von Giulio Cantalamessa, der zuvor für die Gallerie dell’Accademia in Venedig zuständig gewesen war. Durch diese personellen Entscheidungen gewann die Galerie an Profil: Sie etablierte sich als eine Institution, die dem Publikum offenstand und sich der Konservierung und Wertschätzung der Kunst verschrieb.</p>
<h4>Restaurierungen und Modernisierungen</h4>
<p>Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Galleria Borghese mehrfach restauriert, um das Gebäude wie auch die Kunstwerke zu bewahren. 1983 schloss das Museum für eine umfassende Renovierung, die 14 Jahre dauerte und es ermöglichte, die ursprüngliche Optik des Verputzes, der Statuen und der historischen zweiläufigen Treppe wiederherzustellen. Die Wiedereröffnung erfolgte im Juni 1997 und gab der Galleria ihren früheren Glanz und ihre volle Nutzbarkeit zurück.<br />
Im Jahr 2013 rangierte die Galleria Borghese auf Platz neun der meistbesuchten italienischen Staatsmuseen, mit knapp 500.000 Besuchern – ein Beleg für das anhaltende internationale Interesse am Erbe der Familie Borghese. 2015 ernannte der italienische Kulturminister Dario Franceschini Anna Coliva zur Leiterin der Galerie; seit November 2020 wird sie von Francesca Cappelletti geführt. Diese organisatorischen Neuerungen stärken die Verwaltung und Vermarktung des Museums weiter und sorgen dafür, dass Sammlung und Gebäude beständig aufgewertet werden.</p>
<h2>Das Museum</h2>
<p>Die Galleria Borghese ist ein Museum, in dem eine außergewöhnliche Kollektion aus Renaissance-, Barock- und neoklassischer Kunst in prunkvoll dekorierten Räumen gezeigt wird. Die Werke, sorgfältig ausgewählt und thematisch angeordnet, verteilen sich auf verschiedene Säle, wobei jeder seinen eigenen Charakter hat und die historische Bedeutung der ausgestellten Meisterwerke unterstreicht. Nachfolgend wird eine Ausstellungsroute vorgestellt, die nicht nur die herausragende Qualität der Kunstwerke hervorhebt, sondern auch die Entwicklung der Kunstgeschichte über mehrere Jahrhunderte hinweg erzählt.</p>
<h3>Ausstellungsroute</h3>
<p>Die Räume der Galleria Borghese sind so gestaltet, dass sie eine Geschichte erzählen: Jeder Saal besitzt eine eigene Identität, definiert durch das jeweilige Thema und die dort ausgestellten Werke. Im Folgenden ein genauer Überblick über die 20 Säle des Museums.</p>
<h4>Portikus und Eingangsbereich (Salone di Mariano Rossi)</h4>
<p>Dieser einleitende Bereich führt die Besucher in klassische Themen ein. Der Raum ist mit Büsten römischer Kaiser und einem eindrucksvollen Mosaik mit Gladiatorenkämpfen dekoriert; zudem beherrscht eine kolossale Statue des Bacchus die Szenerie.</p>
<p><em>Wichtige Werke:</em> Klassische Kaiserbüsten, Gladiatorenmosaik und kolossale Bacchus-Statue.</p>
<h4>Saal I (Paolinas Saal)</h4>
<p>Ehemals als “Sala del Vaso” bekannt, zeichnet sich dieser Raum durch Reliefdekorationen aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus. Das Hauptstück ist die neoklassische Marmorplastik von Antonio Canova, <strong>„Paulina Borghese als Venus Victrix“</strong>, ergänzt von Fresken an der Gewölbedecke, die die “Geschichten von Venus und Aeneas” zeigen.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li><strong>Paulina Borghese als Venus Victrix</strong> (Canova)</li>
</ul>
<h4>Saal II (Davids Saal)</h4>
<p>Auch als „Sala del Sole“ bezeichnet, beherbergt er im Zentrum Berninis <strong>David</strong>. Die Decke ziert das Fresko „Der Sturz des Phaeton“ von Francesco Caccianiga, angelehnt an Ovids <em>Metamorphosen</em>.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>David (Bernini)</li>
<li>Fresko „Der Sturz des Phaeton“ (Caccianiga)</li>
</ul>
<h4>Saal III (Apoll und Daphne)</h4>
<p>In diesem Saal steht die berühmte Marmorgruppe <strong>„Apoll und Daphne“</strong> von Bernini. Die dazu passenden Deckenmalereien sowie einige weitere hellenistische und römische Werke erzeugen einen Dialog zwischen Mythos und Kunst.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li><strong>Apoll und Daphne</strong> (Bernini)</li>
</ul>
<h4>Saal IV (Saal der Kaiser)</h4>
<p>Üppig mit Stuck, Marmor und Malereien ausgestattet, zeigt dieser Raum vor allem Büsten römischer Kaiser. Unter den bedeutendsten Werken ragt <strong>„Die Entführung der Proserpina“</strong> von Bernini heraus, begleitet von einer Kopie der <strong>„Artemis Borghese“</strong>.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li><strong>Die Entführung der Proserpina</strong> (Bernini)</li>
</ul>
<h4>Saal V (Hermaphroditos-Saal)</h4>
<p>Hier findet sich der berühmte <strong>„Schlafende Hermaphrodit“</strong>, eine Skulptur, die die Schönheit gemischter Formen veranschaulicht. Zudem illustriert ein Mosaik zum Thema Fischfang das Alltagsleben im antiken Rom und rundet die Räumlichkeit ab.</p>
<p><em>Wichtige Werke:</em></p>
<ul>
<li>Schlafender Hermaphrodit</li>
<li>Fischereimosaik</li>
</ul>
<h4>Saal VI (Aeneas und Anchises)</h4>
<p>Im Mittelpunkt dieses Saals steht die Skulptur <strong>„Aeneas, Anchises und Ascanius“</strong> von Bernini, die mit ihrer tiefgreifenden Darstellung von pietas und familiärer Bindung das für barocke Skulptur typische Pathos vermittelt.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li>„Aeneas, Anchises und Ascanius“ (Bernini)</li>
</ul>
<h4>Saal VII (Ägyptischer Saal)</h4>
<p>Ein Mosaik aus dem 2. Jahrhundert, kombiniert mit Skulpturen wie dem „Satyr auf einem Delfin“, schlägt eine visuelle Brücke zur Kunst des alten Ägyptens. Der Raum zeigt, wie eng das römische Schaffen einst mit ägyptischer Kultur verwoben war.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Mosaik aus dem 2. Jahrhundert mit ägyptischen Motiven</li>
<li>Satyr auf einem Delfin</li>
</ul>
<h4>Saal VIII (Sileno-Saal)</h4>
<p>Dieser Saal ist dem Werk Caravaggios gewidmet, geprägt von ausgesprochen expressiven und narrativen Werken. Besonders hervorzuheben sind <strong>„David mit dem Haupt Goliaths“</strong> und <strong>„Knabe mit einem Fruchtkorb“</strong> – Beispiele für die revolutionäre Chiaroscuro-Technik des Künstlers.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li><strong>David mit dem Haupt Goliaths</strong> (Caravaggio)</li>
</ul>
<h5>Saal IX (Didons Saal)</h5>
<p>Hier liegt der Fokus auf der italienischen Renaissance-Malerei, mit Stücken von Botticelli, Pinturicchio und Raffael, die das künstlerische Schaffen in Umbrien und der Toskana dokumentieren und die thematischen und technischen Veränderungen verdeutlichen.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Auswahl aus der Renaissance (Botticelli, Pinturicchio, Raffael)</li>
</ul>
<h4>Saal X (Herkules-Saal)</h4>
<p>Dieser Raum ist den Taten des Herkules gewidmet. Manieristische Werke von Parmigianino und Correggio sind hier zu sehen, ebenso allegorische Skulpturen wie Alessandro Algardis <strong>„Allegorie des Schlafes“</strong>, die mythologische Stoffe mit dramatischer Gestaltung verbinden.</p>
<p><em>Wichtige Werke:</em></p>
<ul>
<li>Manieristische Gemälde zum Thema Herkules</li>
<li>„Allegorie des Schlafes“ (Algardi)</li>
</ul>
<h4>Saal XI (Malerei aus Ferrara)</h4>
<p>Hervorgehoben wird hier der Einfluss der Schule von Ferrara anhand von Werken wie denen von Mazzolino und Garofalo. Die ausgestellten Werke spiegeln die kulturellen und künstlerischen Strömungen in Ferrara, insbesondere nach der Eingliederung in den Kirchenstaat.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Werke der Schule von Ferrara (Mazzolino, Garofalo)</li>
</ul>
<h4>Saal XII (Bacchantinnen-Saal)</h4>
<p>Schwerpunkt sind die frühen Jahre des 16. Jahrhunderts in der lombardisch-venezianischen Kunst, mit Stücken von Lorenzo Lotto und Sodoma. Die Gemälde befassen sich mit mystischen und religiösen Themen, die für diese Phase der Malerei typisch sind.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Werke aus dem frühen 16. Jahrhundert (Lotto, Sodoma)</li>
</ul>
<h4>Saal XIII (Saal des Ruhms)</h4>
<p>Klein, aber eindrucksvoll: diese Räumlichkeit wird von der <strong>„Allegorie des Ruhms“</strong> geprägt und zeigt Werke bolognesischer Meister. Sie unterstreicht den Stellenwert von Erfolg und Berühmtheit in der Kunst des Quattrocento.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li>„Allegorie des Ruhms“</li>
</ul>
<h4>Saal XIV (Lanfrancos Loggia)</h4>
<p>Ursprünglich als offene Loggia angelegt, beherbergt sie heute das Fresko <strong>„Konzil der Götter“</strong> von Lanfranco sowie Skulpturen von Bernini. Zusammen feiern sie den mythologischen und künstlerischen Glanz, der sich über mehrere Epochen erstreckt.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>„Konzil der Götter“ (Lanfranco)</li>
<li>Skulpturen von Bernini</li>
</ul>
<h4>Saal XV (Saal der Aurora)</h4>
<p>Dieser Raum zeigt Gemälde, die die Entwicklung des Manierismus in Italien illustrieren. Besonders hervorzuheben ist <strong>„Das Abendmahl“</strong> von Bassano, zusammen mit Werken von Dosso Dossi, die den Aufbruch einer neuen künstlerischen Epoche heraufbeschwören.</p>
<p><em>Wichtige Werke:</em></p>
<ul>
<li>„Das Abendmahl“ (Bassano)</li>
<li>Werke von Dosso Dossi</li>
</ul>
<h4>Saal XVI (Florassaal)</h4>
<p>Der Göttin Flora gewidmet, widmet sich dieser Saal dem Motiv der Natur und ihrer Schönheit. Anhand von Arbeiten von Marcello Venusti und Pellegrino Tibaldi wird der Renaissance-Stil aus einer mythologischen Perspektive beleuchtet, wobei Fruchtbarkeit und Naturfülle zelebriert werden.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Werke zum Thema Flora (Venusti, Tibaldi)</li>
</ul>
<h4>Saal XVII (Saal des Grafen von Angers)</h4>
<p>Präsentiert wird hier ein Querschnitt der Kunst des 17. Jahrhunderts mit ausgeprägtem Einfluss flämischer und niederländischer Malerei, was die kulturellen und künstlerischen Kontakte zwischen Italien und Nordeuropa verdeutlicht.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Auswahl seicentesker Malerei aus Flandern und den Niederlanden</li>
</ul>
<h4>Saal XVIII (Jupiter und Antiope)</h4>
<p>Konzentriert sich auf Barock-Meisterstücke aus Flandern, darunter <strong>„Susanna und die Alten“</strong> von Rubens, das die Unschuld Susannas gegen die irdische Verderbnis kontrastiert. Die Farbgewalt und Dynamik sind typisch für das barocke Schaffen und seine Gabe, religiöse Themen in intensive Bildwelten zu übersetzen.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li>„Susanna und die Alten“ (Rubens)</li>
</ul>
<h4>Saal XIX (Helena und Paris)</h4>
<p>Dieser Raum ist von Erzählungen der trojanischen Epik geprägt. Hier findet man Werke von Domenichino und Barocci, die die Themen Liebe und Tragik der griechischen Mythologie aufgreifen.</p>
<p><em>Relevante Werke:</em></p>
<ul>
<li>Auswahl zum Troja-Stoff (Domenichino, Barocci)</li>
</ul>
<h4>Saal XX (Amor und Psyche)</h4>
<p>Gewidmet der Liebesgeschichte zwischen Eros und Psyche, präsentiert der Saal Gemälde von venezianischen Meistern wie Giorgione, Tizian, Veronese und Bellini. Den Höhepunkt bildet Tizians berühmtes <strong>„Himmlische und Irdische Liebe“</strong>, Symbol für die ewige Zweiseitigkeit der Liebe.</p>
<p><em>Hauptwerk:</em></p>
<ul>
<li><strong>Himmlische und Irdische Liebe</strong> (Tizian)</li>
</ul>
<h2>Hauptwerke</h2>
<p>Neben den thematisch angeordneten Sammlungen in den verschiedenen Sälen birgt die Galleria Borghese einige der ikonischsten Werke der abendländischen Kunst. Sie bilden den Kernbestand der Sammlung und sind für das Verständnis der künstlerischen Entwicklung von der Renaissance bis zum Neoklassizismus unverzichtbar.</p>
<h4>Apollo und Daphne (Gian Lorenzo Bernini, 1622–1625) – Saal III</h4>
<p>Monumentale Marmorplastik, welche den Mythos von Apoll und Daphne in dem Augenblick festhält, als die Nymphe sich in einen Lorbeerbaum verwandelt, um den Nachstellungen des Gottes zu entkommen. Bekannt für ihre faszinierende Darstellung von Bewegung und Verwandlung in Stein, gilt sie als Eckpfeiler der Barockkunst und als Höhepunkt von Berninis Bildhauerei.</p>
<h4>David mit dem Haupt Goliaths (Caravaggio, 1609–1610) – Saal VIII</h4>
<p>Ein Ölbild, das den biblischen Helden David nach seinem Sieg über Goliath zeigt. Caravaggio nutzt sein revolutionäres Chiaroscuro, um einen intensiven Kontrast von Licht und Schatten zu erzeugen, der Spannung und Triumph betont. Dieses Werk belegt eindrücklich seine künstlerische Innovationskraft.</p>
<h4>Paulina Borghese als Venus Victrix (Antonio Canova, ca. 1800) – Saal I</h4>
<p>Eine neoklassizistische Marmorstatue, in der Canova Paulina Borghese in die Gestalt der Venus, der Liebesgöttin, verwandelt. Die Komposition glorifiziert ideale Schönheit in harmonischen Formen und perfekten Proportionen und steht für das feine ästhetische Gespür und die Bildhauerkunst, die Canova zu einem der führenden Meister seiner Zeit machten.</p>
<h4>Die Grablegung (Peter Paul Rubens, 1601) – Saal XVIII</h4>
<p>Ein Ölbild, das den feierlichen Moment der Abnahme Christi vom Kreuz zeigt. Rubens setzt kräftige Pinselstriche und eine ausdrucksstarke Farbgebung ein, um Emotionalität und Spannung zu betonen, wodurch dieses Meisterwerk die Qualitäten des Barock exemplifiziert und Heiliges in eine mitreißende Bildsprache hebt.</p>
<h4>Himmlische und Irdische Liebe (Tizian, 1513) – Saal XX</h4>
<p>Eines von Tizians bedeutendsten Werken, das diese Ölszene die Polarität zwischen geistiger und weltlicher Liebe untersucht. Die Komposition, voller Symbole und intensiver Farbgebung, vereint den venezianischen Malstil mit einer tiefen Reflexion über die Widerstreitigkeit menschlicher Empfindungen.</p>
<h4>Heiliger Dominikus (Tizian, ca. 1565) – Saal XX</h4>
<p>Ein Ölbild, in dem Tizian den heiligen Dominikus in machtvoller, charismatischer Pose portraitiert. Dank der warmen Beleuchtung und detailreichen Ausführung wirkt die Darstellung feierlich spirituell; das Porträt selbst transportiert die innere Größe und den Entschluss des Heiligen, exemplarisch für Tizians Renaissancekunst.</p>
<h4>Madonna mit Kind (Giovanni Bellini, ca. 1510) – Saal IX</h4>
<p>Ein Öl auf Holztafel, das die Madonna mit dem Christuskind in typischer Ausführung der venezianischen Renaissance zeigt. Bellinis sensibler Farbauftrag und sorgfältige Detailfreude erzeugen eine Atmosphäre voller Sanftheit und Sakralität.</p>
<h4>Die Entführung der Proserpina (Gian Lorenzo Bernini, ca. 1621) – Saal IV</h4>
<p>Eine großartige Marmorarbeit, die den gewaltsamen Raub Proserpinas durch Pluto darstellt. Bernini erzeugt in Stein eine lebendige Erzählung voller Bewegung: Die kraftvolle Aktion und die feinen Formen verschmelzen zu einem bildmächtigen Drama.</p>
<h4>David (Gian Lorenzo Bernini, ca. 1623) – Saal II</h4>
<p>Diese Marmorfigur zeigt den biblischen Helden David im Augenblick der mutigen Herausforderung an Goliath. Sie ist durch einen spannungsvollen Muskeleinsatz und Dynamik charakterisiert, ganz typisch für Berninis barocke Kunstauffassung, bei der Mut und Energie im Fokus stehen.</p>
<h4>Eneas, Anchises und Ascanius (Gian Lorenzo Bernini, ca. 1617) – Saal VI</h4>
<p>Eine Marmorgruppe, die auf Eneas’ Treue und die familiären Werte anspielt und Eneas zusammen mit Vater Anchises und dem jungen Ascanius darstellt. Die fließende Komposition und ausdrucksstarken Mienen vermitteln Heldentum und kindliche Frömmigkeit im gestalterischen Gewand des Barock.</p>
<h4>Baglioni-Grababnahme (Raffael, ca. 1507) – Saal IX</h4>
<p>Ein Ölbild, das die dramatische Baglioni-Depositionsszene zeigt. Dank ausgewogener Komposition und virtuos eingesetztem Licht verkörpert es das Pathos und die Feinheit der Renaissance sowie Raffaels Können, tiefgreifende Emotionen malerisch zu vermitteln.</p>
<p><!-- Additional works that follow the same format have been omitted for brevity, but would appear likewise in a consistent style. For instance:


<h4>Dame mit Einhorn (Raffael, ca. 1506) – Saal IX</h4>




<h4>... etc. --></p>
<p>Diese Werke stellen nur einen Teil des immensen Reichtums der Galleria Borghese dar, die nach wie vor ein unentbehrlicher Anlaufpunkt für Kunst- und Geschichtsfreunde aus aller Welt ist.</p>
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			</item>
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		<title>Vatikanische Museen</title>
		<link>https://www.archeoroma.de/sehenswuerdigkeiten/vatikanische-museen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senza categoria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vatikanischen Museen beherbergen die wichtigsten und größten Sammlungen der Welt, darunter Meisterwerke der Antike, von Ägypten über Griechenland bis Rom, von frühchristlicher und mittelalterlicher Kunst bis zur Renaissance, vom 17. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>L'articolo <a rel="nofollow" href="https://www.archeoroma.de/sehenswuerdigkeiten/vatikanische-museen/">Vatikanische Museen</a> proviene da <a rel="nofollow" href="https://www.archeoroma.de">ArcheoRoma</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fresken, Gemälde, Mosaike, Skulpturen und Statuen von unschätzbarer Schönheit, die von großen Künstlern geschaffen und im Laufe der Jahrhunderte von den Päpsten gesammelt wurden, werden in den verschiedenen Räumen der Vatikanischen Museen aufbewahrt und ausgestellt und repräsentieren die größte Kunstsammlung der Welt.</p>
<p>Dieses immense Erbe wurde durch die fortschreitende Bereicherung mit Meisterwerken von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert ermöglicht. Der vatikanische Museumskomplex mit insgesamt 54 Museen und 70.000 Werken, von denen nur 20.000 ausgestellt sind, erstreckt sich über 1400 Räume, Kapellen und Galerien und ist der Hüter eines außergewöhnlichen Erbes an Meisterwerken, Schönheit und Geschichte sowie ein Symbol Ort des Dialogs zwischen Kulturen und Religionen.</p>
<h2 id="storia">Geschichte</h2>
<h3 id="preesistenza">Dienstalter</h3>
<p>Einer der kultiviertesten Päpste der Kirche, <strong>Papst </strong><strong>Niccolò V.</strong> , beschloss im ersten Jahr seines Pontifikats 1447, seine private Kapelle von Bruder Giovanni da Fiesole, geboren Guido di Pietro, bekannt als <strong>Beato Angelico, mit</strong> Fresken versehen zu lassen .</p>
<p>Der berühmte franziskanische Maler malte einen Zyklus von Fresken über das Leben der Heiligen Stephen und Lawrence und belebte so die Schaffung <strong>der Niccoline-Kapelle</strong> , dem ersten Kern der zukünftigen Vatikanischen Museen.</p>
<p>1470 begann <strong>Papst Sixtus IV.</strong> Mit der Arbeit an der berühmten Sixtinischen Kapelle, die vom Architekten <strong>Giovanni dei Dolci errichtet wurde</strong> , und beauftragte bedeutende Renaissancekünstler wie <strong>Botticelli</strong> und <strong>Perugino</strong> , die die Fresken an die Wände malten.</p>
<p><strong>Papst Alexander VI.</strong> (Borgia), Nachfolger von Niccolò V, folgte seinem Beispiel und übertrug für seine Wohnung im Apostolischen Palast die Aufgabe, seine private Kapelle zu dekorieren, dem Maler Bernardino di Betto, bekannt als <strong>Pinturicchio,</strong> der 1494 einen bezaubernden Zyklus von Fresken in den verschiedenen Räumen.</p>
<h3 id="musei-vaticani-la-nascita">Vatikanische Museen: die Geburt</h3>
<p>Aber derjenige, der als der wahre Gründer der vatikanischen Sammlungen gilt, ist <strong>Papst Julius II. Della Rovere,</strong> der <strong>1506</strong> mit bedeutenden Änderungen seine riesige Privatsammlung klassischer Skulpturen als Mitgift mitbrachte und sie heute in den Hof der Statuen stellte <strong>Achteckiger Innenhof</strong> .</p>
<p>Anschließend fügte er dem Palast weitere Werke hinzu, indem er die berühmtesten antiken Skulpturen der Zeit kaufte, um den <strong>Belvedere-Hof</strong> zu schaffen , den er <strong>Donato Bramante</strong> anvertraute .</p>
<p>Das wichtigste Ereignis von Papst Julius II. Im Jahr 1508 war die Entscheidung, die Decke der Sixtinischen Kapelle mit einem Fresko zu versehen, indem Michelangelo den Auftrag erteilte, der sie von 1508 bis 1512 schuf und Fakten und Charaktere aus dem Alten Testament darstellte.</p>
<p><strong>Papst Paul III.</strong> Vervollständigte den Dekorationszyklus, indem er Michelangelo immer das Fresko des Jüngsten Gerichts an der Westwand hinter dem Altar in Auftrag gab, ein langes Werk, das in der Zeit von 1534 bis 1541 ausgeführt wurde.</p>
<p>Der <strong>Papst Sixtus V.</strong> war der letzte, der große Bauprojekte durchführte, und gab dem Architekten <strong>Domenico Fontana</strong> die Aufgabe, einschließlich des neuen Hauptquartiers der Apostolischen Bibliothek und des neuen päpstlichen Palastes, der heutigen Residenz des Papstes.</p>
<p>Das Gebäude wurde während des Pontifikats von <strong>Clemens VIII.</strong>  Von <strong>Taddeo Landini fertiggestellt</strong> , dem wir die prächtige <strong>Sala Clementina</strong> verdanken , die von <strong>Giovanni</strong> und <strong>Cherubino Alberti</strong> und <strong>Paolo Bril</strong> dekoriert wurde. 1580 gab <strong>Papst Gregor XIII</strong>. Die <strong>Kartengalerie</strong> auf der Westseite des Belvedere-Hofes in Auftrag.</p>
<h3 id="dal-seicento-ad-oggi">Vom 17. Jahrhundert bis heute</h3>
<p><strong>Die Scala Regia,</strong> eines der wichtigsten Meisterwerke von Gian Lorenzo Bernini, war das einzige bedeutende Werk des 17. Jahrhunderts, das im Apostolischen Palast unter Alexander VII. Erbaut wurde und die Basilika San Pietro mit den Räumen Raffaels und der Sixtinischen Kapelle verbindet.</p>
<p>1807 wurde vom klassischen Bildhauer <strong>Antonio Canova</strong> mit dem Bau des <strong>Chiaramonti-Museums</strong> begonnen, das aus der Chiaramonti-Galerie, der Lapidary-Galerie und dem Braccio Nuovo besteht. Papst Gregor XVI. Eröffnete 1837 das Etruskische Museum mit Funden aus den Ausgrabungen aus Etrurien und 1839 das Ägyptische Museum mit Ausgrabungen und Denkmälern aus Ägypten.</p>
<p>Die endgültige Rückkehr des Papstes in den Apostolischen Palast im Vatikan erfolgt erst mit Pius IX. (1846 &#8211; 1878) nach der politischen Vereinigung Italiens und der Eroberung Roms im Jahr 1870.</p>
<h3 id="inaugurazione">Einweihung</h3>
<p>Obwohl Papst Julius II. Nur Künstlern, Adligen und Gelehrten das Privileg einräumte, einige Meisterwerke der Kunst zu bewundern, die im Belvedere-Palast (heute Teil des Pio-Clementino-Museums) ausgestellt sind, waren die Vatikanischen Museen erst 1771 auf Geheiß von zugänglich <strong>Papst Clemens XIV</strong> .</p>
<h2 id="cosa-vedere-i-musei">Was zu sehen ist: die Museen</h2>
<p>Bevor die Museen die Geschichte der angesehenen Sammlungen erzählen, symbolisieren sie die repräsentative Umgebung der Päpste, die im Laufe der Jahrhunderte aufeinanderfolgten. Die immense Sammlung der römisch-katholischen Kirche umfasst einige der berühmtesten römischen Skulpturen und die größten Meisterwerke der Renaissancekunst der Welt.</p>
<h3 id="pinacoteca-vaticana">Vatikanische Bildergalerie</h3>
<p align="justify">In den 18 großen Räumen der Pinacoteca des Vatikans, einer der wichtigsten Kunstgalerien Europas, können Sie die Meisterwerke der Kunst aus der Zeit zwischen dem 11. und 19. Jahrhundert bewundern. Natürlich ist der vorherrschende Raum der Renaissance mit den Künstlern gewidmet, die ihn am meisten ausgezeichnet haben.</p>
<p align="justify">Gegen Ende des 18. Jahrhunderts <strong>belebte Papst Pius VI</strong> . Die Sammlung mit nur 118 prächtigen Gemälden, von denen einige von Napoleon für den Vertrag von Tolentino (1797) nach Paris gebracht wurden. Nach dem Fall Napoleons im Jahr 1817 kehrten die Gemälde auch dank des Engagements des Bildhauers Antonio Canova in den Besitz der Kirche zurück. und daher die Idee, eine öffentlich zugängliche Galerie für moderne Kunst einzurichten.</p>
<p align="justify"><strong>Papst Pius XI. Eröffnete</strong> 1932 mit dem Ziel, das riesige historisch-künstlerische Erbe der Päpste zu fördern und bekannt zu machen, die neue Kunstgalerie des Architekten Luca Beltrami mit Werken vom Mittelalter bis 1800.</p>
<p align="justify">In den folgenden Jahren wurde die Sammlung durch Spenden von Privatpersonen und Einkäufe weiter ausgebaut und erreichte den aktuellen Kern von 460 Leinwänden, chronologisch und nach Schulen unterteilt: von den sogenannten <strong>Primitiven</strong> des 12. bis zum 19. Jahrhundert.</p>
<p align="justify">Große Künstler der italienischen Kunstgeschichte sind mit ihren Meisterwerken in der Sammlung vertreten: <strong>Giotto</strong> , <strong>Beato Angelico</strong> , <strong>Perugino</strong> , <strong>Pinturicchio</strong> , <strong>Raphael</strong> , <strong>Giovanni Bellini</strong> , <strong>Leonardo</strong> , <strong>Tizian</strong> , <strong>Veronese</strong> , <strong>Caravaggio</strong> , <strong>Peter Wenzel</strong>  und die <strong>Wandteppiche von Pieter van Aelst</strong> .</p>
<p align="justify">Unter den bekanntesten Gemälden erwähnen wir:</p>
<ul>
<li>Giotto: <strong>Stefaneschi Polyptychon</strong></li>
<li>Raphael: <strong>Madonna von Foligno, Oddi-Altarbild</strong> und <strong>Verklärung</strong></li>
<li>Leonardo da Vinci: Der <strong>heilige Hieronymus in der Wüste</strong></li>
<li>Caravaggio: <strong>Das Begräbnis Christi</strong></li>
<li>Perugino: <strong>Madonna und Kind mit Heiligen</strong> und <strong>Auferstehung von San Francesco al Prato</strong></li>
<li>Filippo Lippi: <strong>Die Marsuppini-Konoration</strong> , Tempera auf <strong>Holz</strong></li>
<li>Olivuccio di Ciccarello: <strong>Werke der Barmherzigkeit</strong></li>
<li>Jan Matejko: <strong>Johannes III. Sobieski befreit Wien von der Belagerung der Türken,</strong> dem größten Gemälde in Museen.</li>
</ul>
<h3 id="museo-pio-clementino">Pio-Clementino Museum</h3>
<p>Das Museum wurde 1771 von Papst Clemens XIV. Gegründet und von 1775 bis 1799 von seinem Nachfolger Pius VI. Erweitert. Es entstand, um die wichtigsten griechischen und römischen Kunstwerke aus dem Vatikan zu verbessern und zu fördern.</p>
<p>Es ist das größte Museum des Vatikans mit seinen vierzehn Ausstellungsräumen, die auf zwei Ebenen unterteilt sind und Werke und archäologische Funde vom 3. Jahrhundert v. Chr. Bis zum 19. Jahrhundert präsentieren. Zu den bekanntesten Statuen gehören: <strong>Apollo des Belvedere</strong> , eine römische Bronzekopie nach dem griechischen Original, die wahrscheinlich von Leochares (330-320 v. Chr.) Und den <strong>Apoxyomenos</strong> (1. Jahrhundert n. Chr.) In Marmor hergestellt wurde, römische Kopie eines Originals Bronze von <strong>Lysippos</strong> (drittes Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr.).</p>
<p>Das berühmteste Werk des Museums, das 1506 unter den Ruinen der Titusbäder in Rom gefunden wurde, ist die <strong>Skulpturengruppe des Laokoon,</strong> eine römische Kopie des 1. Jahrhunderts n. Chr. Aus dem griechischen Bronze-Original des 2. Jahrhunderts v. Chr. Von <strong>Aghesander</strong> , <strong>Polydoro</strong> und <strong>Athenodoro</strong> , Bildhauer aus Rhodos.</p>
<p>Das außergewöhnliche Meisterwerk gewann die Bewunderung von Michelangelo, der es als &#8222;Wunder der Kunst&#8220; definierte und von Papst Julius II. Für den Vatikan gekauft wurde. Die Museumsroute beginnt im Raum des griechischen Kreuzes und wird mit der Galerie der Kandelaber in der folgenden Reihenfolge vervollständigt:</p>
<ul>
<li><strong>I Sala a Croce Greca</strong> : Sarkophag der Heiligen Helena, Sarkophag der Costanza, beide aus rotem Porphyr</li>
<li><strong>II. Runder Raum</strong> : Kolossale Statue von Antinoos (130 n. Chr.), Statue der Göttin Demeter aus Marmor, Kolossaler Kopf von Hadrian (frühes 2. Jahrhundert), Kolossale Statue von Herkules</li>
<li><strong>III. Saal der Musen</strong> : Belvedere Torso (1. Jahrhundert v. Chr.), Statuen der Musa Talia, der Muse Calliope, Apollo, der die Leier spielt (3. Jahrhundert v. Chr.), Alle aus Marmor.</li>
<li><strong>IV Raum der Tiere</strong> : Skulpturale Gruppe mit Meereszentauren, Statue von Meleager (um 150 v. Chr.), Skulpturale Gruppe mit Mithras, die den Urbullen töten (2. Jahrhundert n. Chr.), Alle aus Marmor. Jaguar-Statue (1795) aus Alabaster</li>
<li><strong>V Gallerie delle Statu</strong> e: Statue des schlafenden Ariadne (2. Jahrhundert v. Chr.), Kandelaberpaar (2. Jahrhundert n. Chr.), Eros di Centocelle (4. Jahrhundert v. Chr.), Statue des Apollo sauroktonos, Statue eines verwundeten Amazonas, römische Kopie von Griechisches Bronze-Urinal von Phidias (ca. 330 v. Chr.), Der Artemis von Ephesus gewidmet.</li>
<li><strong>VI Büstenhalle</strong> : Statue des Jupiter Verospi (III. Jahrhundert n. Chr.), Porträt von Menelaos mit Paradehelm (II. Jahrhundert), Porträt von Julius Cäsar (30 &#8211; 20 v. Chr.), Büste von Trajan (ca. 108 &#8211; 111 n. Chr.), Porträt von Antoninus Pius (ca. 148 n. Chr.), Büste von Marcus Aurelius (ca. 164 &#8211; 166 n. Chr.), 20 Jahre alte Büste von Commodus (ca. 180 n. Chr.), Porträt von Caracalla, alle Werke aus Marmor</li>
<li><strong>VII Kabinett der Masken</strong> : Statue der hockenden Venus (III. Jahrhundert v. Chr.), Statue der Aphrodite Cnidia aus Marmor (Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr.), Hergestellt von Praxiteles, Skulpturale Gruppe der drei Grazien (II. Jahrhundert n. Chr.)</li>
<li><strong>VIII Achteckiger Hof</strong> : Apollo von Belvedere (130 &#8211; 140 n. Chr.), Liegende Statue des Flussgottes (II. Jahrhundert n. Chr.), Skulpturale Gruppe des Laokoon mit seinen Söhnen in den Windungen zweier Schlangen (erste Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr.), Statue des Hermes (frühes 2. Jahrhundert n. Chr.), Statue der glücklichen Venus (170 n. Chr.), Statue des Perseus triumphierend mit dem Kopf der Medusa (1800 &#8211; 1801), von Antonio Canova, Sarkophag mit römischem General und Sarmaten (180 n. Chr.), Alle arbeitet in Marmor.</li>
<li><strong>IX X, Runder Vorraum und Kabinett des Apoxyomenos</strong> : Statue des Apoxyomenos (1. Jahrhundert n. Chr.), In Marmor, römische Kopie eines Bronze-Originals von <strong>Lysippos</strong> (4. Jahrhundert v. Chr.), Porträt des sogenannten &#8222;Ennio&#8220; mit seinem Kopf umgeben von einem Lorbeerkranz (Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr.), Ara Casali (Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr.) mit Szenen aus trojanischen und römischen Legenden</li>
<li><strong>XI. Vorraum</strong> : Hier ist einer der Eingänge zur <strong>Scala del Bramante</strong> (frühes 16. Jahrhundert), die von Papst Julius II. Erbaut wurde, um einen Außeneingang zum Gebäude zu schaffen. Von besonderem Interesse: Relief mit einer Kriegsbireme aus Marmor</li>
<li><strong>XII. Viereck</strong> : Sarkophag von Lucio Cornelio Scipione Barbato (Mitte 3. Jahrhundert v. Chr.), In Nephro (graue Tuffsorte)</li>
<li><strong>XIII Sala della Chariot</strong> : Wagenkiste (1. Jahrhundert n. Chr.) Aus Marmor, Discobolus (2. Jahrhundert n. Chr.), Römische Kopie eines Bronze-Originals von Mirone (560 &#8211; 550 v. Chr.)</li>
<li><strong>XIV. Galerie der Kandelaber</strong> : Sarkophag mit Reliefs mit Szenen aus dem Mythos von Protesilaos (170 n. Chr.), Kandelaberpaar (frühes II. Jahrhundert n. Chr.), Sarkophag mit Reliefs, die das Massaker an den Niobiden (160 n. Chr.) Darstellen, Statue eines erwürgenden Kindes Die Gans Tyche (Fortuna) von Antiochia auf den Orontes, auf dem Felsen sitzend, Statue von Atalanta (1. Jahrhundert v. Chr.), Praxiteles zugeschrieben, Statue eines persischen Kriegers, alle Werke aus Marmor.</li>
</ul>
<h3 id="museo-pio-cristiano">Pio Christliches Museum</h3>
<p>Die im Pius Christian Museum ausgestellten Werke, in denen Sarkophage und Statuen aus dem 2. bis 5. Jahrhundert n. Chr. Ausgestellt sind, stammen aus dem Lateranpalast, der bis 1304 päpstlich residierte. Die Gründung im Jahr 1854 erfolgte durch <strong>Papst Pius IX.</strong> , Der sich entschied, einige Jahre zu schaffen nach Beginn der Ausgrabungen, die der Kommission für Heilige Archäologie anvertraut wurden.</p>
<p>Das Museum ist in zwei große Abschnitte unterteilt: den Abschnitt, der die architektonischen, skulpturalen und mosaikartigen Denkmäler zeigt, und den Abschnitt, in dem epigraphisches Material gesammelt wird, unterteilt nach Alter und Thema.</p>
<p>Der berühmteste archäologische Fund im Pio Christian Museum ist die Statue des &#8220; <strong>Guten Hirten mit Lamm</strong> &#8222;, datiert ca. 300-350. AD von einem anonymen Bildhauer gemacht. Die weiße Marmorskulptur wurde in den Katakomben von San Callisto gefunden und ist die älteste Statue Jesu Christi der Welt, die erste Darstellung Christi.</p>
<p>Die Arbeit zeigt einen jungen Hirten mit langen lockigen Haaren, einer ärmellosen Tunika, einer Umhängetasche und einem Lamm auf den Schultern. Die Statuette ist das einzige gefundene Stück eines Basreliefs, das ursprünglich auf einem besonders reichen Sarkophag verziert war.</p>
<h3 id="museo-chiaramonti">Chiaramonti Museum</h3>
<p>Das Chiaramonti-Museum hat seinen Namen von <strong>Papst Pius VII.</strong> (Barnaba Niccolò Chiaramonti), der das Projekt an Antonio Canova in Auftrag gab und 1807 eingeweiht wurde. Die Kanons für die Anordnung der Werke wurden von Canova selbst festgelegt, der die <strong>drei</strong> gemeinsam ausstellen wollte <strong>Kunstschwestern</strong> :</p>
<ul>
<li><strong>Skulptur</strong></li>
<li><strong>die Architektur</strong></li>
<li><strong>Malerei</strong></li>
</ul>
<p>Der Teil der Skulptur voller kilometerlanger antiker Artefakte, darunter Porträts von Kaisern, Gottheiten, Friesen und Reliefs von Sarkophagen. Der Architekturbereich zeichnet sich durch die Regale aus alten Architekturrahmen und das Gemälde im Freskenzyklus aus, das von jungen Künstlern der damaligen Zeit mit Canova selbst als Patron ausgeführt wurde.</p>
<p>Das Museum besteht aus drei Galerien:</p>
<ul>
<li><strong>Die Chiaramonti Galerie</strong></li>
<li><strong>Der neue Arm</strong></li>
<li><strong>Die </strong><strong>Lapidary Galerie</strong></li>
</ul>
<p>Die Sammlung der Chiaramonti-Galerie, einer großen Bogenkonstruktion, enthält etwa tausend Skulpturen, kaiserliche Porträts, Sarkophage und Friese. Auf einer 300 Meter langen und 6,70 Meter breiten Kolonnade, die von Bramante entworfen wurde, befinden sich auf beiden Seiten des langen Korridors Marmorarbeiten aus dem Römischen Reich, meist Kopien griechischer Originale. Herakles mit seinem Sohn Telephus, Dionysos mit Satyr, eine Kopie des getarnten Niobe.</p>
<p>Das Braccio Nuovo beherbergt berühmte Statuen, kaiserliche Porträts und römische Kopien berühmter griechischer Originale in den 28 großen gewölbten Nischen auf jeder Seite, 15 rechteckigen Nischen für Statuen und 32 Sockeln für Büsten. Das mit Stuckrosetten verzierte Tonnengewölbe ist mit 12 Fenstern durchsetzt, die die ausgestellten Kunstwerke beleuchten. Von bedeutender Bedeutung ist die kolossale Statue des <strong>Nils, eine</strong> römische Kopie griechischer Skulpturen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., Und die <strong>Augustus-</strong> Statue in Prima Porta, eine römische Kopie von <strong>Doryphorus</strong> , basierend auf dem Original des griechischen Bildhauers <strong>Polycletus</strong> (440 v. Chr.) ) und zwei prächtige Pfauen in vergoldeter Bronze.</p>
<p>In der Lapidary Gallery befindet sich die weltweit größte Sammlung dieser Art. Es gibt ungefähr 3400 &#8222;Seiten&#8220;, die auf Platten, Steinen, Altären und Sarkophagen von I a eingraviert sind. C. bis zum sechsten Jahrhundert n. Chr. C. verteilt auf 48 Wände nach Themen: Religion, Kaiser, Armee, Berufe, Familie, Christentum usw. Die Galerie ist eine unschätzbare Quelle, um etwas über die Antike, Völker, Nationen, soziale Schichten und internationale Beziehungen zu lernen.</p>
<h3 id="museo-gregoriano-egizio">Gregorianisches Ägyptisches Museum</h3>
<p>Die Überreste der alten Pharaonen, die Ende des 18. Jahrhunderts von den Päpsten erworben wurden, befinden sich in Räumen, die vom Bildhauer-Maler Giuseppe De Fabris im ägyptischen Retro-Stil dekoriert wurden.</p>
<p>Es war <strong>Papst Gregor XVI.</strong> , Der 1839 das Gregorianische Ägyptische Museum gründete. Das Gebäude beherbergt Denkmäler und Artefakte des alten Ägypten, die teilweise aus Rom und der Villa Adriana bei Tivoli stammen, sowie die reichen Artefakte und Statuen, die während der Herrschaft nach Rom transportiert worden waren der Kaiser.</p>
<p>Das Museum verfügt über neun Räume, von denen die letzten beiden Hausfunde aus dem alten Mesopotamien und Syrien-Palästina stammen. Der zweite Raum hat einige Sarkophage mit bemalten Mumien, Juwelen und anderen Grabschmuck. Im dritten Raum befinden sich die kostbaren schwarzen Basaltstatuen eines Brunnens, der die Villa des Kaisers Hadrian schmückte.</p>
<p>In Raum 5 befinden sich wundervolle Statuen von Pharaonen, Königinnen und Göttern aus dem 21. Jahrhundert vor Christus. In den anderen Räumen befinden sich Skulpturen, Inschriften und Reliefs aus dem alten Assyrien, Anatolien und anderen Kulturen des Nahen Ostens.</p>
<h3 id="museo-gregoriano-etrusco">Gregorianisches etruskisches Museum</h3>
<p>Das Gregorianische Etruskische Museum, das 1837 von <strong>Papst Gregor XVI.</strong> Gegründet wurde , präsentiert archäologische Funde aus Süd-Etrurien wie Vasen und Bronzen aus dem hellenisierten Italien mit Funden aus der Römerzeit. Die Sammlung umfasst auch eine große Sammlung von Artefakten, die 1828 bei Ausgrabungen an einigen der wichtigsten Städte des antiken Etrurien und in den Gräbern bei Vulci entdeckt wurden.</p>
<p>In den Räumen können die ursprünglichen Bildzyklen des 16. Jahrhunderts bewundert werden, darunter Fresken der Maler <strong>Federico Barocci und Federico Zuccari, </strong><strong>Santi di Tito</strong> und <strong>Niccolò Circignani,</strong> bekannt als <strong>Pomarancio</strong> , sowie Wandgemälde in Tempera von großem Interesse aus dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts.</p>
<p>Der berühmte <strong>Mars von Todi</strong> ist eine technisch perfekte Figur aus Wachsausschmelzbronze, aber noch nicht auf der Wasserwaage der unübertroffenen griechischen Modelle. Es ist eines der sehr seltenen Relikte der alten kursiven Statue, die bis in unsere Tage zurückreicht und einen Krieger zeigt, der in Rüstung und ursprünglich auch in einem verlorenen Helm gekleidet ist. Eine sehr berühmte griechische Amphore des Malers und Keramikers <strong>Exekias,</strong> die <strong>Achilles</strong> und <strong>Ajax</strong> beim Würfeln zeigt.</p>
<h3 id="museo-etnologico">Ethnologisches Museum</h3>
<div class="text">
<p>Ursprünglich im <strong>Lateranpalast gelegen</strong> , wurde es 1926 auf Beschluss von <strong>Papst Pius XI</strong> . In den Vatikan überführt . Die über hunderttausend Werke, die in der Sammlung des Ethnologischen Museums des Vatikans erhalten, restauriert und katalogisiert wurden, sind Zeugen des Respekts für die kulturelle und spirituelle Vielfalt der Welt.</p>
<p>Es enthält Kunstwerke und historische Zeugnisse aus allen Gebieten der Erde, in denen der Papst seine Missionen ausgeführt hat. Ein menschenzentriertes Erzählwerkzeug, bei dem die Werke als Botschafter von Völkern, Geschichten und Territorien hervorstechen.</p>
<p>Es gibt zwei Wege, auf denen sich die Ausstellung entwickelt: Der erste, der sich auf thematische Einblicke konzentriert, bietet einen modularen, modularen Aufbau mit Vitrinen und Videoprojektionen, die leicht zu transportieren sind. Der zweite zeugt von den Werten des Museums durch die Weite seiner Sammlungen, von denen die folgenden hervorstechen:</p>
<p>der <strong>Himmelstempel</strong> in Peking, der <strong>Konfuziusaltar</strong> und der <strong>shintoistische Tempel</strong> der alten japanischen Hauptstadt Nara; Kultstatuen, hauptsächlich buddhistische, Zeugnisse des Ordenslebens in Tibet, Indonesien und Indien sowie aus Fernost; Funde aus der islamischen und zentralafrikanischen Kultur; Objekte und Kunstwerke aus dem amerikanischen Kontinent, insbesondere Mexiko, Guatemala und Nicaragua.</p>
</div>
<h3 id="le-cappelle">Die Kapellen</h3>
<p>Es gab viele Päpste, die in den bewohnten Palästen eine eigene Kapelle errichten ließen, einen privaten Ort der Meditation und des Gebets, der oft mit wertvollen Dekorationen und Fresken von berühmten Künstlern dieser Zeit verziert und mit Reliquien und antiken Statuen geschmückt war.</p>
<p>Unter diesen Kapellen ist die berühmteste die Sixtinische Kapelle, die an den Wänden und am Gewölbe einen weltweit einzigartigen Freskenzyklus aufweist.</p>
<h4>Sixtinische Kapelle</h4>
<p>Die Sixtinische Kapelle ist eine der Kapellen des Apostolischen Palastes und verdankt ihren Namen <strong>Papst Sixtus IV. Della Rovere</strong> , der sie unter Verwendung der Fundamente und der verbleibenden Mauern der alten <strong>Cappella Magna</strong> , einer befestigten Halle aus dem Mittelalter, errichten ließ. Das Projekt des Architekten <strong>Baccio Pontelli</strong> zielte darauf ab, die mittelalterlichen Mauern bis zu einem Drittel ihrer Höhe zu nutzen.</p>
<p>Die Bauarbeiten begannen Anfang 1475 und die Arbeiten wurden 1483 abgeschlossen. Das rechteckige Gebäude ist 40,9 Meter lang, 13,4 Meter breit und 20,7 Meter hoch, während die Decke ein flaches Gewölbe ist.</p>
<p>Die Fresken an den Wänden zeigen jeweils orientalische Szenen aus dem Leben <strong>Jesu</strong> und <strong>Moses</strong> und wurden von großen Renaissance-Malern wie <strong>Sandro Botticelli</strong> , <strong>Pietro Perugino</strong> , <strong>Domenico Ghirlandaio</strong> , <strong>Cosimo Rosselli</strong> und <strong>Luca Signorelli</strong> gemalt .</p>
<p>Die Kapelle ist vor allem durch die von <strong>Michelangelo Buonarroti</strong> von 1508 bis 1512 im Auftrag von Papst Julius II. Auf dem Gewölbe gemalten Fresken international bekannt geworden, die wichtige Episoden des <strong>Alten</strong> und <strong>Neuen Testaments darstellen</strong> .</p>
<p>Besonders die bekannteste und kultigste Szene &#8220; <strong>The Creation of Adam</strong> &#8220; ist ein weltberühmtes und häufig reproduziertes Werk. Zeigen Sie, wie Gott der Vater Adam das Leben gibt, indem Sie ihn mit seinem ausgestreckten Finger berühren. Die Fresken wurden im November 1512 der Öffentlichkeit gezeigt und zeigen Szenen aus <strong>Genesis</strong> auf insgesamt 520 Quadratmetern, die mit 115 königlichen Figuren bemalt sind.</p>
<p>25 Jahre nach den Fresken auf dem Gewölbe bat Papst Clemens VII. Das Florentiner Genie, die Wand hinter dem Altar zu schmücken, indem er die vorhandenen Werke von Perugino opferte. Michelangelo schuf so von 1535 bis 1541 <strong>das Jüngste Gericht und</strong> malte die große Mauer mit 300 Figuren, wobei fast alle Männer und Engel in ihrer Nacktheit gezeigt wurden.</p>
<p>Auf der speziellen Seite erfahren Sie mehr über die Sixtinische Kapelle:</p>
<p><div class="related-post add-box">[action-button color=&#8220;blue&#8220; title=&#8220;Sixtinische Kapelle&#8220; xclass=&#8220;&#8220; button-text=&#8220;Sixtinische Kapelle&#8220; url=&#8220;/sehenswuerdigkeiten/sixtinische-kapelle/&#8220; img-url=&#8220;/wp-content/uploads/sixtinische-kapelle-150&#215;150.jpg&#8220; target=&#8220;&#8220;]</div></p>
<h4>Niccolina Kapelle</h4>
<p>Die Niccolina-Kapelle, eine der Kapellen des Apostolischen Palastes, wurde als privater Ort für das Gebet von Papst Nikolaus V. gewählt, der sie von Frate Beato Angelico mit Fresken bemalen ließ, der das Gold Amerikas als dekoratives Element für die reichen architektonischen Details verwendete .</p>
<p>Die ersten beiden christlichen Märtyrer waren Gegenstand der Fresken, wobei <strong>St. Peter</strong> , <strong>St. Lawrence und St. Stephen</strong> dem biblischen Bericht über die Apostelgeschichte folgten. Leider ist die <strong>Absetzung Christi, die</strong> einst über dem Altar platziert war, verloren gegangen , aber die meisten Werke des Engelsbrüders sind glücklicherweise noch gut erhalten, insbesondere die Lünetten in den Bögen des Raumes und das wunderbare Gewölbe mit den vier Evangelisten .</p>
<p>Der Besuch der Kapelle ist nicht in den üblichen touristischen Touren enthalten, kann aber von speziellen Gruppen mit Reservierung gesehen werden.</p>
<h3 id="le-stanze">Die Räume</h3>
<p>In den vatikanischen Palästen gibt es zahlreiche Räume, in denen im Laufe der Jahrhunderte Päpste oder private Ateliers untergebracht waren. Diese Orte haben immer Sammlungen von Gemälden oder Fresken beherbergt. Unter den Räumen der vatikanischen Museen sind die von Raphael die bekanntesten.</p>
<h4>Die Raphael Zimmer</h4>
<p>Die vier Räume wurden zwischen 1508 und 1524 von Raphael und seinen Schülern erbaut und befanden sich in der Wohnung im zweiten Stock des Papstpalastes, die <strong>Papst Julius II.</strong> Della Rovere (1503 bis 1513) als seine Residenz gewählt hatte <strong>.</strong></p>
<p>Beim Tod von Julius II. Wurden nur zwei der Räume fertiggestellt. Es war <strong>Papst Leo X.,</strong> der das Projekt fortsetzte, das nach Raffaels Tod im Jahr 1520 von seinen Assistenten <strong>Gianfrancesco Penni</strong> , <strong>Giulio Romano</strong> und <strong>Raffaellino del Colle</strong> abgeschlossen wurde und den Freskenzyklus in der Sala di Costantino abschloss. Die vier Räume stellen historische Ereignisse dar, die wie folgt unterteilt sind:</p>
<ul>
<li><strong>Raum des Konstantins</strong> : mit den Fresken der <em>Vision des Kreuzes, der Schlacht von POnte Milvio, der Taufe des Konstantins, der Spende Roms, des Triumphs der christlichen Religion</em></li>
<li><strong>Raum des Heliodorus</strong> : mit den Fresken der <em>Vertreibung des Heliodorus aus dem Tempel, der Messe in Bolsena, des Treffens von Leo dem Großen</em> und <em>Attila, der Befreiung des heiligen Petrus</em></li>
<li><strong>Raum der Segnatura</strong> : mit den Fresken des <em>Streits vom Allerheiligsten Sakrament, dem Parnass, der Schule von Athen, </em><em> den Kardinaltugenden</em></li>
<li><strong>Raum des </strong><em>Feuers im </em><strong>Borgo</strong> : mit den Fresken des <em>Eides von Leo III., Die Krönung Karls des Großen, Feuer im Borgo, Die Schlacht von Ostia.</em></li>
</ul>
<h4>Die Borgia Wohnungen</h4>
<p>Bernardino di Betto, auch bekannt als Pinturicchio, wurde zusammen mit seinen Assistenten beauftragt, die privaten Wohnungen von Papst Alexander VI. Borgia zu entwerfen. Der Künstler, der Legenden und Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament beschreibt, hat sechs Räume von 1492 bis 1495 mit Fresken versehen. Die Haupträume haben ihren Namen von den Motiven ihrer Fresken:</p>
<ul>
<li>Zimmer der Sibyllen</li>
<li>Halle des Glaubensbekenntnisses</li>
<li>Zimmer der Madonna</li>
<li>Halle der Heiligen</li>
</ul>
<p>Die Dekoration der Sala dei Pontifici aus dem 16. Jahrhundert stammt von <strong>Giovanni da Udine und Pierin del Vaga,</strong> Schülern Raphaels. Papst Leo XIII. Öffnete die Räume nach einer vollständigen Restaurierung durch den Maler <strong>Ludwig Seitz</strong> der Öffentlichkeit.</p>
<p>Heute ist ein Teil der Sammlung moderner Kunst in der Wohnung in Borgia ausgestellt, obwohl sich in den meisten dieser Räume eine Sammlung moderner religiöser Kunst befindet, die 1973 von <strong>Papst Paul VI.</strong> In Auftrag gegeben wurde. Die Sammlung umfasst etwa sechshundert Gemälde, Skulpturen und Grafiken von Italienern und internationale Künstler wie <strong>Gauguin</strong> , <strong>Chagall</strong> , <strong>Klee</strong> und <strong>Kandinskij</strong> .</p>
<h3 id="l-ingresso-monumentale">Der monumentale Eingang</h3>
<p>Die Vatikanischen Museen sind nach dem Vorbild historischer Museen wie der <strong>Uffizien</strong> , des <strong>Louvre</strong> , des <strong>Prado</strong> und der <strong>Ermitage</strong> seit Ende der dreißiger Jahre als Modell eines großen Museumssystems organisiert und strukturiert, um einen korrekten und fruchtbaren Empfang zu gewährleisten von Besuchern.</p>
<p>Um die großartigen Sammlungen von Kunst, Archäologie und Ethnologie zu besichtigen, die im Laufe der Jahrhunderte von den verschiedenen Päpsten geschaffen wurden, wurde im Februar 2000 ein weiterer Eingang mit dem Wappen von Papst Pius XI. Eröffnet, flankiert von den Statuen von Raphael und Michelangelo im Norden der vatikanischen Mauern, neben der alten in der Viale del Vaticano, nicht weit von der älteren vom Hof ​​des San Damaso entfernt.</p>
<p>Um den enormen Besucherstrom aus dem Museumskomplex zu verlassen, befindet sich die futuristische Doppelspiraltreppe mit ihrem Geländer, das 1932 vom Architekten Giuseppe Momo entworfen wurde und mit den Bronzereliefs des römischen Bildhauers <strong>Antonio Maraini</strong> verziert ist .</p>
<p>Wegbeschreibung <strong>:</strong> U-Bahn A (Haltestelle Ottaviano und Cipro) &#8211; BUS 34, 46, 64, 98, 190F, 881, 916, 916F, 982, N5, N15, N20 (Haltestelle Cavaleggeri / San Pietro) 590 (Haltestelle Risorgimento) 23, 492, N11 (Haltestelle Risorgimento / Porta Angelica) 23, 49, 492, 982, 990, N10 (Haltestelle Crescenzio / Risorgimento) 32, 81 (Haltestelle Risorgimento) 49 (Haltestelle Viale Vaticano / Vatikanische Museen) 31, 33, 180F , 247 (Haltestelle Cipro / U-Bahn A) 23, 492 (Haltestelle Bastioni di Michelangelo) &#8211; Straßenbahn 19 (Haltestelle Risorgimento / San Pietro) &#8211; FL3, FL5 (Bahnhof Roma San Pietro).</p>
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