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	<title>Archäologische Stätten &#8211; ArcheoRoma</title>
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	<description>Rom Tourismus Info: Denkmäler, Touren und Tickets</description>
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		<title>Pompeji</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Xg389Rbsvk5vy6]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 15:42:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erkunden Sie Pompeji, die antike römische Stadt, die im Jahr 79 n. Chr. vom Vesuv begraben wurde und weniger als drei Autostunden von Rom entfernt liegt. Perfekt erhaltene Häuser, Tempel und Fresken. Wertvoller Einblick in das römische Alltagsleben</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tauche in die Geschichte ein, indem du durch die Straßen von Pompeji spazierst, eine der bedeutendsten und atemberaubendsten archäologischen Stätten Italiens. Diese antike Stadt, in der Nähe von Neapel gelegen, wurde während des Ausbruchs des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. unter einer dicken Schicht aus Asche und Bimsstein begraben.</p>
<p>Heute bietet Pompeji ein außergewöhnliches Fenster in das tägliche Leben der alten Römer. Ein Besuch ermöglicht es, intakte Wohnhäuser, lebendige Fresken und imposante öffentliche Gebäude zu erkunden, die eine Geschichte von Wohlstand, Kunst und tragischer Zerstörung erzählen. Eine Erfahrung, die Geschichte lebendig werden lässt und Wissenschaftler, Touristen und Geschichtsbegeisterte aus aller Welt anzieht.</p>
<h2>Geschichte Pompejis</h2>
<p>Pompeji, eine der bekanntesten archäologischen Stätten der Welt, erzählt eine lange und faszinierende Geschichte, die über zweitausend Jahre zurückreicht. Diese antike Stadt in der Region Kampanien, nahe Neapel, bietet einen einzigartigen Einblick in das tägliche Leben der Römer vor ihrer Zerstörung. Lassen Sie uns die wichtigsten Etappen der Geschichte Pompejis entdecken.</p>
<h3>600-80 v. Chr. &#8211; Die Ursprünge und die Oskerzeit</h3>
<p>Die Ursprünge Pompejis reichen bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück, als sich die ersten oskischen Siedlungen in der fruchtbaren Ebene niederließen, begünstigt durch die Nähe zum Sarno-Fluss und die strategische Lage zwischen den Städten Cumae und Nola. Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handels- und politischen Knotenpunkt. Die Pompejaner, wie viele andere italische Völker, wurden von den benachbarten griechischen Kolonien und später von den Samniten beeinflusst, die einen entscheidenden Einfluss auf die städtische Struktur und Kultur der Stadt hinterließen.</p>
<h3>80 v. Chr. &#8211; 79 n. Chr. &#8211; Die Römische Epoche</h3>
<p>Pompeji wurde 80 v. Chr. während des Bundesgenossenkrieges, einem Konflikt zwischen Rom und den italischen Städten, die mehr Autonomie suchten, von den Römern erobert. Nach der Eroberung wurde Pompeji schrittweise in eine typische römische Stadt umgewandelt, mit dem Bau öffentlicher Gebäude, Tempel, Theater und Thermen. Im ersten Jahrhundert n. Chr. erreichte die Stadt ihren Höhepunkt mit raffinierter Architektur und einer florierenden Wirtschaft, die auf Landwirtschaft und Handel mit Wein und Öl basierte. Das Forum, das Amphitheater und die Villa der Mysterien sind einige der eindrucksvollsten Beispiele dieser Zeit.</p>
<h3>79 n. Chr. &#8211; Die Katastrophe des Vesuvs</h3>
<p>Am 24. August 79 n. Chr. wurde Pompeji unter einer dicken Asche- und Bimssteinschicht begraben, nachdem der Vesuv ausgebrochen war. Die Stadt wurde vollständig vergessen, bis sie 1599 zufällig während des Baus eines Kanals wiederentdeckt wurde. Allerdings begannen systematische Ausgrabungen erst 1748 unter der Leitung von Karl von Bourbon. Nur wenige hätten sich vorstellen können, dass unter diesen Schichten von Trümmern eine ganze Stadt erhalten geblieben war, mit den erschreckenden Überresten der Opfer des Ausbruchs, die in ihren letzten Positionen durch die erstarrte Asche konserviert wurden.</p>
<h3>1748 bis heute &#8211; Ausgrabungen und Erhaltung</h3>
<p>Seit dem 18. Jahrhundert haben die Ausgrabungen in Pompeji Fortschritte gemacht, wobei Phasen großer Begeisterung und Perioden der Vernachlässigung wechselten. Die Methoden haben sich im Laufe der Zeit erheblich verändert. 1997 wurde Pompeji in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen – eine Anerkennung, die zu mehr internationaler Aufmerksamkeit und neuen Bemühungen zur Erhaltung und Verwaltung der Stätte führte. Heute konzentrieren sich die laufenden Ausgrabungen hauptsächlich auf die Konservierung der außergewöhnlichen Fresken, Mosaike und Strukturen, die noch immer aus dem Boden auftauchen.</p>
<h3>Zukunft &#8211; Projekte und Entwicklungen</h3>
<p>Die Zukunft Pompejis sieht vielversprechend aus, dank kontinuierlicher Investitionen und wachsendem touristischem Interesse. Moderne Restaurierungs- und Erhaltungsprogramme, wie das &#8222;Große Pompeji-Projekt&#8220;, finanziert von der Europäischen Union und der italienischen Regierung, zielen darauf ab, diese unersetzliche Stätte zu bewahren. Moderne Technologien wie Augmented Reality werden getestet, um Besuchern immersive und lehrreiche Erlebnisse zu bieten und die Geschichte Pompejis in die Zukunft zu tragen.</p>
<h2>Sehenswürdigkeiten</h2>
<p>Die Stadt Pompeji, die bei dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. unter Tonnen von Asche und Bimsstein begraben wurde, bietet eine außergewöhnliche Momentaufnahme des täglichen Lebens im alten Rom. Heute können Besucher bei einem Rundgang durch die Ausgrabungsstätten sowohl die Außen- als auch die Innenräume außergewöhnlich gut erhaltener Gebäude bewundern. Nachfolgend stellen wir einige der bedeutendsten Gebäude und Bereiche vor, die es zu erkunden gilt.</p>
<h3>Die Mauern von Pompeji</h3>
<p>Die antiken Mauern von Pompeji umreißen das Stadtgebiet und erzählen die Geschichte ihrer verschiedenen Expansionsphasen. Ursprünglich im 7. Jahrhundert v. Chr. zum Schutz vor Eindringlingen erbaut, wurden diese imposanten Tuffsteinstrukturen im Laufe der Zeit erweitert und verstärkt. Beim Spaziergang entlang der Mauern können Besucher die verschiedenen Bautechniken und Materialien entdecken und so eine anschauliche Lektion über die Geschichte der römischen Architektur erhalten.</p>
<h3>Das Forum</h3>
<p>Das Forum von Pompeji war das zentrale Herzstück des städtischen Lebens und eine weitläufige Piazza, die von einigen der bedeutendsten öffentlichen Gebäude umgeben war. In dieser Gegend kann man noch heute die aufrecht stehenden Säulen bestaunen, die den alten Marktplatz, das Comitium, die Basilika und mehrere Tempel zu Ehren römischer Gottheiten umrahmen. Ein oft übersehenes, aber bemerkenswertes Detail ist das fortschrittliche Regenwassersammelsystem, das für die damalige Zeit erstaunlich innovativ war.</p>
<h3>Die Häuser und Villen</h3>
<p>Die Wohnhäuser in Pompeji – von bescheidenen Bürgerhäusern bis hin zu luxuriösen Villen der Oberschicht – bieten einen Einblick in das Privatleben der alten Römer. Jedes Haus war um ein zentrales Atrium angeordnet und oft mit Innenhöfen geschmückt, die mit Fresken und Mosaiken verziert waren, die mythologische oder alltägliche Szenen darstellten. Besonders berühmt ist die Villa der Mysterien für ihre gut erhaltenen Fresken, die dionysische Riten darstellen.</p>
<h3>Die Thermen</h3>
<p>Die Thermen von Pompeji dienten sowohl der Körperpflege als auch als soziale Treffpunkte und waren mit ausgeklügelten Technologien zur Wasser- und Raumbeheizung ausgestattet. In diesen Anlagen können Besucher verschiedene Warm-, Lauwarm- und Kaltbäder erkunden sowie das Fußbodenheizungssystem, bekannt als <em>Hypokaustum</em>, bestaunen. Die Forumsthermen und die Stabianer Thermen sind beeindruckende Beispiele dieser Bauweise.</p>
<h3>Das Amphitheater</h3>
<p>Das Amphitheater von Pompeji, erbaut im Jahr 70 v. Chr., ist eines der ältesten der Welt. Dieses imposante Bauwerk konnte Tausende von Zuschauern aufnehmen, die zu Gladiatorenspielen strömten. Die Architektur zeichnet sich durch eine durchdachte Akustik aus, und die Struktur wurde so konzipiert, dass sie eine schnelle Evakuierung der Massen ermöglichte – ein beeindruckendes Zeugnis römischer Ingenieurskunst.</p>
<p>Jeder Winkel Pompejis birgt verborgene Geschichten und enthüllt faszinierende Details über die antike römische Gesellschaft. Durch seine Ruinen können wir die Größe, den Erfindungsreichtum und den Alltag einer vergangenen Epoche nachempfinden, die dank der Archäologie wieder zum Leben erweckt wird.</p>
<h2>Pompeji besuchen: Tipps und nützliche Informationen</h2>
<p>Ein Besuch in Pompeji bietet eine einzigartige Gelegenheit, in die Geschichte und Kultur des antiken Roms einzutauchen. Die Ruinen einer der am besten erhaltenen Städte nach dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. machen die Besichtigung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nachfolgend finden Sie hilfreiche Informationen, um Ihre Reise zu diesem außergewöhnlichen archäologischen Ort optimal zu planen.</p>
<h3>Besuchszeiten und Öffnungszeiten</h3>
<p>Der Archäologische Park von Pompeji ist fast das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit zugänglich, mit Ausnahme des 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison und erstrecken sich in der Regel von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr oder 19:30 Uhr. Es wird empfohlen, die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Website zu überprüfen, um Ihren Besuch bestmöglich zu planen.</p>
<h4>Tickets und Reservierungen</h4>
<p>Der Kauf eines Tickets im Voraus wird dringend empfohlen, insbesondere in der Hauptreisezeit, um lange Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden. Besucher können zwischen verschiedenen Ticketarten wählen, darunter Einzeltickets, Kombitickets und Abonnements, die den Zugang zu mehreren Stätten des Archäologischen Parks ermöglichen. Zudem besteht die Möglichkeit, geführte Touren zu buchen – sowohl private als auch Gruppenführungen –, um die Geschichte des Ortes mit Hilfe eines erfahrenen Guides noch besser zu verstehen.</p>
<h3>Tipps für den Besuch</h3>
<p>Die Erkundung Pompejis erfordert eine gute Planung, um die Weitläufigkeit und Komplexität des Geländes vollends zu erfassen. Es empfiehlt sich, mindestens einen halben Tag für den Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten einzuplanen, darunter das Forum, öffentliche Gebäude, Wohnhäuser, Thermen sowie die zahlreichen gut erhaltenen Fresken und Mosaiken.</p>
<h4>Kleidung und Zubehör</h4>
<p>Es wird empfohlen, bequeme Kleidung und geeignetes Schuhwerk für unebene Oberflächen zu tragen. In den Sommermonaten sollten Sie nicht vergessen, einen Hut, Sonnencreme und ausreichend Wasser mitzubringen, da es nur wenige Schattenbereiche gibt. Zudem ist zu beachten, dass große Rucksäcke möglicherweise nicht in das Gelände mitgenommen werden dürfen und an den Garderoben nahe den Eingängen hinterlegt werden müssen.</p>
<h3>Sehenswürdigkeiten in der Nähe</h3>
<p>Neben der Erkundung von Pompeji bietet die umliegende Region zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Der Vesuv, der mit einer kurzen Autofahrt oder einer organisierten Tour erreichbar ist, bietet nicht nur einen spektakulären Blick auf den Krater, sondern auch auf die gesamte Umgebung.</p>
<h4>Herculaneum und Oplontis</h4>
<p>In der Nähe befinden sich auch andere archäologische Stätten wie Herculaneum und Oplontis, die zwar weniger bekannt sind als Pompeji, aber dennoch faszinierende Einblicke in das Leben im antiken Rom bieten. Herculaneum ist besonders für seine luxuriösen Wohnhäuser und außergewöhnlich gut erhaltenen organischen Materialien bekannt, während Oplontis mit einer prächtigen Villa aufwartet, die Poppaea, der Frau Neros, zugeschrieben wird.</p>
<h2>FAQ</h2>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Wann ist die beste Zeit, um Pompeji zu besuchen?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Die beste Zeit für einen Besuch in Pompeji ist im Frühling (April-Mai) und im Herbst (September-Oktober). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehmer und der Touristenandrang ist im Vergleich zu den Sommermonaten etwas geringer, wodurch die Besichtigung entspannter und angenehmer wird. Zudem ist die Regenwahrscheinlichkeit relativ gering, was ideal ist, da ein Großteil der Erkundung im Freien stattfindet. All diese Faktoren tragen zu einem optimalen Erlebnis bei, um die archäologischen Ausgrabungen in Ruhe zu entdecken.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Wie kann ich Menschenmengen in Pompeji vermeiden?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Um Menschenmengen in Pompeji zu vermeiden, sollten Sie den Besuch entweder früh morgens zur Öffnung oder in den späten Nachmittagsstunden planen. Wochenenden und Feiertage sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Besuchen Sie Pompeji in den weniger frequentierten Monaten wie November oder Februar. Der Online-Kauf von Eintrittskarten kann zudem helfen, Warteschlangen am Eingang zu umgehen. Außerdem können offizielle Tourguides oder Audioguide-Apps alternative, weniger überfüllte Routen innerhalb der archäologischen Stätte empfehlen.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Welche weniger bekannten Bereiche von Pompeji sind besonders sehenswert?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Pompeji beherbergt mehrere weniger bekannte, aber dennoch sehenswerte Bereiche. Das Theater-Viertel gibt interessante Einblicke in das Freizeitverhalten der alten Pompejaner. Auch die außerhalb der Stadtmauern gelegenen Suburbanen Thermen sind weniger besucht und verfügen über beeindruckende Wandmalereien. Zudem sind das Haus der Vettii und das Haus des Julius Polybius, obwohl bekannt, oft weniger überlaufen als berühmtere Bereiche wie das Forum oder die Villa der Mysterien.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Darf ich Essen und Getränke in die archäologische Stätte von Pompeji mitbringen?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
In der archäologischen Stätte von Pompeji ist das Mitbringen von Speisen und Getränken – mit Ausnahme von Wasser – nicht gestattet. Dieses Verbot dient dem Schutz der Stätte und der Erhaltung der empfindlichen archäologischen Überreste. Allerdings gibt es am Eingang ausgewiesene Picknickbereiche, in denen Besucher vor dem Betreten essen und trinken können. In der Umgebung von Pompeji befinden sich zudem zahlreiche Bars und Restaurants, in denen eine Mahlzeit eingenommen werden kann.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Gibt es barrierefreie Zugänge und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Pompeji?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Pompeji ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich und bietet spezielle Routen, die schwierige Bereiche wie Kopfsteinpflasterstraßen und Treppen umgehen. Die Haupteingänge sind mit Rampen ausgestattet, und auf Anfrage stehen Rollstühle zur Verfügung. Barrierefreie Sanitäranlagen sind an verschiedenen Stellen innerhalb der Stätte vorhanden. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch über die Zugänglichkeit spezifischer Sehenswürdigkeiten zu informieren, da einige Bereiche möglicherweise schwerer erreichbar sind.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Welche Regeln sind in Pompeji zu beachten?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
In Pompeji gibt es mehrere Vorschriften zum Schutz und zur Erhaltung der Stätte. Es ist verboten, auf antiken Strukturen zu sitzen, archäologische Artefakte zu berühren oder zu verschieben. Essen und Trinken (außer Wasser) sind ebenfalls nicht erlaubt. Zudem sollte in der Nähe von Gräbern und religiösen Stätten besondere Ruhe bewahrt werden. Die Nutzung von Blitzlicht oder Stativen ohne Genehmigung ist untersagt. Das Einhalten dieser Regeln hilft, die historische Stätte für zukünftige Generationen zu bewahren.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Kann man an geführten Touren in Pompeji teilnehmen?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Ja, in Pompeji gibt es zahlreiche geführte Touren, die sowohl auf Italienisch als auch in anderen Sprachen angeboten werden. Diese Touren können über das Tourismusbüro der Stätte, Reiseagenturen oder online gebucht werden. Geführte Touren bieten einen tieferen Einblick in die Geschichte und Strukturen Pompejis, da die Führer oft Archäologen oder Experten für die Geschichte der Stadt sind. Darüber hinaus gibt es spezielle thematische Touren, die sich auf bestimmte Aspekte wie Kunst, Alltagsleben oder historische Katastrophen konzentrieren.<br />
</div></div>
<div class="show-more"><div class="show-more-title"><h4 class="show-more-toggle">Welche Tipps gibt es für einen Tagesausflug nach Pompeji?</h4></div><div class="show-more-content"><br />
Für einen Tagesausflug nach Pompeji wird empfohlen, bequeme Kleidung und festes Schuhwerk für unebene Wege zu tragen. Sonnenschutz ist unerlässlich, ebenso wie ausreichend Wasser. Es ist ratsam, die Besichtigung vorab zu planen und sich für die wichtigsten Bereiche zu entscheiden, um die verfügbare Zeit optimal zu nutzen. Der Online-Kauf von Eintrittskarten kann Wartezeiten vermeiden, und eine geführte Tour kann das Erlebnis bereichern. Schließlich lohnt es sich, nach Sonderveranstaltungen oder temporären Ausstellungen zu schauen, die den Besuch noch interessanter gestalten könnten.<br />
</div></div>
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		<title>Katakomben des Heiligen Kallistus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ArcheoRoma-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 08:54:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erkunden Sie die Katakomben des Heiligen Kallistus: Päpste-Krypten, alte Fresken und historische Routen im Zentrum des urtümlichen Christentums.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Katakomben des Heiligen Kallistus erstrecken sich entlang der antiken Via Appia in einer Atmosphäre der Stille und Kontemplation. Ursprünglich Teil des Besitzes der christlichen Familie der Cecilier, entwickelte sich dieses Netz unterirdischer Gänge im Laufe der Zeit zu einer bedeutenden Grabstätte für Zehntausende von Christen, darunter viele Märtyrer und sechzehn Päpste. Diese Katakomben erlauben einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Bestattungsbräuche der frühen Christen Roms und sind nicht nur eine hochrangige archäologische Stätte, sondern auch ein Ort mit großem geistigem Wert.</p>
<h2>Geschichte der Katakomben des Heiligen Kallistus</h2>
<p>Die Katakomben des Heiligen Kallistus spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte des frühen Christentums, da sie während des Pontifikats von Kallistus I zum offiziellen Friedhof der römischen Kirche bestimmt wurden. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf ihre faszinierende geschichtliche Entwicklung.</p>
<h3>Von der Gründung bis zum 3. Jahrhundert</h3>
<p>Die Ursprünge der Katakomben des Heiligen Kallistus gehen auf das 2. Jahrhundert n. Chr. zurück, als sie auf dem Privatbesitz der Familie der Cecilier eingerichtet wurden. Zunächst waren sie für die weniger begüterten Gemeindemitglieder gedacht, gewannen aber stark an Bedeutung unter Papst Kallistus I, der sie zum Hauptfriedhof der römischen Kirche machte. In dieser Zeit wurden zahlreiche Erweiterungen und strukturelle Verbesserungen vorgenommen, sodass immer mehr verstorbene Gläubige dort bestattet werden konnten, darunter viele christliche Märtyrer, deren Gräber zu verehrten Stätten wurden.</p>
<h3>Niedergang und Wiederentdeckung</h3>
<p>Nach ihrer Blütezeit zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert wurden die Katakomben allmählich aufgegeben, bedingt durch die Einfälle der Barbaren und veränderte Bestattungsformen. Ihre Lage und Ausdehnung gerieten in Vergessenheit, bis sie im 16. Jahrhundert neu entdeckt wurden. Das Interesse der Renaissance an antiker, sowohl klassischer als auch christlicher Kultur, führte zu neuen Erkundungen und Studien, die frühchristliche Fresken, Grabinschriften und sepulkralarchitektonische Anlagen von hohem historischem und künstlerischem Wert ans Licht brachten.</p>
<h3>Das 20. Jahrhundert und die Gegenwart</h3>
<p>Im 20. Jahrhundert rückten die Katakomben des Heiligen Kallistus wieder in den Mittelpunkt, verbunden mit Maßnahmen zur Erhaltung und Restaurierung, die darauf abzielten, gefährdete Fresken und Bauelemente zu sichern. Heute sind die Katakomben für die Öffentlichkeit zugänglich und ein Muss für alle, die sich für Kirchengeschichte, frühchristliche Kunst und alte Begräbnissitten interessieren. Das heutige Management legt nicht nur Wert auf Erhaltung, sondern auch auf Vermittlung, etwa durch Führungen, die die historische und spirituelle Komplexität dieser Stätte erläutern.</p>
<p>Beim Gang durch die kühlen, stillen Gänge der Katakomben des Heiligen Kallistus können die Besucher über Leben und Tod im antiken Rom nachdenken und jenen frühen Christen Respekt zollen, deren Glaube sie zum Bau dieser außergewöhnlichen unterirdischen Monumente veranlasste.</p>
<h2>Sehenswertes</h2>
<p>Die Katakomben des Heiligen Kallistus ermöglichen eine intensive Begegnung mit der Geschichte des frühen Christentums. Ein Labyrinth aus Gängen eröffnet Kunst, Architektur und Zeugnisse eines altertümlichen Glaubens. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Bereiche, die das Publikum erkunden kann.</p>
<h3>Rundgänge</h3>
<p>Die Erkundung der Katakomben des Heiligen Kallistus ist eine Reise durch verschiedene Routen, die Krypten, Kubikeln und historisch wie religiös bedeutsame Zonen erschließen. Jede Route bietet einen einzigartigen Blick auf die Vielschichtigkeit und Schönheit dieser bemerkenswerten archäologischen Anlage.</p>
<h4>Die Päpste-Krypta</h4>
<p>Die Krypta der Päpste ist einer der heiligsten Orte in den Katakomben des Heiligen Kallistus, da hier die sterblichen Überreste von neun Päpsten der frühen Kirche ruhen. Die Wände tragen ursprüngliche Epigraphen zum Gedenken an diese geistlichen Führer der alten Kirche, darunter auch einige Gegenpäpste, welche in Respekt und Verehrung beigesetzt wurden. Trotz der Verwitterung zeugen die Fresken nach wie vor von der Frömmigkeit und der paläochristlichen Kunst. Die Besucher können Folgendes sehen:</p>
<ul>
<li>Die Gräber der Papstmärtyrer, darunter Kallistus selbst, welcher unter Kaiser Severus Alexander den Märtyrertod erlitt.</li>
<li>Fresken mit biblischen Szenen und christlichen Symbolen wie dem Fisch, Sinnbild des Christentums.</li>
<li>Antike Inschriften, die seltene Einblicke in die frühen Päpste und ihre Epoche geben.</li>
</ul>
<h4>Die Krypta der Heiligen Cäcilia</h4>
<p>Die heilige Cäcilia, Schutzheilige der Musik, wurde in Rom hingerichtet und ursprünglich in den Katakomben des Heiligen Kallistus bestattet; später gelangten ihre Reliquien jedoch in die Stadt. Nichtsdestotrotz bleibt ihre ursprüngliche Grabstätte ein Wallfahrtsort. Es handelt sich um einen schlichten, aber sehr heiligen Raum, geprägt durch:</p>
<ul>
<li>Einen uralten Altar über der vermuteten Ruhestätte.</li>
<li>Fresken und Mosaiken, die ihr Leben und Martyrium würdigen.</li>
<li>Eine andächtige Atmosphäre, die zur spirituellen Einkehr einlädt.</li>
</ul>
<h4>Die Kubikeln der Sakramente</h4>
<p>Die Kubikeln der Sakramente sind kleine Grabkammern mit Fresken, die sakramentale Szenen — etwa Taufe und Eucharistie — darstellen. Sie dienten nicht nur der Ausschmückung der Gräber, sondern geben auch Aufschluss über den Glauben der Verstorbenen. Besonders hervorzuheben:</p>
<ul>
<li>Taufszenen, mit eindringlichen Details und tiefgründigem Symbolgehalt.</li>
<li>Darstellungen der Eucharistie, die das irdische Leben der Gläubigen mit dem Versprechen ewigen Lebens verknüpfen.</li>
<li>Inschriften und Symbole, die tiefere Einblicke in Riten und Überzeugungen der ersten Christen vermitteln.</li>
</ul>
<h4>Der sogenannte Bereich des Papstes Miltiades</h4>
<p>Dieser Teil der Katakomben ist nach Papst Miltiades benannt, unter dessen Pontifikat das Christentum durch das Edikt von Mailand (313 n. Chr.) legalisiert wurde. Sehenswert sind hier:</p>
<ul>
<li>Gräber zahlreicher christlicher Märtyrer, welche die turbulente Übergangszeit der Kirche widerspiegeln.</li>
<li>Fresken, die von Märtyrer- und Erlösungserzählungen handeln — entscheidend für das Verständnis der christlichen Geschichte.</li>
<li>Eine Bauweise, welche die strukturellen Anpassungen nach der Legalisierung erkennen lässt, indem sie das Gelände für öffentliche Gottesdienste bereitstellte.</li>
</ul>
<h4>Der Bereich von St. Gaius und St. Eusebius</h4>
<p>Diese Zone ist zwei bedeutenden Gestalten der Kirchengeschichte gewidmet: St. Gaius und St. Eusebius, die beide für ihren Eifer und ihr Martyrium bekannt sind. Typisch für diese Region:</p>
<ul>
<li>Krypten mit Reliquien sowie Gedenkstätten dieser zwei Heiligen.</li>
<li>Fresken und Mosaiken mit christlicher Ikonographie, welche ihr Leben und ihr Opfer illustrieren.</li>
<li>Eine intensiv andächtige Stimmung, die man in den engen Gängen und alten Gräbern förmlich spürt.</li>
</ul>
<p>Diese Rundgänge bereichern nicht nur das historische und spirituelle Verständnis der Besucher, sondern vermitteln auch ein zutiefst ergreifendes und kontemplatives Erlebnis, inmitten der Kunst und Geschichte der frühen christlichen Gemeinschaften Roms.</p>
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		<title>Untergrund</title>
		<link>https://www.archeoroma.de/sehenswuerdigkeiten/kolosseum/untergrund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ArcheoRoma-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:15:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erkunden Sie die Geschichte und Architektur des Kolosseum Untergrund: ein Labyrinth aus Gängen und Räumen, das Fachleute wie Besucher seit Jahrhunderten fasziniert.</p>
<p>L'articolo <a rel="nofollow" href="https://www.archeoroma.de/sehenswuerdigkeiten/kolosseum/untergrund/">Untergrund</a> proviene da <a rel="nofollow" href="https://www.archeoroma.de">ArcheoRoma</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Geschichte des Kolosseum Untergrund</h2>
<p>Der Kolosseum Untergrund gehört zu den spannendsten und technisch anspruchsvollsten Aspekten des antiken Roms. Ursprünglich dazu konzipiert, den spektakulären Ablauf in der Arena zu unterstützen, durchlief er verschiedene Entwicklungsphasen im Laufe der Jahrhunderte, die den funktionalen und symbolischen Wandel des Kolosseums widerspiegeln. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten historischen Epochen, die diese unterirdischen Bereiche des Amphitheaters prägten.</p>
<h3>Flavische Ursprünge: Erste Planung und Hauptfunktionen</h3>
<h4>Kontext und Errichtung</h4>
<p>Der Bau des Amphitheatrum Flavium begann zwischen 70 und 71 n. Chr. unter Kaiser Vespasian und wurde um 80 n. Chr. unter Titus teilweise abgeschlossen. Bereits in den frühen Entwurfsphasen stellten sich die Flavier ein multifunktionales Amphitheater vor: Neben der imposanten Arena für die Schauspiele war die Anlage von Dienstbereichen im Untergrund vorgesehen. Zwar war der Kolosseum Untergrund zu jener Zeit noch nicht so komplex, wie er es später werden sollte, doch gab es bereits erste Ansätze von Korridoren und Gängen für den schnellen Transport von Tieren, Gladiatoren und Bühnenausstattung.</p>
<h4>Die Arena und ihr Bühnenboden</h4>
<p>In der flavischen Epoche wies der Arenaboden eine Mischkonstruktion auf: ein gemauerter Randbereich und eine zentrale Fläche, die auf Holzbalken ruhte und von einer regelmäßigen Sandschicht bedeckt war. Die Möglichkeit, die Arena für Seeschlachten (Naumachien) zu fluten, basierte auf einem Bodensystem, das ein zügiges Ab- und Umbauen der Oberfläche gestattete. Obwohl die Lösungen im Kolosseum Untergrund damals noch überwiegend zweckmäßig waren, legten sie bereits das Fundament für die spätere Erweiterung des Hypogeums.</p>
<h3>Unter Domitian: Ausweitung und Strukturierung der Untergrundbereiche</h3>
<h4>Struktur und Organisation</h4>
<p>Unter dem Kaiser Domitian (81–96 n. Chr.) erfuhr das Amphitheater eine wichtige Ausbauphase. In dieser Zeit wurde der Kolosseum Untergrund planmäßig und in solider Mauertechnik realisiert, wodurch ein vielschichtiges, verzweigtes Hypogeum entstand. Es sollte gewährleisten, dass Arbeiter, Gladiatoren und Tiere geordnet und effizient unter der Arena agieren konnten, wodurch die schnellen Wechsel der Bühnenszenarien ermöglicht wurden.</p>
<h4>Operative Funktionen</h4>
<p>Die während der domitianischen Phase erschaffenen unterirdischen Bereiche erfüllten unterschiedliche operative Aufgaben:</p>
<ul>
<li><strong>Zugang und Bewegung:</strong> Ein zentraler Korridor entlang der Hauptachse der Arena, gesäumt von mehreren Seitenpassagen, erlaubte gleichzeitig verschiedene Einstiege.</li>
<li><strong>Aufbewahrung von Material und Ausrüstung:</strong> Diese Bereiche erleichterten Lagerung und raschen Transport von Kulissen, darunter saubere und gebrauchte Sandschichten sowie Gerät zum Heben und Bewegen von Ausstattung.</li>
<li><strong>Unterstützung der Schauspiele:</strong> Die Gestaltung des Kolosseum Untergrund ermöglichte zügige Szenenwechsel, dank plötzlicher Auf- und Abtritte von Gladiatoren und Tieren, was die Gesamtwirkung der Darbietungen steigerte.</li>
</ul>
<h3>Veränderungen in Spätantike und Mittelalter</h3>
<h4>Funktionale Umbrüche und neue Deutungen</h4>
<p>Mit dem Rückgang heidnischer Spiele und dem Siegeszug des Christentums verlor der Kolosseum Untergrund seine ursprüngliche Ausrichtung. In der Spätantike und den folgenden Jahrhunderten führte der Abbau der Gladiatorenkämpfe zu einer allmählichen Aufgabe des rein praktischen Nutzens im unterirdischen Bereich.</p>
<h4>Religiöse Deutung und Andachtsgebrauch</h4>
<p>Im Mittelalter erhielten die Räume unter dem Kolosseum eine symbolische und religiöse Bedeutung. Verschiedene Quellen jener Zeit verbinden sie mit dem Gedenken an Märtyrer, was sie in die andächtigen Praktiken der Epoche einband. So wird beispielsweise von der Entnahme „heiligen Bodens“, getränkt mit dem Blut der Märtyrer, für religiöse Rituale berichtet, wodurch der Kolosseum Untergrund zu einer Art Reliquie und Zeugnis der christlichen Verfolgung wurde.</p>
<h3>Archäologische Wiederentdeckung und neue Interpretationen in der Moderne</h3>
<h4>Anfänge systematischer Forschung</h4>
<p>Ab dem 19. Jahrhundert wurden die unterirdischen Bereiche des Kolosseums im Zuge verstärkter archäologischer Ausgrabungen und wissenschaftlicher Methodik genauer untersucht. So gelang es, die differenzierte innere Organisation des Hypogeums zu rekonstruieren und die Präzision der römischen Ingenieurskunst zu belegen.</p>
<h4>Dokumentation und kritische Neubeurteilung</h4>
<p>Im 20. und 21. Jahrhundert führten Beiträge von Forschungsinstituten und die Zusammenarbeit mit der Archäologischen Superintendenz von Rom zu vielen Studien über den Kolosseum Untergrund. Diese Forschungen klärten die ursprünglichen Aufgaben der Räume, zeigten ihre Wandlungsphasen und unterstrichen die Fähigkeit der Römer, fortschrittliche Bautechniken ihrer Zeit zu integrieren. Zugleich wurde betont, dass das Hypogeum nicht nur der logistischer Kern für Aufführungen war, sondern auch eine symbolische Komponente darstellte, die Roms kulturelle und religiöse Komplexität widerspiegelt.</p>
<h2>Beschreibung und Struktur des Kolosseum Untergrund</h2>
<p>Der als „Hypogeum“ bezeichnete Kolosseum Untergrund bildet eines der raffiniertesten und innovativsten architektonischen Systeme der römischen Technik. Er wurde für den Betrieb der „Bühnenmaschinerie“ des Amphitheaters konzipiert und ermöglichte den zügigen Transport von Gladiatoren, exotischen Tieren und Requisiten. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich das innere Gefüge – ein Netz aus Korridoren, Servicebereichen und getrennten Zugängen – mehrfach verändert, bewahrt jedoch noch heute wichtige strukturelle Merkmale, die das ausgeprägte Planungsvermögen der Römer belegen.</p>
<h3>Korridorarchitektur und Raumorganisation</h3>
<p>Die Korridore, die das Rückgrat des Hypogeums bilden, wurden nach den üblichen römischen Bautechniken errichtet. Tonnengewölbe aus Mauerwerk, erstellt etwa in opus reticulatum oder opus incertum, sicherten den Halt des Bauwerks und gliederten die weitläufige unterirdische Zone in funktionale Module.<br />
Diese langen, schmalen Durchgänge verlaufen entlang der Hauptachse der Arena und verzweigen sich in verschiedene Seitenwege, um Requisiten schnell zu befördern. Ihre Bauweise mit tragenden Wänden und Lichtöffnungen (damals mit Fackeln und Öllampen bestückt) sorgte zudem für eine effektive Wasserableitung, ein wesentlicher Faktor in einem oft flutgefährdeten Bereich.</p>
<h3>Funktionale Aufteilung der Räume</h3>
<p>Die unterirdischen Bereiche des Kolosseums können in mehrere Zonen unterteilt werden, die jeweils eigene Aufgaben hatten:</p>
<h4>Zentrale Zone und Hauptkorridor</h4>
<p>Der Hauptkorridor, der die Längsachse des Amphitheaters entlangläuft, fungierte als Koordinationszentrum. Von hier aus gingen diverse Durchgänge ab, die die Arena mit den Lager- und Vorbereitungsräumen verbanden. Der Zugang zu diesem Korridor war grundlegend, um das Personal, das Bühnenelemente, Ausrüstungen und Tiere beförderte, effektiv abzustimmen.</p>
<h4>Dienst- und Lagerräume</h4>
<p>Entlang der Seitenkorridore befanden sich Säle, die der Lagerung und Vorbereitung der Ausstattung dienten. En estos espacios se guardaban equipos, animales y escenarios, y en talleres se realizaba el montaje y desmontaje rápido de la escenografía. Die modulare Aufteilung sorgte für effiziente Abläufe und ermöglichte eine rasche „Erneuerung“ der Arenabühne.</p>
<h4>Eingänge und Außenverbindungen</h4>
<p>Das unterirdische System enthält diverse Zugänge, die den Weg des Personals vom Publikumsbereich trennten. Darunter sticht das berühmte <strong>Porta Libitinaria</strong> hervor, welches mit dem Abtransport der toten Gladiatoren verbunden war. Andere Eingänge, entlang der Korridore verteilt, führten direkt zur cavea (Zuschauerränge) und zum Ludus-Magnus-Komplex (Gladiatorenquartier). Diese Zugänge waren entscheidend, um den raschen Austausch der Akteure zu ermöglichen und die verschiedenen Aufgaben im Hypogeum zu koordinieren.</p>
<h3>Materialien und Konstruktionstechniken</h3>
<p>Der Kolosseum Untergrund wurde aus hochwertigen Materialien nach den für die Zeit fortschrittlichen Bautechniken errichtet. Der Einsatz von Tuff, Travertin und Ziegeln, zusammen mit der opus caementicium-Methode, führte zu stabilen, langlebigen Tragwerken. Oftmalige Spuren eines opus spicatum-Bodens zeugen von römischem Know-how, wobei im Lauf der Jahrhunderte an etlichen Stellen Veränderungen und Verstärkungen vorgenommen wurden, die sich in den verschiedenen Schichten der Anlage abzeichnen.</p>
<h3>Historische Entwicklung und nachfolgende Eingriffe</h3>
<p>Der Kolosseum Untergrund blieb nicht unverändert. Im nachflavischen Zeitalter und der Spätantike erfolgten mehrere Verstärkungs- und Anpassungsmaßnahmen, um neuen Anforderungen – ob funktionaler oder religiöser Natur – gerecht zu werden.<br />
Während der Spätantike und im Mittelalter, als die großen Schauspiele allmählich verschwanden, wurden Teile der Untergeschosse aufgegeben, zweckentfremdet und schließlich zugeschüttet. Erst durch die moderne archäologische Forschung, ab den 1990er Jahren, ließ sich die Komplexität des Hypogeums gründlich dokumentieren und die Veränderungen in trajanischer, severischer und spätantiker Zeit aufzeigen.</p>
<h2>Besuch des Kolosseum Untergrund</h2>
<p>Die Erkundung des Kolosseum Untergrund ist eine einzigartige Gelegenheit, das technische Können und die organisatorische Struktur hinter diesem antiken Amphitheater zu erleben. Auf dieser geführten Tour entdeckt man jene verborgenen Bereiche, die einst als „Hinterbühne“ für Gladiatoren, Tierjagden und Naumachien fungierten.</p>
<h3>Der Rundgang</h3>
<p>In der Regel beginnt der Besuch des Untergrunds am Haupteingang auf der Nordseite des Amphitheaters, nahe des sogenannten „Stern-Vorsprungs“. Von dort aus führt die Route durch den zentralen Korridor, der sich entlang der Hauptachse der Arena erstreckt. Dieser lange Gang, erkennbar an Tonnengewölben und antikem Mauerwerk aus Tuff, Travertin und Ziegeln, bildete das Rückgrat der „Bühnenmaschinerie“ des Amphitheaters.</p>
<p>Unterwegs erläutert der Guide die verschiedenen Bereiche und ihre ursprünglichen Funktionen:</p>
<ul>
<li><strong>Hauptkorridor und seitliche Galerien:</strong> Diese Gänge verbanden die Arena mit den Servicebereichen, in denen Dekorationen hergerichtet und Bewegungen von Gladiatoren, Tieren und Equipment koordiniert wurden.</li>
<li><strong>Spezielle Eingänge:</strong> Unter ihnen sticht die Porta Libitinaria hervor, die dem Abtransport gestorbener Gladiatoren diente. Weitere Eingänge schufen eine direkte Verbindung zur cavea und zum Komplex von Ludus Magnus, dem Gladiatorenquartier.</li>
</ul>
<h3>Was man sehen kann</h3>
<p>Während der geführten Tour durch den Kolosseum Untergrund können Besucher verschiedene strukturelle und funktionale Elemente betrachten und verstehen:</p>
<ul>
<li><strong>Ursprüngliche Gewölbe und Mauern:</strong> Die antiken Korridore, im Stil römischer Ingenieurskunst gebaut, zeigen heute noch Spuren von opus reticulatum und opus incertum, ein Beweis für den stabilen und modularen Charakter der Konstruktion.</li>
<li><strong>Wasserableitungssystem:</strong> Hier werden die Kanäle beschrieben, die bereits in der Antike einen zügigen Abfluss des Wassers ermöglichten, was für Naumachien in der Arena besonders bedeutsam war.</li>
<li><strong>Servicezonen:</strong> Die Räume zur Aufbewahrung und Vorbereitung der Kulissen und die Wartebereiche für Gladiatoren und Tiere sind teilweise durch die jüngsten archäologischen Ausgrabungen freigelegt worden.</li>
<li><strong>Mechanische Einrichtungen:</strong> Spuren von Hebevorrichtungen (Aufzügen, beweglichen Plattformen) und Öffnungen, die den schnellen Transport von Dekors und Akteuren erlaubten, verdeutlichen das sorgfältige Organisationskonzept des Amphitheaters.</li>
</ul>
<h3>Tickets und Führungen</h3>
<p>Der Zugang zum Kolosseum Untergrund ist ausschließlich über geführte Touren möglich, die unverzichtbar sind, um den Erhalt des Monuments und seiner historischen Bereiche zu gewährleisten. Tickets für die Tour lassen sich online über die offizielle Website des Parco Archeologico del Colosseo oder über zugelassene Agenturen buchen.<br />
Verschiedene Optionen stehen zur Verfügung:</p>
<ul>
<li><strong>Standard-Führung:</strong> Ein kompletter Rundgang durch den Untergrund mit ausführlichen Erläuterungen durch fachkundige Guides.</li>
<li><strong>Kombinierte Tour:</strong> Beinhaltet den Eintritt sowohl in den Kolosseum Untergrund als auch in andere wichtige Bereiche des Kolosseums, um eine ganzheitliche Perspektive auf die Anlage zu vermitteln.</li>
<li><strong>Private Besichtigungen:</strong> Diese bieten ein personalisiertes Erlebnis, mit flexiblen Routen und der Möglichkeit, spezifische Aspekte der Geschichte und Organisation des Hypogeums zu vertiefen.</li>
</ul>
<p>Die Erfahrung wird zudem durch Audioguides bereichert, welche den Besuchern genauere Erläuterungen geben und ihnen die historische sowie architektonische Komplexität des Kolosseum Untergrund in vollem Umfang vermitteln.</p>
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		<title>Arena</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ArcheoRoma-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2025 14:43:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecken Sie die Arena des Kolosseums, das Herz der antiken römischen Spektakel, ein Symbol des Erfindergeists und Ruhms, heute im Fokus innovativer Restaurierungs- und Aufwertungsprojekte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Geschichte der Arena des Kolosseums</h2>
<p>Die Arena des Kolosseums, im Zentrum des Flavischen Amphitheaters gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten Bereichen des antiken Rom. Sie veranschaulicht die vielschichtige funktionale und symbolische Entwicklung des Monuments im Laufe der Jahrhunderte. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten historischen Epochen, von ihrer Errichtung im 1. Jahrhundert n. Chr. bis hin zu modernen Interpretationen und Eingriffen, jeweils gekennzeichnet durch bestimmte Zeitabschnitte und Ereignisse.</p>
<h3>Antike: Errichtung und ursprüngliche Funktionen</h3>
<p>Der Bau des Flavischen Amphitheaters begann im Jahr 72 n. Chr. unter Kaiser Vespasian (69–79 n. Chr.) und wurde von seinen Nachfolgern Titus (79–81) und Domitian (81–96) fertiggestellt. Das gesamte Bauwerk sollte die Macht und Größe der flavischen Dynastie demonstrieren, wobei die Arena eigens als Bühne für öffentliche Spektakel konzipiert wurde.</p>
<h4>Die Arena und öffentliche Darbietungen</h4>
<p>Die Arena war ursprünglich für Gladiatorenkämpfe, Venationes (Jagden auf exotische Tiere) sowie in bestimmten Fällen Naumachien (simulierte Seeschlachten) vorgesehen. Der Boden, bestehend aus Holzplanken, die von einem komplexen System aus Balken und Pfeilern getragen wurden, war mit einer Sandschicht (lapis tesselatus) bedeckt. Dieser Sand verbarg ein Netz aus Tunneln und unterirdischen Gängen, das rasche Bühnenwechsel und den Transfer von Tieren und Kämpfern ermöglichte und gleichzeitig die gewünschte dramatische Wirkung vor dem Publikum erzeugte.</p>
<h3>Spätantike: Krise und funktionelle Umwandlungen</h3>
<h4>Rückgang heidnischer Spektakel</h4>
<p>Im 3. Jahrhundert n. Chr. kam es zu einem allmählichen Rückgang traditioneller Vorführungen, was mit der wachsenden Verbreitung des Christentums einherging. Christliche Apologeten wie Tertullian verurteilten die Brutalität der Spiele und bezeichneten die Arena als „Tempel aller Dämonen“. Diese Abkehr von heidnischen Wertvorstellungen führte zu einem langsamen Rückgang gewalttätiger Schauspiele und spiegelte den Übergang von einer Gesellschaft, die auf „Brot und Spiele“ setzte, hin zu neuen, religiös geprägten Werten wider.</p>
<h4>Wiederverwendung und Funktionsverlust</h4>
<p>Im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr., inmitten des Niedergangs des Imperiums und des allmählichen Verschwindens öffentlicher Vorführungen, verlor die Arena nach und nach ihren ursprünglichen Zweck. Dokumente und Zeugnisse belegen, dass der Bereich teilweise als Lager, Bestattungsort und teils in provisorische Wohnanlagen eingebunden wurde. Der Verfall des Bauwerks machte es zur Ruine, doch blieb seine symbolische Bedeutung als Erinnerungsort vergangener Gewalttätigkeit bestehen.</p>
<h3>Mittelalter: Die Arena als Märtyrerstätte und Reliquie</h3>
<h4>Die Tradition der Märtyrerqualen</h4>
<p>Vom Aufkommen des Christentums bis ins 12. Jahrhundert prägten religiöse Erzählungen ein neues Bild der Arena. Hagiographische Quellen und Sammlungen von „passiones martyrum“ festigten die Vorstellung, dass hier die ersten Christen hingerichtet worden seien. Die Verehrung dieser Märtyrer, ein zentrales Element der Volksfrömmigkeit, verlieh der Arena einen neuen Stellenwert: Sie galt nun als heiliger Ort, dessen Boden – getränkt mit dem Blut der Märtyrer – als lebendige Reliquie verehrt wurde.</p>
<h5>Andachtspraktiken und Erdentnahme</h5>
<p>Im Mittelalter war es verbreitet, kleine Mengen Erde aus der Arena zu entnehmen und sie als heilige Gegenstände oder Amulette aufzubewahren. Diese Bräuche verdeutlichen das Bestreben, das Gedenken an christliche Opfer aufrechtzuerhalten und einen einst Schauplatz grausamer Spektakel in einen Raum der Frömmigkeit zu verwandeln.</p>
<h3>Renaissance: Resakralisierung und Wiederentdeckung der Antike</h3>
<h4>Wiederaufleben des Klassischen Interesses</h4>
<p>Im Zeitalter der Renaissance (15.–16. Jahrhundert) kam es zu einer erneuten und vertieften Beschäftigung mit den römischen Bautechniken und Ingenieursleistungen. Gelehrte und Architekten untersuchten die Struktur der Arena und betonten deren Genialität und ursprüngliche Funktionalität. Diese Studien nährten die Idee, die Räume wiederherzustellen und ihnen einen sakralen Charakter zu geben, in einer Epoche, in der das antike Erbe im Licht neuer humanistischer Werte neu interpretiert wurde.</p>
<h4>Resakralisierungsinitiativen in der Barockzeit</h4>
<p>Während der Barockzeit (Ende des 16. bis 17. Jahrhunderts) kamen verschiedene Vorstöße auf, die dem Amphitheater wieder eine religiöse Dimension verleihen sollten.</p>
<h3>Der Entwurf von Gian Lorenzo Bernini</h3>
<p>Zu den bekanntesten Vorschlägen gehört jener von Gian Lorenzo Bernini, der einen Eingriff auf Ebene des Erdgeschosses der Arena vorsah. Laut seinem Plan sollte dieser Bereich für Kutschen gesperrt und mit imposanten Toren samt Gedenkinschriften versehen werden. Dies verfolgte zwei Ziele: Einerseits sollte der durch die Erinnerung an Märtyrertum geprägte Boden geschützt und hervorgehoben werden; andererseits sollte er zu einer „heiligen Bühne“ werden, auf der sich Andacht und Geschichtsbewusstsein verbinden.</p>
<p>Obwohl Berninis Konzept zahlreichen Restaurierungsprojekten Anregungen bot, wurde es nie vollständig realisiert. Einige Teile blieben unausgeführt und wurden in späteren Eingriffen neu interpretiert.</p>
<h3>Moderne und Zeitgenössische Epochen: Ausgrabungen, Restaurierungen und Neue Deutungen</h3>
<h4>Archäologische und Restaurierungsinitiativen</h4>
<p>Ab dem 18. Jahrhundert – intensiviert im 19. und 20. Jahrhundert – unterzogen Archäologen und Fachleute das Kolosseum systematischen Ausgrabungen und Restaurierungsmaßnahmen, die auch den Arenabereich einschlossen. Dabei wurden wichtige Bestandteile der ursprünglichen Struktur wiederentdeckt, darunter das Trägersystem aus Balken und die hölzerne Plankenkonstruktion. So ließ sich das ursprüngliche Nutzungskonzept des Amphitheaters präziser nachvollziehen.</p>
<h4>Kritische Neubewertung und moderne Interpretationen</h4>
<p>Jüngere Forschungen haben aufgezeigt, dass die Arena nicht nur eine Stätte für Darbietungen war, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zum ingenieurtechnischen Konzept und zur Organisation der unterirdischen Bereiche leistete. Durch die Analyse von Materialien und Bautechniken ließen sich die Veränderungen der Arena im Lauf der Zeit genauer fassen – von einer Arena für gewalttätige Spektakel hin zu einem Schlüsselelement, das den Erhalt des gesamten archäologischen Komplexes mitprägt.</p>
<h3>Gegenwärtiges Projekt: Neue Arena des Kolosseums</h3>
<h4>Planungsrahmen und Ziele</h4>
<p>Im Jahr 2014 belebte der Archäologe Daniele Manacorda die Idee einer umfassenden Wiederherstellung der Kolosseumsarena neu und zog damit das Interesse des Ministeriums für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten auf sich. Der Plan wurde 2015 in die „Großen Projekte für Kulturgüter“ aufgenommen, mit einem Budget von 18,5 Millionen Euro. Ziel ist es, dem Monument sein ursprüngliches Erscheinungsbild als „theatralische Bühne“ zurückzugeben und eine ganzheitliche Lesart der gesamten Struktur zu ermöglichen, einschließlich ihrer unterirdischen Bereiche.</p>
<h4>Phasen und Methodik des Projekts</h4>
<p>Am 22. Dezember 2020 wurde eine Ausschreibung für Entwurf und Bau des neuen Arenabodens veröffentlicht, mit Abgabeschluss am 1. Februar 2021. Nach Prüfung der Einsendungen wählte die von Invitalia eingesetzte Kommission das Projekt von Milan Ingegneria SpA aus, in Zusammenarbeit mit Labics Srl, dem Architekten Fabio Fumagalli, den Büros Croma und Consilium – Studio di Ingegneria sowie Professor Heinz Best als Fachberater für archäologische Aspekte.</p>
<p>In einer Pressekonferenz am 2. Mai 2021 betonte Kulturminister Dario Franceschini, dass dieses Projekt „einen weiteren Schritt bei der Wiederherstellung der Arena“ darstelle – mit dem Ziel, nicht nur die ursprüngliche Vision des Kolosseums wiederzuerlangen, sondern auch die darunterliegenden archäologischen Strukturen zu schützen und zu erhalten.</p>
<h4>Zeitrahmen und Zweck</h4>
<p>Basierend auf den Richtlinien eines interdisziplinären Teams des Parco archeologico del Colosseo sollten die Bauarbeiten Ende 2021 (spätestens Anfang 2022) beginnen und bis 2023 abgeschlossen sein. Das erklärte Ziel besteht darin, den Besuchern denselben zentralen Arenablick zu bieten, den einst die antiken Zuschauer genossen, und so ein umfassendes Erleben des Monuments sowie die Durchführung hochrangiger kultureller Veranstaltungen zu ermöglichen, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.</p>
<h2>Beschreibung und Aufbau</h2>
<p>Von Beginn an wurde die Arena des Kolosseums für groß angelegte Vorstellungen wie Gladiatorenkämpfe, Venationes und Naumachien konzipiert. Aus architektonischer Sicht lässt sie sich in zwei Hauptphasen unterteilen: die Zeit des ursprünglichen Baus und Betriebs sowie den heutigen Zustand, der sich in Form von erhaltenen Relikten und archäologischen Befunden zeigt.</p>
<p>Ursprünglich bestand die Arena aus einer elliptischen Fläche von etwa 86 × 54 Metern. Ihr Boden war in zwei Zonen gegliedert: An der Peripherie stand eine Mauerumfassung, während das Zentrum aus Holzbohlen mit Sandbelag gebildet wurde, der vor jeder Aufführung erneuert wurde.<br />
Dieses System – das laut einem frühen Entwurf um 80 n. Chr. (zur Eröffnungszeit des Amphitheaters) die rasche Entfernung der Bohlen vorsah – erlaubte eine flexible Anpassung der Arenafläche an jede neue Darbietung, sorgte für eine gleichmäßige Abdeckung und begünstigte sowohl die Entwässerung als auch die Regulierung der Feuchtigkeit.</p>
<h4>Organisation der unterirdischen Bereiche</h4>
<p>Unterhalb des Arenalevels zeigt sich die römische Ingenieurskunst in Form eines komplexen Tunnelsystems (<em>hypogeum</em>), das in mehreren Etappen entstand.</p>
<ul>
<li><strong>Erste Phase (Vespasian–Titus):</strong> Unter den Kaisern Vespasian und Titus konnte die Arena geflutet werden, um Naumachien (simulierte Seeschlachten) zu veranstalten, wie der Dichter Martial in seinem <em>De spectaculis</em> bezeugt. Zu diesem Zeitpunkt war der unterirdische Bereich weniger stark strukturiert und vorrangig auf Szenenwechsel und Logistik ausgerichtet.</li>
<li><strong>Neuorganisation unter Domitian:</strong> Später, unter Domitian (81–96 n. Chr.), entstand unter der Arena ein ausgedehntes Mauerwerkssystem. Ein zentraler Korridor, ausgerichtet auf die Hauptachse der Arena, wurde durch zwölf Seitengänge ergänzt, die Gladiatoren, exotische Tiere und Bühnenelemente transportieren konnten.<br />
In diesen Funktionsräumen, die schnelle Szenenwechsel ermöglichen sollten, kamen Mechanismen wie Aufzüge, bewegliche Plattformen, geneigte Rampen und Gegengewichtsgeräte zum Einsatz. Dadurch ließen sich Dekorationen, verbrauchter Sand oder sogar Tiere in kurzer Zeit in die Arena befördern, ohne den Ablauf der Aufführungen zu unterbrechen.</li>
</ul>
<h4>Szenische Funktion und Beziehung zur Cavea</h4>
<p>Die Arena befand sich unterhalb der Cavea, also der Zuschauerränge des Amphitheaters, die sich etwa 4 Meter über der Arena erhoben. Dieser Podiumsbereich war mit Statuetten, Reliefs und Marmorornamenten geschmückt und durch eine Bronzekanzel abgegrenzt. Die Lage der Arena, verbunden mit der Cavea, sicherte den Zuschauern eine optimale Sicht auf die „Bühne“, während in den Untergeschossen die komplexe Logistik ablief.</p>
<h3>Heutige Struktur</h3>
<h4>Überreste der ursprünglichen Konfiguration</h4>
<p>Archäologische Untersuchungen im Arenabereich ermöglichten eine genaue Rekonstruktion ihres ursprünglichen Aussehens. Dabei wurden folgende Befunde offengelegt:</p>
<ul>
<li><strong>Bodenaufbau:</strong> Zwar sind die ursprünglichen Holzkomponenten verloren gegangen, doch der Mauerrahmen, der den Arena-Umriss definierte, ist noch gut erkennbar. Die vorhandenen Schichten belegen den früher mit Sand bedeckten Kernbereich.</li>
<li><strong>Unterirdische Systeme:</strong> Vertiefungen und Hohlräume im Untergrund entsprechen den Gängen und Funktionsräumen, die einst für das Ein- und Ausbringen von Gladiatoren, Tieren und Bühnentechnik genutzt wurden. Dies unterstreicht das hohe Niveau römischer Ingenieurkunst bei der Ausgestaltung funktionaler Räume.</li>
</ul>
<h4>Integration in das Amphitheater</h4>
<p>Die heutige Form der Arena fügt sich in das Gesamtkonzept des Flavischen Amphitheaters. Obwohl das Areal über die Jahrhunderte durch natürliche Alterung und verschiedene Eingriffe Veränderungen erfuhr, bleiben der ellipsenförmige Grundriss und die Anordnung der unterirdischen Bereiche erkennbar. Laufende Forschungen liefern weiterhin wertvolle Erkenntnisse über das wahre Ausmaß der römischen Ingenieurlösungen, die zeigen, dass die Arena weit mehr war als nur eine Ausstellungsfläche: Sie bildete das Kernstück eines hochentwickelten szenischen und funktionellen Systems.</p>
<h3>Zukünftiges Projekt zur Wiederherstellung der Arena</h3>
<h4>Technische Merkmale des neuen Bodenbelags</h4>
<p>Der neue Arenaboden, der sich über rund 3.000 Quadratmeter erstrecken wird, soll aus beweglichen Kohlefaserplatten bestehen, die mit Accoya-Holz verkleidet werden. Letzteres, durch einen Acetylierungsprozess behandelt, zeichnet sich durch hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit aus und gilt als nachhaltig, da das Holz aus zertifizierten Quellen stammt.<br />
Geplant sind:</p>
<ul>
<li><strong>Bewegliche Paneele</strong><br />
Einzelne Bereiche des Bodens sollen aus dreh- und verschiebbaren Elementen bestehen, um die szenische Konfiguration zu variieren und natürliches Licht in die Hypogäen zu leiten.</li>
<li><strong>Belüftung und Klimaregelung</strong><br />
Vierundzwanzig mechanische Lüftungseinheiten werden eingebaut, die in etwa 30 Minuten einen kompletten Luftaustausch im Untergeschoss ermöglichen. Diese sind in ein kontinuierliches System zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit integriert.</li>
<li><strong>Schutz der darunterliegenden Bereiche</strong><br />
Der neue Boden wird so konzipiert, dass er die bestehenden hypogäischen Strukturen sowohl physisch als auch chemisch abschirmt – ohne tiefe Verankerungen – und damit die größtmögliche Rückbaufähigkeit sicherstellt.</li>
<li><strong>Wassermanagement</strong><br />
Ein System zur Sammlung und Wiederverwendung von Regenwasser wird eingerichtet, um die Wassernutzung zu verringern und die Sanitäranlagen des Bauwerks zu versorgen.</li>
</ul>
<h2>Nutzung der Arena in der Antike</h2>
<p>Seit der römischen Kaiserzeit bildete die Arena des Kolosseums das Zentrum der öffentlichen Schaustellungen und verkörperte die Größe und das technische Können Roms. Hier fanden unterschiedlichste Ereignisse statt – von Gladiatorenkämpfen bis hin zu Venationes und aufwendig inszenierten Naumachien –, wodurch das Monument zu einer vielseitig einsetzbaren Bühne wurde, die das Publikum mit ihrer organisatorischen und szenischen Raffinesse beeindruckte.</p>
<h3>Naumachien</h3>
<p>In der flavischen Periode unter Vespasian, Titus und Domitian war die Arena so konzipiert, dass sie in ein echtes „Wassertheater“ verwandelt werden konnte. Schon zu Beginn war geplant, den Arenaboden zeitweilig zu fluten, um Naumachien – also simulierte Seeschlachten – als Teil öffentlicher Feste oder militärischer Triumphe zu inszenieren.</p>
<p>Der ursprüngliche Aufbau bestand aus einem hölzernen Belag auf einer Mauerunterlage, der sich rasch abmontieren ließ, um die Arena zu überfluten. Ein ausgeklügeltes Kanalisationssystem erlaubte das Einlassen ausreichender Wassermengen, sodass die Arena sich in ein künstliches Becken verwandelte, in dem Seeschlachten mit aufwendigen Kulissen nachgestellt wurden. Diese Darbietungen sollten die Macht des Imperiums unterstreichen und verdeutlichen, wie die Römer mit Ingenieurskunst natürliche Elemente zu beherrschen wussten.</p>
<h3>Venationes</h3>
<p>Die Venationes (Tierjagden) stellten eine weitere wesentliche Form des Arenaspektakels dar. Dabei diente das Kolosseum als Bühne für die Jagd auf exotische Bestien, die aus den entlegensten Provinzen des Reiches eingeführt wurden. Die Römer, stolz auf ihre ausgedehnten Herrschaftsgebiete, brachten Tiere wie Löwen, Elefanten, Flusspferde und andere seltene Arten, um sie in den Vorführungen zu präsentieren.</p>
<p>Die Organisation der Arena war eng verknüpft mit einem komplexen unterirdischen System, das den Transport von Tieren regelte und ihre spektakulären Auftritte inszenierte. In diesen Diensträumen mit Korridoren und Kammern konnten die Tiere plötzlich auf dem Arenaboden erscheinen und so für dramatische und symbolträchtige Effekte sorgen. Darüber hinaus dienten die gezeigten Kreaturen der Propaganda: Sie demonstrierten die Fähigkeit des Imperiums, die Natur zu beherrschen und weit entfernte Völker und Gebiete zu unterwerfen.</p>
<h3>Ludi Gladiatorii</h3>
<p>Gladiatorenkämpfe bildeten den zentralen Kern der Aufführungen in der Arena. Diese Kämpfe fanden meist zwischen Gladiatoren statt, die häufig Sklaven oder Kriegsgefangene waren, und folgten einem strengen, ritualisierten Regelwerk, das ihre symbolische Bedeutung unterstrich. Der Gladiator selbst galt als Sinnbild von Mut und Disziplin, während sein Kampf für den Gegensatz von Ordnung und Chaos, römischer Tugend und Barbarei stand.</p>
<p>Die unterirdische Struktur des Kolosseums war auch für solche Schauspiele entscheidend. Dank mechanischer Hilfsmittel wie Aufzügen, Rampen und beweglichen Plattformen konnten Gladiatoren plötzlich und effektvoll in der Arena auftauchen, was die Spannung und Dramaturgie steigerte. Die Diensträume, die durch spezielle Gänge angebunden waren, erlaubten eine koordinierte Steuerung der Eintritte und eine effiziente Organisation der Bewegungsabläufe, sodass dem Publikum eine Abfolge von Kämpfen mit hohem Schauwert präsentiert werden konnte.</p>
<h2>Touristisches Erlebnis der Kolosseumsarena</h2>
<p>Die Arena, das Herzstück des Flavischen Amphitheaters, ist heute fester Bestandteil des Besucherprogramms im Kolosseum. So können moderne Besucher nicht nur die majestätischen Außenmauern bewundern, sondern sich auch in das komplexe Bühnensystem vertiefen, das einst Gladiatoren, exotische Tiere und eindrucksvolle Naumachien beherbergte.</p>
<h3>Barrierefreiheit und Besuchsmodalitäten</h3>
<p>Der Zugang zur Arena ist in die Führungen integriert, die von der Soprintendenza Speciale für das Kolosseum sowie der verantwortlichen Behörde des Archäologischen Parks organisiert werden. Diese Besichtigungen sind reglementiert, finden ausschließlich in Begleitung offizieller Führer statt und erfordern eine obligatorische Reservierung, um den Schutz und die Sicherheit des Monuments zu gewährleisten. Die Führungen liefern detaillierte Einblicke in die ursprüngliche Konfiguration der Arena und die Funktionsweise ihrer Bühnentechnik.</p>
<h3>Was man bei der Besichtigung sehen kann</h3>
<p>Während der Führung erläutern die Guides den ursprünglichen Aufbau der Arena und betonen, dass in der Antike der Boden aus Holzbrettern bestand, die mit Sand bedeckt waren und dank ausgeklügelter Transport- und Hebemechanismen laufend erneuert wurden. Besucher können die Spuren jener Gänge entdecken, die einst das rasche Bewegen von Gladiatoren, Tieren und Bühnenbildern ermöglichten.<br />
Auch die Funktionsweise der mechanischen Geräte wird erläutert, beispielsweise der antiken Aufzüge und Korridore, die die Arena mit den unterirdischen Ebenen verbanden – heute Gegenstand archäologischer Untersuchungen und ein zentraler Bestandteil der Erläuterungen. So eröffnet sich ein umfassendes Bild römischer Ingenieurskunst, die es vermochte, komplexe szenische und logistische Vorgänge für öffentliche Darbietungen äußerst effizient zu koordinieren.</p>
<h3>Erlebnis und kultureller Wert</h3>
<p>Ein Besuch der Arena des Kolosseums bedeutet, an jenen Schauplatz zurückzukehren, an dem sich über Jahrhunderte hinweg Ereignisse abspielten, die für die Macht und den Glanz des antiken Roms standen. Durch historische und technische Erläuterungen verdeutlichen die Führungen, wie die Fläche einst dafür ausgelegt war, sich in eine dynamische Bühne zu verwandeln, auf der sich Gladiatorenkämpfe, Tierjagden und sogar nautische Inszenierungen abwechselten.<br />
Dank archäologischer Forschung und neuer Aufwertungsprojekte können heutige Besucher nicht nur die Reste der alten Bühnentechnik nachvollziehen, sondern auch die innovativen Maßnahmen, die zum Erhalt des Monuments umgesetzt werden. Das touristische Angebot übersteigt somit einen bloßen Panoramablick und wird zu einem unmittelbaren Erlebnis, das das Verständnis der römischen Geschichte durch anschauliche und kontextbezogene Zeugnisse vertieft.</p>
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		<title>Ara Pacis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senza categoria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ara Pacis ist der augustische Friedensaltar, der errichtet wurde, um die Rückkehr von Kaiser Augustus von seiner triumphalen Rückkehr aus Spanien zu feiern</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Ara Pacis</strong> ist ein aufregendes Beispiel für die frühe römische Skulptur. Der Altar ist das Denkmal, das an die Siege des Augustus erinnert und die Herstellung des Friedens im <strong>Römischen Reich </strong> (Pax, ein besonders wichtiges Konzept während der Regierungszeit des Augustus) nach etwa hundert Jahren Krieg symbolisiert .</p>
<h2 id="storia">Geschichte</h2>
<p>Gewählt von <strong>Sena </strong><strong>zu</strong> , der Augustae Ara Pacis, oder Altar des Friedens von <strong>Augustus</strong> gebaut wurde der Kaiser Rückkehr von seinen Kampagnen in Spanien und Gallien zu feiern und ist reich verziert. Das gesamte Werk, einschließlich der Reliefs, wäre ursprünglich farbintensiv und mit einem Hauch von Vergoldung bemalt worden. Die Marmorstruktur wurde zwischen 13 und 9 v. Chr. Im <strong>Campo Marzio</strong> entlang der Via Flaminia errichtet und ist ein Meisterwerk der Porträtmalerei.</p>
<h3 id="la-scoperta-e-il-recupero">Entdeckung und Wiederherstellung</h3>
<p>Spätere Überschwemmungen des Tibers begruben die Struktur vollständig, und die Erinnerung an ihre Existenz ging verloren.</p>
<p>Es gibt keine genauen Informationen über die erste Entdeckung des Werks, aber in einem Stich von Agostino Veneziano ist ein Schwan dargestellt, der von einem Spiralfries umgeben ist, der den in den Flachreliefs des Ara Pacis dargestellten Akanthuspflanzen sehr ähnlich ist. Dies deutet darauf hin, dass das Werk bereits 1536 bekannt war.</p>
<p>1566 entstanden 9 geformte Blöcke aus den Fundamenten des Peretti-Palastes (später Fiano, heute Almagià). Sie wurden zum Teil von Kardinal Giovanni Ricci gekauft, zum Teil in die Vatikanischen Museen überführt und zum Teil an der Fassade der Villa Medici (wo sie sich noch heute befinden) eingemauert.</p>
<h4>Die Wiederherstellung der Ara Pacis Augustae</h4>
<p>Im Jahr 1859, während der Konsolidierungsarbeiten des Peretti-Palastes (ehemals im Besitz des Herzogs von Fiano), der Basis des Altars, Fragmente des geschnitzten Spiralfrieses, das Relief von Aeneas und der Teil des Lipercale-Reliefs mit dem Kopf des Mars .</p>
<p>1903 begannen die Restaurierungsarbeiten nach der Anerkennung durch den deutschen Archäologen Friedrich von Duhn und der Genehmigung der Eröffnung der Ausgrabung durch das Bildungsministerium. Zur gleichen Zeit begann die Wiederherstellung der verstreuten Fragmente, von den florentinischen bis zu denen, die in den Vatikanischen Museen landeten. Sie wurden aufgrund von Sicherheitsrisiken unterbrochen.</p>
<p>Die 1937 wieder aufgenommenen Ausgrabungen endeten anlässlich des 2.000-jährigen Bestehens von Augustan im Jahr 2014.</p>
<h2 id="ara-pacis-descrizione">Ara Pacis: Beschreibung</h2>
<p>Der Ara Pacis besteht aus einem auf einem Podium errichteten Marmorgehäuse von 11,65 m. x 10,62 und 3,68 hoch, zwei Türen, 3,60 m breit, an den Längsseiten geöffnet und über eine Treppe von neun Stufen zugänglich; Im Inneren steht auf einer Treppe der eigentliche Altar.<br />
In den Szenen auf dem Altar werden, um die traditionelle römische Frömmigkeit zu bezeugen, der Kaiser und die Familienmitglieder, Vestalinnen, Priester und Opfertiere dargestellt.</p>
<p>Die Basis wurde mit Akanthusrollen geschnitzt, die mit Schwänen verflochten waren ( <strong>Apollo</strong> , dem Beschützer des Augustus, heilig ) und mit überflüssigen natürlichen Elementen verziert, um an den Frieden und Wohlstand zu erinnern, den Augustus nach Rom brachte. Die Reliefs auf dem oberen Abschnitt des Denkmals darzustellen verschiedene Themen inhärent legendäre Gründung Roms, ( <strong>Romulus</strong> und <strong>Remus</strong> mit dem She- <strong>Wolf</strong> ).</p>
<p>Im oberen Teil ist eine Doppelprozession abgebildet, von der ein Fragment im <strong>Louvre</strong> aufbewahrt wird <strong>. </strong>Die Relieffiguren an der Nord- und Südaußenwand sind in zwei Gruppen angeordnet. Auf der Südseite sind Augustus und die kaiserliche Familie. Auf der Nordseite stehen Beamte wie Priester, Richter und Senatoren, die Lorbeerkränze des Sieges tragen.</p>
<h3 id="rilievi-i-pannelli">Reliefs: die Tafeln</h3>
<p>Der Altar des Ara Pacis erzählt in seinen Flachreliefs viele Geschichten über das Leben von Kaiser Augustus. Die Erzählung entwickelt sich auf verschiedenen Tafeln, die wir weiter unten vertiefen werden.</p>
<h4>Westliche Frontplatte: Lupercal, Romulus und Remus werden von der Wölfin gesäugt</h4>
<p>Die Lupercale hat einen grundlegenden mythischen Bezug zur Gründung Roms: Es wäre die Höhle, in der Romulus und Remus von der Wölfin gesäugt wurden. Nach der Überlieferung waren die Zwillinge Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Priesterin Rea Silvia. Auf der Hauptseite links sehen der bewaffnete Gott Mars, der Beschützer der Stadt, und auf der rechten Seite der Hirte Faustulus das Stillen der Zwillinge durch die Wölfin zwischen den Pflanzen und einen Baumstrauch im Hintergrund.</p>
<h4>Westliche Frontplatte: Aeneas opfert den Penaten</h4>
<h4>Ostfront: Tellus-Tafel</h4>
<figure id="attachment_2615" class="wp-caption aligncenter" aria-describedby="caption-attachment-2615"><a href="https://www.archeoroma.it/siti/ara-pacis/rilievo-saturnia-tellus-altare-della-pace-augustea/" rel="attachment wp-att-2615"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2615 size-in-article-full-size" src="https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-604x387.jpg" sizes="(max-width: 604px) 100vw, 604px" srcset="https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-604x387.jpg 604w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-300x192.jpg 300w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-768x492.jpg 768w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-350x224.jpg 350w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis-648x415.jpg 648w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/rilievo-saturnia-tellus-ara-pacis.jpg 1000w" alt="Relief Saturnia Tellus - Altar des augustischen Friedens" width="604" height="387" /></a><figcaption id="caption-attachment-2615" class="wp-caption-text">Relief Saturnia Tellus &#8211; Altar des augustischen Friedens</figcaption></figure>
<p>Saturnia Tellus ist eines der vier Frontalreliefs des Ara Pacis. In einem hervorragenden Erhaltungszustand repräsentiert das Relief drei weibliche Figuren. Der erste sitzt auf einem Schwan, Symbol der Luft, der zweite hat zwei Engel in den Armen, der dritte sitzt auf einem Seedrachen, Symbol des Meeres.</p>
<h4>Ostfront: Tafel der Göttin Roma</h4>
<h4>Rechte Prozessionstafeln</h4>
<h4>Linke Prozessionstafeln</h4>
<h4>Ara Pacis Altar</h4>
<h4>Der große Pflanzenfries: Tafel aus Akanthus Girali</h4>
<h3 id="colori">Farben</h3>
<p>In der griechisch-römischen Zeit waren die meisten Architekturen und Reliefs fein polychrom pigmentiert. Es wird daher angenommen, dass auch die Tafeln des Ara Pacis Augustae bemalt wurden.</p>
<h2 id="il-museo-dell-ara-pacis">Das Ara Pacis Museum</h2>
<p>Das Ara Pacis Museum kam erst im Jahr 2000 an. Ursprünglich war das Werk in einer Vitrine in der Via di Ripetta untergebracht, und 1995 beschloss die Stadt Rom, es zu ersetzen und ein neues auf dem Lungotevere zu bauen.</p>
<h3 id="il-primo-padiglione-in-via-di-ripetta">Der erste Pavillon in der Via di Ripetta</h3>
<p>Der erste Pavillon wurde kurz nach Abschluss der Ausgrabungen errichtet und am letzten Tag des Augustanjahres von Benito Mussolini eingeweiht. Es war der 23. September 1938.</p>
<p>Die Struktur wurde in weniger als 18 Monaten auf der Via di Ripetta gebaut und vom Architekten Morpurgo entworfen. Während des Krieges wurde der Ara Pacis aus Beton und künstlichem Porphyr gebaut und durch eine zusätzliche Umfassungsmauer und Puzzolan-Säcke geschützt.</p>
<h3 id="il-padiglione-di-richard-meier">Richard Meiers Pavillon</h3>
<p>Das Ara Pacis Museum befindet sich an der Westseite der Piazza Augusto Imperatore und ist die <strong>erste größere Intervention zeitgenössischer Architektur im Zentrum Roms seit dem Krieg</strong> . Der Entwurf wurde vom damaligen Bürgermeister von Rom, Francesco Rutelli, in Auftrag gegeben und dem amerikanischen Architekturbüro <strong>Richard Meier &amp; Partners Architects</strong> anvertraut .</p>
<p>Der Komplex erstreckt sich über zwei Etagen und besteht aus drei Parallelepipeds, die auf der Nord-Süd-Achse ausgerichtet sind. Jedes dieser architektonischen Makroelemente repräsentiert einen Sektor:</p>
<ul>
<li><strong>Die Galerie Indoors</strong><br />
beherbergt die Rezeption und führt die Besucher in den Altar ein</li>
<li><strong>Zentraler Pavillon Hier</strong><br />
befindet sich die Ara, die von großen Fenstern und Oberlichtern beleuchtet wird, durch die diffuses Licht eindringen kann</li>
<li><strong>Konferenzraum und Restaurant</strong><br />
Nördlich des Hotels gelegen. Eine Treppe führt zu einer großen, öffentlich zugänglichen Terrasse, von der aus Sie einen schönen Blick auf das Mausoleum des Augustus haben</li>
</ul>
<p>Die Auswahl der Materialien wurde mit Bedacht bewertet, um die architektonischen Arbeiten in die Umgebung und den Ara Pacis zu integrieren. Der <strong>Travertin</strong> (abgeleitet aus denselben Steinbrüchen, die das Material für die Piazza Augusto Imperatore lieferten) für eine Kontinuität von Sprachmaterial und Chromatik; Gips gekoppelt mit <strong>großen Glasflächen</strong> , um den Volumina ein Kontinuum zwischen Innen und Außen zu bieten.</p>
<h3 id="le-critiche-al-complesso-museale">Kritik am Museumskomplex</h3>
<p><strong>Die</strong> architektonische Konstruktion von <strong>Richard Meier stieß</strong> sofort auf heftige Diskussionen und Kritik. Diese Kritik konzentriert sich hauptsächlich auf den Kontrast zwischen der Modernität der architektonischen Struktur und dem historischen Kontext des Lungotevere.</p>
<h2 id="visita-al-museo-dell-ara-pacis">Besuch des Ara Pacis Museums</h2>
<p>Heute besteht das Ara Pacis Augustea Museum aus einer interessanten &#8222;Multimedia-Geschichte&#8220;, einer eindringlichen und multisensorischen Reise auf der Suche nach Charakteren, Gesten, Gottheiten, einschließlich Computergrafik, <strong>virtueller Realität</strong> (eingehende Untersuchung: <a href="https://www.katablog.it/realta-virtuale-giochi-3d-visori-vr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist virtuelle Realität?</a> ) Und erweitert.</p>
<p>Unten finden Sie eine kurze Videopräsentation des Multimedia-Pfades &#8222;L&#8217;Ara com&#8217;era&#8220; (Wie war der Ara Pacis?):</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/ESgc09rBe7U" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Während der 45-minütigen Reise wird der Betrachter in die Vergangenheit katapultiert und kann die erste Rekonstruktion eines römischen Opfers in der virtuellen Realität erleben.</p>
<p>Verfügbar in 5 Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Die Verwendung von Zuschauern ist für Kinder unter 13 Jahren nicht gestattet.</p>
<h3 id="biglietti-ed-orari">Tickets und Fahrpläne</h3>
<p><strong>Volles Ticket:</strong> 12 Euro</p>
<p><strong>Reduziertes Ticket:</strong> 10 Euro</p>
<p>Öffnungszeiten <strong>:</strong> täglich 9.30-19.30 Uhr<br />
24. und 31. Dezember 9.30-14.00 Uhr<br />
Die Kasse schließt eine Stunde früher</p>
<p><strong><span class="views-label views-label-field-giorni-chiusura">Ruhetag: </span></strong> 1. Januar, 1. Mai, 25. Dezember</p>
<h3 id="indirizzo">Adresse</h3>
<p>Lungotevere in Augusta (Ecke über Tomacelli) &#8211; 00186 Rom</p>
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		<title>Kolosseum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senza categoria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kolosseum (Flavian Amphitheatre) ist das berühmteste Denkmal in Rom und repräsentiert das erste und größte permanente Amphitheater aus Mauerwerk der Welt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kolosseum ist Teil eines Gebäudekomplexes, der eng mit ihm verbunden ist und als &#8222;Amphitheaterkomplex&#8220; bezeichnet werden kann. Das Kolosseum wurde in der Tat für <strong>Gladiatorenshows und andere öffentliche Veranstaltungen genutzt</strong> und über unterirdische und oberflächliche Straßen mit vorbereitenden Gebäuden verbunden, vom neronischen Vestibül (das auch als Lagerstätte für Maschinen dient) bis zum Nymphäum.</p>
<h2 id="il-colosseo-di-roma-la-storia-dell-anfiteatro-flavio">Das Kolosseum von Rom: die Geschichte des flavianischen Amphitheaters</h2>
<p>Nach dem Tod von  <b>Nero</b> (68 n. Chr.) Begann der Bau des Kolosseums unter Kaiser <strong>Titus Flavius ​​Vespasian</strong> zwischen Ende 70 und 71 n . Chr . Die Bauarbeiten dauerten nur neun Jahre und die Einweihung fand 80 n. Chr. Unter der Herrschaft von Titus, dem Sohn von Vespasian, statt.</p>
<p>Der Erlös aus der Plünderung des heiligen Tempels von Jerusalem aus der Zeit, als im August oder September 70 n. Chr. Die Legionen des Titus die jüdische Stadt eroberten, wurde für die Verwirklichung dieses Werkes verwendet.</p>
<p>In Wirklichkeit wirkte sich die Intervention der Flavianer auf das gesamte Gebiet des Beckens aus, einschließlich anderer <strong>Nebengebäude, die an das Amphitheater angeschlossen</strong> waren und anscheinend bereits in Vespasians ursprünglichem Projekt vorgesehen waren. Die Verbindungsgalerien zwischen diesen Gebäuden und dem Amphitheater selbst, die gleichzeitig mit den Hintergrundarbeiten geschaffen wurden, sind ein unwiderlegbarer Beweis dafür.</p>
<p>Für den gesamten Komplex großer Arbeiten auf einer Fläche von mindestens sieben Hektar waren die Zeiten bis zur späten Regierungszeit von Domitian, etwa zwanzig Jahre nach Baubeginn, viel länger.</p>
<h3 id="cosa-c-era-prima-del-colosseo-">Was war dort vor dem Kolosseum?</h3>
<p>Vor dem Brand vom 18. Juli 64 n. Chr., Der in sechs Tagen und sieben Nächten, wo heute das Kolosseum steht, einen Großteil des Zentrums von Rom zerstörte, befand sich die Domus Aurea, die Residenz von <b>Nero Claudius Cäsar Augustus Germanicus</b>.</p>
<h4>Koloss von Nero</h4>
<p>Vermutlich war das Kolosseum von einem kleinen See besetzt, der Teil der Domus Aurea war, nur wenige Schritte vom Vorraum entfernt, in dem <strong>Neros Koloss</strong> stand. Letztere war eine über dreißig Meter hohe Bronzestatue, die von Nero selbst in Auftrag gegeben und zwischen 64 und 68 n. Chr. Von der Hand des Bildhauers Zenodoro erbaut wurde.</p>
<p>Nur die Basis blieb übrig, aber sie wurde 1936 zur Sanierung der archäologischen Stätte abgerissen. Es ist wahrscheinlich, dass das Kolosseum nach seinen „kolossalen“ Dimensionen benannt ist, auch wenn diese Assoziation mittelalterlichen Ursprungs zu sein scheint. Auf dem Bild: historisches Foto von 1890 <sup class='footnote'><a href='#marker-2995-1' id='markerref-2995-1' onclick='return footnotation_show(2995)'>1</a></sup></p>
<h4>Vorher und nachher: ​​das Kolosseumbecken</h4>
<p>Im folgenden Abschnitt (der der rekonstruktiven Hypothese von Rossella Rea, Heinz-Jürgen Beste und Lynne C. Lancaster <sup class='footnote'><a href='#marker-2995-2' id='markerref-2995-2' onclick='return footnotation_show(2995)'>2</a></sup> folgt) sehen wir, wie sich das Erscheinungsbild des Beckens, in dem das Kolosseum gebaut wurde, verändert hat. Insbesondere sehen wir, wie die Intervention der Flavianer den Vorraum erheblich verkleinerte, um Platz für die enorme Struktur zu schaffen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-748 size-large" src="https://www.archeoroma.it/wp-content/uploads/2019/01/colosseo-vestibolo-epoca-neroniana-flavia-sezione-1024x833.jpg" alt="Sezione del vestibolo adiacente al Colosseo" width="640" height="521" /></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Ära von Nero</td>
<td>Änderungen durch das Flavia-Gebäude</td>
</tr>
<tr>
<td>1 &#8211; Vestibülatrium</td>
<td>4 &#8211; Meta Sudans</td>
</tr>
<tr>
<td>2 &#8211; Terrassen</td>
<td>5 &#8211; Bereich des Respekts des Amphitheaters</td>
</tr>
<tr>
<td>3 &#8211; Arkaden und See</td>
<td>6 &#8211; Flavianisches Amphitheater</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h5>Neronian Vestibül</h5>
<p>Wie wir im Abschnitt des TAV sehen. 52.1 (der Beobachter ist im Süden), auf der Westseite befand sich das in Abstieg strukturierte <strong>Vestibül</strong> mit Terrassen, die sich nach Osten in Richtung eines Portikus mit Blick auf das Ufer eines halb künstlichen Sees erstreckten. Dieses viereckige Becken wurde vom Claudius-Aquädukt durch das <strong>Nymphäum</strong> gespeist und hat vermutlich viel größere Abmessungen als die Amphitheaterarena, vielleicht sogar vier Hektar.</p>
<p>Das Vestibül beherbergte neben dem oben erwähnten Koloss auch die &#8222;Celsa Pegmata&#8220; oder &#8222;Maschine&#8220; während der Regierungszeit von Tito, die die Bühnenmaschinerie des Amphitheaters sein sollte, die stromabwärts transportiert und dann direkt in den Untergrund gebracht wurde des Amphitheaters oder oberflächlich durch den westlichen Kryptoportikus und abgesenkt durch die gleichen Luken, aus denen sie während der Shows erscheinen sollten. Wir finden Bestätigung in einigen Epigrammen von Martial [3].</p>
<p>Die Hypothese, dass der Koloss im Vorraum untergebracht war, ist überzeugend. Eine andere Meinung ist die Interpretation von Boethius, der in der von Martial in der „Mittelstraße“ platzierten „Celsa Pegmata“ liest, dem Gerüst für die Rekonstruktion des Kolosses selbst. Mart. spect. 2.2] und Cassio Dio <sup class='footnote'><a href='#marker-2995-3' id='markerref-2995-3' onclick='return footnotation_show(2995)'>3</a></sup>.</p>
<p>Mit der Intervention der Flavianer wurden die Terrassen teilweise ausgegraben, um den Fundamenten des Kolosseums Platz zu machen. Zwischen dem Vestibül und dem Amphitheater wurde ein Gebiet in Travertinblöcken angelegt, die von Cippi begrenzt werden, wo in einer späteren Phase die <strong>Meta Sudans</strong> von Domitian gebaut wurden.</p>
<h3 id="il-colosseo-di-vespasiano-70-71-d-c-79-d-c-">Das Kolosseum von Vespasian (70/71 n. Chr. &#8211; 79 n. Chr.)</h3>
<p>Nach dem Abriss der Terrassen und des östlichen Teils des neronischen Vestibüls begann Vespasian mit den Bauarbeiten am Boden der Arena.</p>
<h4>Wer war der Architekt des Kolosseums?</h4>
<p>Der Legende nach war der Architekt, der das Kolosseum entwarf, ein gewisser <strong>Gaudenzio</strong> , ein römischer Adliger. Es wird auch gesagt, dass Gaudentius selbst direkt innerhalb der Mauern des Kolosseums im Jahr 83 n. Chr. Oder nach 93 n. Chr. Getötet wurde, als die Christenverfolgung durch den Kaiser Domitian begann.</p>
<p>Die Legende wurde im 17. Jahrhundert geboren und findet Inspiration in der Interpretation einer Inschrift, die in einer Krypta in der Kirche Santi Luca e Martina im Forum Romanum aufbewahrt wird. In Wirklichkeit können wir leicht die Namen der Gönner der römischen Denkmäler identifizieren, schwieriger die Namen der Architekten und Designer, die oft ungelernten Arbeitern gleichgesetzt werden und daher in historischen Schriften nicht erwähnt werden.</p>
<h3 id="regno-di-tito-79-d-c-81-d-c-">Herrschaft des Titus (79 n. Chr. &#8211; 81 n. Chr.)</h3>
<p>Vespasian starb am 23. Juni 79 n. Chr. Im Alter von neunundsechzig Jahren. Er wurde von seinem Sohn <strong>Titus Flavius ​​Cesare Vespasiano Augusto abgelöst</strong> , der für sein Engagement für das römische Volk und sein umfangreiches Programm an öffentlichen Arbeiten, einschließlich des Fortschritts von, bekannt war die Werke des &#8218;Flavian Amphitheatre. Unter seiner Herrschaft werden die dritte und vierte Ordnung der Plätze gemacht.</p>
<h4>Einweihung des Kolosseums (80 n. Chr.)</h4>
<p>Vespasian wird daher niemals die Arbeit sehen, die er begonnen hat, und wird nicht an der Einweihung teilnehmen, die unter der Herrschaft seines Sohnes Titus im Jahr 80 n. Chr. Stattfinden wird. Der Kaiser Titus wird seinem Volk hundert Tage lang feiern, bestehend aus Kämpfen zwischen Gladiatoren. Jagdshows, Hinrichtungen und sogar eine &#8222;Naumachia&#8220; oder eine <strong>Seeschlacht</strong> .</p>
<h3 id="regno-di-domiziano-81-d-c-">Herrschaft von Domitian (81 n. Chr.)</h3>
<p>Als Titus 81 n. Chr. Starb, kam sein Bruder <b>Cesare Domiziano Augusto Germanico</b> an die Macht , der letzte der flavianischen Dynastie, der die von Vespasian begonnenen Arbeiten vollendete, wichtige Änderungen am Hypogäum vornahm und den Bau der &#8222;Meta Sudans&#8220; abschloss.</p>
<h4>Unter Tage</h4>
<p>Domitian wird auch ein <strong>komplexes System aus unterirdischem Mauerwerk bauen, um die Holzarbeiten zu ersetzen</strong> . Diese U-Bahnen werden unterschiedliche Funktionen im Zusammenhang mit den Shows haben. Hier gab es Räume für Bestien, für zum Tode Verurteilte, für Gladiatoren, für „Maschinen“. Diese Änderungen ließen die Arena jedoch nicht mehr überfluten und die &#8222;Naumachia&#8220; wurde unmöglich. Ab Domitian war die Arena den „Munera“, den Gladiatorenspielen und den „Venationes“, der Jagd auf wilde Tiere, vorbehalten.</p>
<h5>Meta Sudans: der Brunnen vor dem Kolosseum</h5>
<p>Mit einer kreisförmigen Basis und einer Kegelstumpfform war der &#8220; <strong>Meta Sudans</strong> &#8220; ein imposanter Brunnen, dessen Bau von Domitian abgeschlossen wurde. Etwa 18 Meter hoch flossen vier Wasserströme von oben herab und füllten ein unteres Becken.<br />
Es verdankt seinen Namen der Form, ähnlich dem „Meta“, einer Struktur, um die sich Streitwagen und Streitwagen drehten und die sich an den beiden Enden der Zirkusse des antiken Rom befindet. &#8222;Sudans&#8220; leitet sich von der Wirkung von Wasser ab, das von der Oberfläche des Kegels zu austreten schien und aufgrund der Brechung der Sonnenstrahlen scheint.</p>
<p>Bereits im frühen 19. Jahrhundert gab es mehrere Projekte zur Neubewertung der archäologischen Stätte rund um das Kolosseum. Was jedoch von den Meta Sudans übrig blieb, wurde zwischen 1933 und 1936 zusammen mit der Basis des Kolosses von Nero im Rahmen eines gewünschten Sanierungsprojekts abgerissen. vom Duce Benito Mussolini.</p>
<h2 id="struttura">Struktur</h2>
<p>Abmessungen des Kolosseums:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="312">Höhe</td>
<td width="312">48,5 m</td>
</tr>
<tr>
<td width="312">Hauptachse</td>
<td width="312">188 m</td>
</tr>
<tr>
<td width="312">Nebenachse</td>
<td width="312">156 m</td>
</tr>
<tr>
<td width="312">Umfang</td>
<td width="312">527m</td>
</tr>
<tr>
<td width="312">Oberfläche</td>
<td width="312">3 357 m²</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1182 size-in-article-full-size" src="https://www.archeoroma.it/wp-content/uploads/2016/10/rilievo-architettonico-colosseo-fronte-ovest-696x566.jpg" alt="Rilievo architettonico del Colosseo (Anfiteatro Flavio), fronte ovest" width="640" height="520" /></p>
<p>Die gesamte Struktur besteht aus achtzig radialen Wänden, die auf elliptischen Fundamenten angeordnet sind und vom Umfang zur Arena hin zusammenlaufen. Diese Wände tragen die Gewölbe, die wiederum die Stufen aus weißem Marmor tragen.<br />
Äußerlich gibt es in Übereinstimmung mit dem Licht zwischen den radialen Wänden die Bögen, durch die die Treppen erreicht wurden, die zu den verschiedenen Sektoren der Kavea führten. Über jedem der heute noch stehenden Bögen ist die progressive Nummer angegeben, die der „ <em>Karte</em> “ der Zuschauer entspricht, die an den Shows teilgenommen haben (siehe TAV. 52.0).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-739 size-large" src="https://www.archeoroma.it/wp-content/uploads/2019/01/colosseo-pianta-anfiteatro-flavio-1024x833.jpg" alt="Pianta del Colosseo (Anfiteatro Flavio)" width="640" height="521" /></p>
<h3 id="il-materiale-del-colosseo">Das Material des Kolosseums</h3>
<p><strong>Travertin</strong> wurde hauptsächlich für den Bau des Kolosseums verwendet . Über hunderttausend Tonnen „Lapis tiburtinus“ (der lateinische Name) wurden aus den nahe gelegenen „Albulae“ -Minen von Tibur, dem heutigen Tivoli, auf Wagen gebracht, die auf einer zu diesem Zweck gebauten 20 Kilometer langen Straße fuhren.<br />
Außerdem wurden siebenhundertfünfzigtausend Tonnen <strong>gehauener Stein</strong> , achttausend Tonnen <strong>Marmor</strong> , sechstausend Tonnen Ton und dreihundert Tonnen Eisen verwendet. Schließlich die Stucke, die die Oberflächen schmückten, das Holz, das für den Bodenbelag verwendet wurde, und das Hypogäum von Vespasian.</p>
<h3 id="opera-delle-fondazioni">Arbeit der Stiftungen</h3>
<p>Die für den Bau der Meeresbodenarbeiten des Amphitheaterkomplexes ausgewiesene Fläche entsprach einer Gesamtfläche von 25.298 Quadratmetern, etwas mehr als zwei Hektar. Die Ausgrabungsarbeiten zerstörten sowohl das neronische als auch das vorherige Gebäude, um Platz für die Fundamente zu machen.</p>
<p>Diese bestehen aus zwei Etagen, einer unteren und einer oberen. Sie haben einen Außen- und Innenumfang aus mit Ziegeln bedecktem Beton. Die elliptische Krone, die die Struktur begrenzt, wurde auf der äußeren Stützmauer errichtet, die an den vier Kardinalpunkten entsprechend den Kryptoportikos und Galerien unterbrochen wurde, während die elliptische Krone, die die Arena begrenzt, auf der inneren Stützmauer errichtet wurde.</p>
<p>Im Osten und Westen befinden sich die mit den Cryptoporticos verbundenen &#8222;Manövrierkammern&#8220;, unter denen sich die Kanäle befanden und die mit den Funktionsgalerien der unterirdischen Baustelle verbunden waren (die anschließend durch den unterirdischen Bereich des Außenbereichs verdeckt wurden).</p>
<p>Im Süden war der Eingang für den Kaiser und seine Familie reserviert, während im Norden der Eingang für die Behörden war, von Senatoren über Vestalinnen bis hin zu Priestern.</p>
<p>Im Osten, an der Oberfläche, befindet sich die &#8222;Porta Libitinaria&#8220;, die für den Ausgang der im Kampf lebenden und toten Kombattanten verwendet wird, während sich im Untergrund der Eingang der Gladiatoren befindet, die vom &#8222;Ludus Magnus&#8220; ankommen. Im Westen befindet sich die „Porta Triunphalis“ zur Bewunderung der Gladiatoren, der Musiker und der Prozession. <sup class="footnote"><a id="markerref-90-4" href="https://www.archeoroma.it/siti/colosseo/#marker-90-4">4</a></sup></p>
<h2 id="visitare-il-colosseo">Besuchen Sie das Kolosseum</h2>
<p>Der <strong>Besuch des Kolosseums</strong> ist ein Muss für alle Touristen, die die Ewige Stadt besuchen, aber auch für die vielen Römer, die einen Morgen der Wiederentdeckung dieses Juwel des Römischen Reiches widmen können.</p>
<p>Der Besuch beschränkt sich auf die ersten beiden Stockwerke und einen Teil des Hypogäums sowie auf die kürzlich erfolgte teilweise Berichterstattung über die Arena.</p>
<h3 id="l-allestimento-permanente-attuale">Die aktuelle Dauerausstellung</h3>
<p>Ab dem 21. Dezember 2018 bietet der Archäologische Park des Kolosseums, der derzeit von der Archäologin Alfonsina Russo geleitet wird, der Öffentlichkeit ein neues Layout. Unter der Koordination von Rossella Rea wird in Zusammenarbeit mit der Universität Rom 3 und dem Germanischen Archäologischen Institut Roms eine <strong>multimediale Reiseroute</strong> vorgeschlagen , die aus Videos und Diashows besteht, die in elf thematische Abschnitte unterteilt sind, von der Architektur bis zum Alltag innerhalb des Flavian Amphitheater in der Römerzeit.</p>
<h3 id="la-riproduzione-del-montacarichi-il-progetto-di-archeologia-sperimentale">Die Reproduktion des Lastenaufzugs: das experimentelle Archäologieprojekt</h3>
<p>Am 5. Juni 2015 weihte der damalige Minister für Kulturerbe Dario Franceschini eine Installation für Besucher des Kolosseums ein, eine Reproduktion eines der 28 Aufzüge, mit denen die Arena des flavianischen Amphitheaters ab Domitian ausgestattet war.</p>
<p>Besucher können entdecken, wie das komplexe System aus Riemenscheiben, Seilen und Gegengewichten es seit über vierhundert Jahren ermöglicht, Katzen, Bären, Wölfe und Hirsche vom Hypogäum in Richtung der 8 Meter höheren Arena zu bewegen. Das &#8222;Mount-Beast&#8220; befindet sich im unterirdischen Korridor, der dem südlichen Umfang folgt.</p>
<p>Ursprünglich war eine dauerhafte Einrichtung geplant, heute ist es jedoch nur noch zu besonderen Anlässen möglich, sie in Betrieb zu sehen. Oder hoffen Sie, dass die Mitarbeiter des archäologischen Parks des Kolosseums eine spezielle Ad-Personam-Tour planen, wie sie für den ersten Zuschauer Barack Obama im März 2014 oder für Russel Crowe im Juni 2018 stattgefunden hat.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2995'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-2995-1'> Basis des Kolosses in einer historischen Fotografie aus dem Jahr 1890. Photo National Photographic Cabinet, D-2041 <span class='returnkey'><a href='#markerref-2995-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2995-2'> &#8222;Il Cantiere del Colosseo&#8220;, Rossella Rea (zuvor Direktor des Kolosseums) – Heinz-Jürgen Beste – Lynne C. Lancaster <span class='returnkey'><a href='#markerref-2995-2'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2995-3'> Cassio Dione erzählt, wie Hadrian Apollodorus das Projekt des Amphitheaters zeigte, und dieser riet ihm, das Amphitheater auf einem Podium zu errichten, damit die &#8222;Kriegsmaschinen&#8220;, die &#8222;Kriegsmaschinen&#8220;, vom neronischen Vorraum unbemerkt bleiben könnten. Cass. Dio 69, 4, 3. 4. <span class='returnkey'><a href='#markerref-2995-3'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Konstantinsbogen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senza categoria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konstantinsbogen (Arco di Costantino). Das Denkmal, das 312 n. Chr. Den Triumph des Kaisers über Maxentius in der Schlacht um die Milvian-Brücke feiert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz in der Nähe des Kolosseums wurde der Konstantinsbogen auf der antiken &#8222;Via Triumphalis&#8220; (dem Weg, der den Prozessionen der Triumphe vorbehalten ist, die zum <strong>Kapitol</strong> marschieren ) errichtet, um die Schlacht bei <strong>Ponte Milvio</strong> im Jahr 312 n. Chr. Zu feiern , als der Kaiser besiegte den Rivalen <strong>Maxentius</strong> . An den Wänden der beiden Fassaden, an denen sich Statuen und Reliefs befinden, befinden sich vier korinthische Säulen aus „altgelbem“ Marmor, die bis heute weitgehend erhalten geblieben sind. Es ist der größte und jüngste der drei verbliebenen kaiserlichen Triumphbögen Roms. Die anderen, der <strong>Titusbogen</strong> und <strong>der Septimius Severusbogen,</strong> befinden sich im nahe gelegenen <strong>Forum Romanum</strong> .</p>
<h2>Der Sieg Konstantins</h2>
<p>Wie seine Vorgänger, die Kaiser des Goldenen Zeitalters, brachte Konstantin nach Jahren des Bürgerkriegs endlich eine lange Zeit des Friedens (Pax Romana, lange Zeit des relativen Friedens innerhalb des Römischen Reiches). Um diesen denkwürdigen Sieg zu feiern, weihte der <strong>Senat von Rom</strong> dem Kaiser nur wenige Jahre später, 315 n. Chr., Zum zehnten Jahrestag der Thronbesteigung Konstantins, einen Triumphbogen.</p>
<h3 id="l-arco-di-costantino">Der Konstantinsbogen</h3>
<p>Als Bestätigung seiner Macht entwirft Konstantin es, um seine Triumphe zu feiern, beschließt jedoch, es mit Elementen aus anderen Denkmälern zu dekorieren, die dem römischen Volk bereits populär und vertraut waren. Die historischen Verherrlichungen der großen Persönlichkeiten des Imperiums waren Ausdruck der Autorität, auf die Konstantin zurückgreifen musste, um seine Macht zu bestätigen und die politische Gunst zu bestätigen.</p>
<p>Der Bogen hat drei Bögen, der mittlere ist der größte, 6,50 m breit und 11,45 m hoch und insgesamt 21 m hoch und 25,70 m breit. Der Bogen ist eine Gruppe von Skulpturen und architektonischen Teilen, die aus unterschiedlichen Gedenkkulturen und -architekturen stammen, wie sie aus der Zeit von Trajan, Hadrian und Commodus stammen. Dies erklärt, warum die Stadt, die in dieser Zeit die Besonderheiten des Kapitals längst aufgegeben hatte (sie wird zugunsten von Konstantinopel ersetzt werden), keine Bildhauer mehr hatte, um ein so ruhmreiches Denkmal mit Kunst zu schmücken, was den Niedergang des Römischen Reiches symbolisierte von West.</p>
<figure id="attachment_465" class="wp-caption aligncenter" aria-describedby="caption-attachment-465"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-465" src="https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio.jpg" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" srcset="https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio.jpg 696w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio-300x189.jpg 300w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio-350x221.jpg 350w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio-604x381.jpg 604w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio-648x409.jpg 648w, https://d9k3q4j9.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2016/11/Arco-di-Costantino-dettaglio-666x420.jpg 666w" alt="Konstantinsbogen. Detail des Dachbodens" width="696" height="439" /><figcaption id="caption-attachment-465" class="wp-caption-text">Detail des Dachbodens</figcaption></figure>
<h3 id="la-storica-iscrizione">Die historische Inschrift</h3>
<p>In der Mitte des Dachbodens befindet sich auf einem langen Gebälk die historische Inschrift:<br />
&#8222;IMP (ERATORI) CAES (ARI) F (LAVIO) CONSTANTINO MAXIMO P (IO) F (ELICI) AUGUSTO S (ENATUS) P (OPULUS) Q (UE) R (OMANUS) QUOD INSTINKT DIVINITATIS MENTIS MAGNITUDIN CUM EXERCITU SUO TAM DE TYRANNO QUAM DE OMNI EIUS FAKTION UNO TEMPORE IUSTIS REM PUBLICAM ULTUS EST ARMIS ARCUM TRIUMPH</p>
<p>Das heißt: <em>&#8222;Für Kaiser Cäsar Flavius ​​Konstantin Maximus, Pius, Felix, Augustus, den Senat und das römische Volk, da er durch die Inspiration der Göttlichkeit und die Größe seines Geistes mit seiner Armee gleichzeitig den Staat rächte Auf einen Tyrannen und über seine gesamte Fraktion mit den richtigen Waffen haben sie diesen angesehenen Bogen den Triumphen gewidmet. “</em></p>
<h3 id="-in-hoc-signo-vinces-">&#8222;In hoc signo vinces&#8220;</h3>
<p>In der Phrase &#8222;instinctu divinitatis&#8220; (&#8222;durch Inspiration der Göttlichkeit&#8220;) wurde ein unwahrscheinlicher Beweis für Konstantins Bekehrung zum Christentum während der Schlacht interpretiert.</p>
<p>Dies folgt einer Vision des Kreuzes, das mit der Inschrift &#8222;in hoc signo vinces&#8220; verbunden ist (in diesem Zeichen werden Sie gewinnen), die im Jahr 313 zum <strong>Edikt von Mailand</strong> führen wird . In diesem Jahr beschließen Konstantin und Licinius die gesamte Religionsfreiheit das Reich, das auch die Verbreitung des Christentums begünstigt.</p>
<p>Mit dem <strong>Edikt von Thessaloniki</strong> von 380 n. Chr. Gab der Kaiser <strong>Theodosius I.</strong> , von den Christen &#8222;der Große&#8220; genannt, die Bestimmung heraus, für die das Christentum die einzige und obligatorische Religion des Römischen Reiches wurde.</p>
<p>Die Relieftafeln zwischen den Statuen sind  <strong>Marcus Aurelius gewidmet</strong> , während die Tondi (und vielleicht auch der Bogen selbst) von Kaiser <strong>Hadrian stammen</strong> . Die Verzierungen im mittleren und unteren Teil wurden speziell modelliert, während der Fries die Armee Konstantins zeigt, die die Truppen von Maxentius im Tiber abwehrt.</p>
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		<title>Pantheon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senza categoria]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pantheon ist eines der interessantesten historischen und architektonischen Denkmäler, die wir heute noch im Zentrum von Rom besichtigen können. Es ist das wichtigste Zeugnis des großen Römischen Reiches sowie das am besten erhaltene Gebäude.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pantheon ist ein römischer Tempel, der allen Göttern gewidmet ist (aus dem Altgriechischen: Πάνθεον [ἱερόν], Pántheon [hierón], &#8222;[Tempel] aller Götter&#8220;) und Besucher aus aller Welt für die Pracht von anzieht die Proportionen, die Majestät der Kuppel und die architektonische Besonderheit sowie die verborgenen Geheimnisse ihrer Geschichte.</p>
<h2 id="storia-del-pantheon">Geschichte des Pantheons</h2>
<h3 id="pantheon-pre-adriano-le-origini">Pre-Hadrian Pantheon: die Ursprünge</h3>
<p>Die Ausgrabungen des späten 19. Jahrhunderts und die jüngsten Ausgrabungen zwischen 1995 und 1997 zeigen das Vorhandensein von zwei übereinander angeordneten Ebenen der Fundamente:</p>
<ul>
<li>Untergeschoss, ca. 1,5 m (Augustan-Phase)</li>
<li>die aktuelle Etage (Pantheon von Hadrian)</li>
</ul>
<h4>Die Legende vom ersten Pantheon</h4>
<p>Der Legende nach wurde das erste Pantheon bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. In <strong>Campo Marzio</strong> auf dem Höhepunkt des alten Palus Caprae erbaut. An diesem Ort stieg der Gründer von Rom Romulus, Sohn des Gottes Mars und Rhea Silvia, in den Himmel auf bei der Überprüfung der Armee.</p>
<h4>Das Pantheon von Agrippa</h4>
<p>Abgesehen <strong>von der</strong> Legende wurde der <strong>erste Bau des Pantheons</strong> 27 v. Chr. Von <strong>Marco Vipsanio Agrippa</strong> (63 v. Chr. &#8211; 12 v. Chr.) Begonnen, der den Bau Lucio Cocceio Aucto anvertraute und den Bau 25 v. Chr. Fertigstellte.</p>
<p>Das <strong>Pantheon von Agrippa</strong> bestand aus einem Portikus im Dekastil mit einem Podium vor und Zugang nach Norden auf einem gepflasterten Platz. Eine imposante Tür mit Bronzetüren führte zu einem kreisförmigen Innenraum, der von einer Wand aus Opus reticolatum umschrieben wurde.</p>
<p>Dieser kreisförmige Raum scheint ein ringförmiger Kolonnadenportikus gewesen zu sein, auch wenn neuere Studien des Archäologen Eugenio La Rocca <sup class='footnote'><a href='#marker-2992-1' id='markerref-2992-1' onclick='return footnotation_show(2992)'>1</a></sup> darauf hindeuten, dass diese Kolonnade nie existiert hat. Die Hypothese leitet sich zunächst aus der Beobachtung der Kontinuität des Pflasters bis zur Grenzmauer ab. Darüber hinaus wurde der gefundene Pavonazzetto-Boden im alten Rom kaum für Freiflächen verwendet, und das Mauerwerk im Opus reticolatum wurde hauptsächlich für die Umschließung von Grabdenkmälern verwendet.</p>
<h3 id="pantheon-di-adriano">Pantheon von Hadrian</h3>
<h4>Das Feuer von 110 und der Wiederaufbau des Pantheons</h4>
<p>Die Theorie gilt als historisch gültig, dass das Pantheon von Agrippa im Jahr 110 nach einem durch Blitze verursachten Brand vollständig zerstört wurde.</p>
<p>Es gibt verschiedene Theorien zur Rekonstruktion des Pantheons von Agrippa:</p>
<ol>
<li>&#8222;cum opera ubique infinita fecisset, numquam ipse nisi in Traiani patris templo nomen suum scripsit. Romae instauravit Pantheum, Septa, Basilicam Neptuni (…) eaque omnia propriis auctorum nominibus consecravit.&#8220;<sup class='footnote'><a href='#marker-2992-2' id='markerref-2992-2' onclick='return footnotation_show(2992)'>2</a></sup></li>
<li>dass es mehrmals von Apollodorus auf Befehl von Trajan restauriert, schließlich von Hadrian abgerissen und wieder aufgebaut wurde</li>
<li>dass es <strong>vom Kaiser Trajan komplett umgebaut und von seinem Nachfolger Adriano fertiggestellt wurde</strong></li>
</ol>
<p>Neuere Studien stützen tendenziell die dritte These und unterscheiden so zwei gleichnamige Gebäude, die zu unterschiedlichen Zeiten in demselben Gebiet errichtet wurden. Dies lässt sich insbesondere aus den Reliefs ableiten, die bei einigen Ausgrabungen Ende des 19. Jahrhunderts auf den Fundamenten angebracht wurden. Die Theorie, die insbesondere von Giuseppe Cozzo unterstützt wird, besagt, dass die Fundamente nicht mit dem später errichteten Denkmal verbunden sind, das wir heute noch sehen. So sehr, dass das Pantheon ursprünglich einen <strong>südlichen Eingang</strong> gehabt hätte, der durch ein majestätisches Atrium zugänglich war, das oft mit der Lakonik der Agrippa-Bäder verwechselt wurde.</p>
<p>Zusammenfassend war die Inschrift, die Adriano in den Fries der Fassade eingraviert hatte und die Agrippa als Auftraggeber des Denkmals anzeigt, tatsächlich eine Hommage.</p>
<h2 id="descrizione">Beschreibung</h2>
<p>Die Struktur des Pantheons besteht aus drei architektonischen Elementen:</p>
<ul>
<li>ein <strong>Innenraum mit einem kreisförmigen Grundriss</strong>  , der aus einer inneren und einer äußeren Rotunde besteht, die von einer halbkugelförmigen Kuppel überragt werden</li>
<li>ein <strong>Vorderteil</strong> , das den Innenraum mit den Pronaos verbindet</li>
<li>ein Octastyle <strong>Pronaos</strong></li>
</ul>
<h3 id="fondazioni">Stiftungen</h3>
<p>Die Fundamente, technisch &#8222;Graben&#8220;, bestehen aus Beton und sind 4,5 Meter tief, 7,3 Meter dick und 43,30 Meter im Durchmesser.</p>
<p>Die Fundamente wurden <strong>im Laufe der Zeit beschädigt</strong> , wahrscheinlich aufgrund des sumpfigen Bodens, auf dem das Denkmal errichtet wurde. Aus diesem Grund wurde anschließend ein zweiter Verstärkungsring für die Fundamente gebaut, der einen Ausgleich des Fahrbahnniveaus erzwang.</p>
<p>Aus den gleichen Gründen wurden neben dem vorderen Vorderteil zu einem späteren Zeitpunkt weitere externe architektonische Elemente gebaut, die im ursprünglichen Projekt nicht vorgesehen waren. Ziel war es, die Schubkräfte abzuleiten.</p>
<h3 id="rotonda">Rotunde</h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Höhe</td>
<td>30,40 m</td>
</tr>
<tr>
<td>Dicke</td>
<td>6,20 m</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die &#8222;Rotunde&#8220; ist der Begriff, der verwendet wird, um die zentrale Struktur des Pantheons zu definieren, das erste architektonische Element in chronologischer Reihenfolge der Konstruktion, und leitet sich von einem populären Begriff ab, der es mit der unverwechselbaren zylindrischen Form assoziiert.</p>
<p>Die Arbeiten wurden mit einer Technik aus <strong><em>Opus Caementicium</em></strong> , einem Betonguss, zwischen Ziegelverkleidungen ( <strong><i>Opus Latericium</i></strong> ) durchgeführt. Es gibt drei verschiedene Arten von Material für Beton:</p>
<ol>
<li>Bis zum ersten Rahmen: Beton mit Tuff- und Travertinflocken</li>
<li>Vom ersten bis zum zweiten Rahmen: Beton mit Tuff und Ziegeln</li>
<li>Ab dem zweiten Rahmen: Beton mit Schotter</li>
</ol>
<p>Die Rotunde besteht aus einer Innen- und einer Außenwand. Der gesamte Umfang ist durch acht Säulen gekennzeichnet. Zwischen den Säulen befinden sich sieben Entladebögen in der Außenwand, die darauf abzielen, die <strong>vertikalen Stöße in</strong> Richtung der Säulen zu entladen .</p>
<h3 id="cupola"><span id="La_cupola" class="mw-headline">Kuppel</span></h3>
<figure id="attachment_493" aria-describedby="caption-attachment-493" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-493" src="https://www.archeoroma.it/wp-content/uploads/2016/10/Pantheon-Interno.jpg" alt="Pantheon. Interno" width="696" height="392" /><figcaption id="caption-attachment-493" class="wp-caption-text">Innenansicht der Kuppel mit dem Okulus</figcaption></figure>
<p>Die <strong>Kuppel des Pantheons</strong> ist der bemerkenswerteste Teil des Gebäudes. Mit einem Innendurchmesser von 43,44 m ist es <strong>das größte, das jemals aus unbewehrtem Beton gebaut wurde</strong> . Es ist die dauerhafte Demonstration des Genies der römischen Architekten, da das Gebäude heute noch praktisch intakt ist. Die Arbeit, hergestellt aus Beton, gemischt mit Tuffstein und Bimsstein auf einer Holzschalung, steigt zu immer kleineren Rosetten auf, die zur Mitte hin zusammenlaufen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Durchmesser  </strong></td>
<td><strong>43,44 m</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Höhe</strong></td>
<td><strong>21,75 m</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Gewicht</td>
<td>5000 tonnellate</td>
</tr>
<tr>
<td>Maximale Dicke (Basis)</td>
<td>5,20 m</td>
</tr>
<tr>
<td>Minimale Dicke</td>
<td>1,40 m</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Äußerlich ist der erste Abschnitt der Kuppel nicht sichtbar, da er von den sieben Gesimsen bedeckt ist, die den Zweck haben, die horizontalen Stöße der halbkugelförmigen Konstruktion auszugleichen. Intern ist auf derselben Höhe (zwischen dem zweiten und dem dritten Rahmen) die Krümmung der Kuppel deutlich sichtbar, hervorgehoben durch die Caissons, die sich über den gesamten Durchmesser erstrecken, 28 für jeden der fünf Ringe.</p>
<h4>Wie wurde die Kuppel gebaut?</h4>
<p>Für den Bau war es notwendig, eine Reihe von inneren Holzkonstruktionen zu errichten, die von Gerüsten getragen wurden, die an der Innenwand der Rotunde verankert waren. Diese Strukturen ermöglichten es, die Rippe zu stützen, die für das anschließende Gießen des Betons erforderlich ist.</p>
<p>Die Phase des Gießens des Betons wurde in Stufen von der zylindrischen Trommel zur Mitte hin durchgeführt. Wir begannen mit den drei größten Ringen und ließen den Beton nach jedem Guss trocknen.</p>
<p>Angesichts der großzügigen Abmessungen der Kuppel war es notwendig, eine technische Lösung zu finden, die wir bereits in verschiedenen Baudenkmälern der Kaiserzeit gesehen haben, von der Basilika des Maxentius bis zu den Bädern des Diokletian : das Aufhellen des Betons. Beim Aufstieg aus dem Kreisverkehr wurden verschiedene Materialien in Verbindung mit Beton verwendet.</p>
<p>Ziegelflocken am Boden, dann Tuffflocken, schließlich Vulkanschlacke und Vulkanlapillen in der Nähe des Okulus. Im letzten Teil wurden sogar leere Terrakotta-Vasen eingesetzt, eine Lösung, die systematisch in der Basilika von Maxentius eingesetzt wird (von der heute nur noch ein Kirchenschiff steht, sodass diese Technik mit bloßem Auge sichtbar ist).</p>
<h4>Innenraum der Kuppel</h4>
<p>Intern ist die Kuppel durch <strong>28 Caissons gekennzeichnet,</strong> die in fünf horizontalen <strong>Reihenfolgen</strong> angeordnet sind und als <strong>Lakunare bezeichnet werden</strong> . Diese wurden direkt dank des Gießens von Beton auf die Holzrippe hergestellt und haben nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern sind auch von grundlegender Bedeutung für die Stabilität der Kuppel sowie für die Konstruktion, da sie das schnelle Trocknen durch Karbonisierung der Kuppel ermöglichten Mörtel (die Reaktion des Wassers mit dem Calciumcarbonat im verwendeten Beton).</p>
<table class="table-resp">
<tbody>
<tr>
<td class="resp-fixed"><strong>Monument</strong></td>
<td><strong>Datum des Baus</strong></td>
<td><strong>Kuppeldurchmesser</strong></td>
<td><strong>Durchmesser des Oberlichts</strong></td>
<td><strong>Beziehung zwischen den beiden Durchmessern</strong></td>
<td><strong>Zustand</strong></td>
</tr>
<tr class="table-green">
<td class="resp-fixed">Pantheon</td>
<td></td>
<td>43,50</td>
<td>8,95</td>
<td>0,205</td>
<td>Guter Zustand</td>
</tr>
<tr class="table-green">
<td class="resp-fixed">Klassenzimmer des Planetariums in den Diokletianbädern</td>
<td></td>
<td>21,25-22,05</td>
<td>4,20</td>
<td>0,197-0,190</td>
<td>Guter Zustand</td>
</tr>
<tr class="table-green">
<td class="resp-fixed">Tempel des Merkur in Baia</td>
<td>Ende 1. Jh. B.C.</td>
<td>21,55</td>
<td>3,65</td>
<td>0,169</td>
<td>Verloren</td>
</tr>
<tr class="table-green">
<td class="resp-fixed">Tepidarium der Diokletianbäder</td>
<td></td>
<td>19,30</td>
<td>3,68</td>
<td>0,197</td>
<td>Überreste</td>
</tr>
<tr class="table-green">
<td class="resp-fixed">Tempel des Hustens in Tivoli</td>
<td></td>
<td>12,30</td>
<td>2,13</td>
<td>0,173</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 id="oculus">Oculus</h2>
<p>Oben auf der Kuppel befindet sich eine große Öffnung namens <strong>&#8222;Oculus</strong> &#8222;, das Auge, das die einzige Lichtquelle bleibt. Von diesem kreisförmigen Loch mit einem <strong>Durchmesser von 9 Metern</strong>  in der Mitte dringt ein Lichtstrahl ein, der astronomische Studien ermöglicht hat. Das faszinierendste und faszinierendste Element des Pantheons ist genau dieser Lichtblitz, der den Raum im Inneren erweitert.</p>
<h2 id="interno">Innen</h2>
<p>Das kreisförmige Gebäude im römischen Stil besteht aus Ziegeln und Beton und besteht aus einer kreisförmigen Halle, die von einer halbkugelförmigen Kuppel bedeckt ist. Ein Meisterwerk der Architektur und des Ingenieurwesens, das einen enormen Einfluss auf die gesamte Geschichte der Architektur in der westlichen Welt ausgeübt hat. Es könnte das erste Gebäude klassischer Architektur sein, bei dem das Innere bewusst so gestaltet ist, dass es das Äußere überschattet. Der kreisförmige Teil des Gebäudes (oder der Rotunde) wurde mit zwei Bronzetüren von 12 x 7,5 Metern fertiggestellt (die heutigen sind alt, aber nicht original).</p>
<p>Die Rotunde selbst ist eine perfekte Halbkugel mit einem Durchmesser von 43,2 Metern, genau der maximalen Höhe der Kuppel. Die Wand der Rotunde ist 6 Meter dick und hat sieben schillernde Nischen, die abwechselnd halbkreisförmig (3) und rechteckig (4) sind, zwischen zwei korinthischen Säulen, die in der Antike die sieben Gottheiten darstellten, die mit dem Kult der Planeten, der <strong>Sonne, verbunden waren</strong> , der <strong>Mond</strong> , <strong>Venus</strong> , <strong>Saturn</strong> , <strong>Jupiter</strong> , <strong>Merkur</strong> und <strong>Mars</strong> .</p>
<p>Die Nische vor der Tür ist die beeindruckendste und reicht bis zur Decke. Es hat einen dekorativen Fries und einen roten Porphyrrahmen und wird von zwei korinthischen lila phrygischen Marmorsäulen flankiert. Jede der anderen Nischen hat zwei Säulen aus phrygischem Marmor in lila (halbkreisförmig) oder gelber Numidia (rechteckig). Der Boden ist der ursprüngliche und besteht aus einem quadratischen Muster aus grauem Granit, rotem Porphyr, lila-gelbem und phrygischem Marmor von Numidia.</p>
<h2>Extern</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-736 size-in-article-small-size" src="https://www.archeoroma.it/wp-content/uploads/2016/10/pantheon-nomenclature-capitello-corinzio-trabeazione-400x492.jpg" alt="Nomenclature capitello corinzio e trabeazione del Pantheon di Roma" width="400" height="492" /></p>
<p>Dem Tempel geht ein aus Griechenland stammender <strong>Pronaos</strong> mit 16 korinthischen Säulen voraus, die das Tympanon tragen. Heute ist das Tympanon leer, aber in der Römerzeit gab es ein hohes Bronzerelief, das den <strong>Kampf zwischen den Riesen und den Amazonen darstellte.</strong></p>
<p>Der Portikus im sehr klassischen griechischen Stil misst 34,20 x 15,62 Meter und hat eine vordere Kolonnade mit acht 11,8 Meter hohen korinthischen Säulen. Die Schäfte der monolithischen Säulen bestehen aus grauem Assuan-Granit mit Sockeln und Kapitellen aus weißem pentelischem Marmor. Der Giebel über den Säulen ist jetzt leer, aber einige Löcher deuten darauf hin, dass es ursprünglich ein Emblem gab, möglicherweise einen vergoldeten Bronzeadler oder eine Krone, die Jupiter symbolisiert. Der Portikus wurde aus pentelischem weißem Marmor erbaut und ist mit Reliefs verziert, die religiöse Gegenstände wie Teller, Girlanden und Kandelaber darstellen. Ein geometrisches Design aus Kreisen und Quadraten kennzeichnet den Boden mit farbigen Marmorplatten.</p>
<p>Das Kennenlernen dieses Meisterwerks ist eine seltene Gelegenheit für moderne Besucher, den Ruhm des  <strong>kaiserlichen Roms</strong> auf einer etwa 2000-jährigen Reise zu erkunden. Mit seinen dicken Backsteinmauern und großen Marmorsäulen macht das Pantheon einen sofortigen und eindrucksvollen Eindruck.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2992'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='marker-2992-1'> <a href="https://amzn.to/2T1qZeo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eugenio La Rocca</a>, &#8222;Il Pantheon di Agrippa&#8220;, 2015 <span class='returnkey'><a href='#markerref-2992-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2992-2'> “Er baute an jedem Ort unzählige öffentliche Gebäude, aber in keinem außer dem Tempel, der seinem Vater Trajan gewidmet war, schrieb er seinen Namen. In Rom restaurierte er das Pantheon, die Septa, die Basilika von Neptun und widmete sie den ursprünglichen Bauherren.” Scriptores Historiae Augustea, Hadrianus XIX (Aurelio Spartianus) im: De Fine Licht, op. cit., p.182. <span class='returnkey'><a href='#markerref-2992-2'>&#8629;</a></span></li>
</ol>
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		<title>Castel Sant&#8217;Angelo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Castel Sant'Angelo. Archäologische Stätte, Festung und Gefängnis, aber auch päpstliche Residenz voller wichtiger historischer Ereignisse. Nationalmuseum</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom Grabmal zum Museum</h2>
<p>Ursprünglich im 2. Jahrhundert n. Chr. als <strong>Mausoleum für Kaiser Hadrian</strong> erbaut, beherbergte die <strong>Burg des Heiligen Engels</strong> die sterblichen Überreste Hadrians und seiner Nachfolger bis <strong>Kaiser Caracalla</strong> im Jahr 217. Es wurde nach dem Vorbild des ein Jahrhundert zuvor errichteten <strong>Mausoleums des Augustus</strong> gebaut und in ein großes Schloss umgewandelt, in das sich die Päpste in Zeiten der Gefahr flüchten konnten.</p>
<p>Der Bau des Mausoleums begann 123 n. Chr. und wurde 139 n. Chr. unter Hadrians Nachfolger Antoninus Pius abgeschlossen. Das Gebäude bestand aus einem großen quadratischen Sockel von 89 Metern Länge und 12 Metern Höhe, auf dem sich eine zylindrische Säulentrommel mit einem Durchmesser von 64 Metern befand.</p>
<p>Die Trommel war mit einem Erdhügel bedeckt, der von einer Statue Hadrians überragt wurde, der eine Quadriga anführte.</p>
<p>Das Bauwerk wurde am rechten Ufer des <strong>Tiber</strong> gegenüber dem <strong>Campo Marzio</strong> errichtet, und die Brücke Castel Sant&#8217;Angelo (auch bekannt als Pons Aelius, Ponte Elio, zu Ehren des Gottes Helios) war der einzige monumentale Zugangsweg. Die zahlreichen Statuen wurden später hinzugefügt.</p>
<p>Castel Sant&#8217;Angelo hat eine bewegte Geschichte. In den vielen Jahren seines Bestehens diente das Gebäude zunächst als Mausoleum, wurde dann Teil der Stadtmauer und als päpstliche Residenz genutzt. Später wurde sie zu einer Festung für die Verteidigung der Stadt und schließlich zu einer Kaserne und einem Militärgefängnis umgebaut. Heute ist es ein Nationalmuseum.</p>
<h3>Päpstliche Zuflucht</h3>
<p>Zwischen 270 und 275 n. Chr., während des Baus des Aurelianischen Walls, wurde das Mausoleum des Hadrian befestigt und in die umgebende Verteidigungsmauer Roms integriert. Von da an wurde das Gebäude, das unter dem Namen Castel Sant&#8217;Angelo bekannt wurde, langsam in eine Festung umgewandelt und 1277 vom Papsttum erworben.</p>
<p>Das Mausoleum, ein strategisch hervorragender Punkt in der chaotischen Anlage der <strong>Urbs</strong>, wurde zu einer Festung zum Schutz der zahlreichen Familien des klerikalen Adels, die sich um die Herrschaft über die Stadt stritten. Es war ein <strong>Papst Orsini &#8211; Nikolaus III</strong> &#8211; der den <strong>Passetto di Borgo</strong> bauen ließ, der den Vatikan mit dem Schloss verband. Ein Geheimgang, den <strong>Papst Clemens VII</strong> und seine Schweizer Garde benutzten, um dem Heer von <strong>Charles von Bourbon</strong> während der <strong>Plünderung Roms</strong> im Jahr 1527 zu entkommen.</p>
<h3>Interieur</h3>
<p>Aber auch in dieser Festung sorgten die Päpste dafür, dass sie mit ihren Annehmlichkeiten gut untergebracht waren. Die päpstlichen Wohnungen wurden in einer langen Reihe von Eingriffen umgestaltet und verfügen über schöne, geräumige Räume, die mit zahlreichen schönen Fresken geschmückt sind.</p>
<p>Auf den verschiedenen Etagen befinden sich auch Gefängnisse und sogar eine Folterkammer. Ein spiralförmiger Korridor, der Teil des ursprünglichen Mausoleums ist, führt zu den unteren Ebenen des Gebäudes.</p>
<h3>Statue des Engels</h3>
<p>Oben auf der Festung, mit Blick auf die Panoramaterrasse, befindet sich die Statue eines Engels, der ein Schwert in die Scheide steckt, ein Werk des flämischen Bildhauers <strong>Pieter Verschaffelt</strong> aus dem 18. Jahrhundert. Die Bronzestatue ersetzte eine frühere Version aus Marmor.</p>
<p>Die Statue stellt den <strong>Erzengel Michael</strong> dar, der <strong>Papst Gregor</strong> der Legende nach eine dreitägige Prozession plante, um die göttliche Barmherzigkeit zu erflehen, an der das ganze Volk teilnahm. Als sie jedoch das Mausoleum des Hadrian erreichten, sahen die Römer ganz deutlich eine schillernde Silhouette, die sich an der Spitze abzeichnete; es war der Erzengel Michael in seiner ganzen Pracht.</p>
<p>Der Papst betrachtete dieses Phänomen als die Ankündigung des Endes der Geißel. Es ist der 29. August 590. Noch am selben Abend hörte die Plage auf. Das Mausoleum des Hadrian wurde in Engelsburg umbenannt.</p>
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		<title>Kapitol (Campidoglio)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redazione ArcheoRoma]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 12:37:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kapitol ist der wichtigste und bezauberndste der sieben Hügel, auf denen Rom gegründet wurde. Es symbolisierte das Epizentrum des Römischen Reiches mit den wichtigsten Tempeln der Stadt. Das Projekt des heutigen Platzes aus dem 16. Jahrhundert ist das Werk von Michelangelo.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Campidoglio befindet sich in der Nähe des <strong>Forum Romanum</strong> , des <strong>Kolosseums</strong> und des <strong>Palatin</strong> und ist der kleinste der sieben Hügel Roms. Es war ein strategischer Ort in der antiken Stadt und das Zentrum religiöser und politischer Macht. Während des republikanischen Zeitalters wurden mehrere Tempel mit Blick auf das Forum Romanum errichtet, darunter der <strong>Tempel des kapitolinischen Jupiter, der </strong><strong>Tempel von Juno Moneta</strong> und der <strong>Tempel von Minerva</strong> .</p>
<h2 id="le-origini">Die Ursprünge</h2>
<p>Keramikfunde aus der Bronzezeit (um 1300 v. Chr.) Und eine umfangreiche handwerkliche Tätigkeit in der Metallbearbeitung belegen, dass der Campidoglio lange vor der Gründung Roms bewohnt war.</p>
<p>Zwei Hügel, der <strong>Arx</strong> und das <strong>Capitolium</strong> , charakterisierten den Hügel ursprünglich, getrennt durch eine kleine Vertiefung, die der erste König <strong>Romulus</strong> benutzte, um die Bewohner der nahe gelegenen Städte unter dem Namen <strong>Asylum</strong> (daher der Name) willkommen zu heißen .</p>
<p>Die strategische Lage des Hügels mit sehr steilen Seiten machte ihn zu einer echten Akropolis der Stadt, einem Bollwerk zur Verteidigung der Bewohner vor Angriffen von außen. Die ersten historischen Aufzeichnungen über das Kapitol finden sich in einigen Geschichten und Werken lateinischer Dichter ( <strong>Horaz</strong> , <strong>Tacitus</strong> , <strong>Ovid</strong> , <strong>Tito Livio</strong> ), die im Allgemeinen mit dem religiösen Wert des Hügels verbunden sind.</p>
<p>Der hellenistische Ursprung der Gründung Roms fand im Biographen <strong>Plutarch</strong> einen zutreffenden Erzähler. <strong>Aeneas</strong> , der trojanische Held, der nach dem Fall <strong>Trojas</strong> an der Küste Latiums gelandet war <strong>,</strong> hatte einen Sohn <strong>Ascanio,</strong> der seinerseits die königliche Linie von <strong>Alba Longa hervorbrachte,</strong> von der <strong>Romulus, der</strong> Gründer der Stadt, abstammte. <sup class='footnote'><a href='#marker-2944-1' id='markerref-2944-1' onclick='return footnotation_show(2944)'>1</a></sup></p>
<p>Unter den Menschen der <strong>Sabiner</strong> (1. Jahrtausend v. Chr.), Die auf dem Hügel <strong>Quirinale</strong> und den Römern (auf dem <strong>Palatin</strong> zugeteilt) verteilt waren, tobten blutige Schlachten , um die Dominanz des kapitolinischen Hügels zu behaupten.</p>
<h3 id="origine-del-nome">Ursprung des Namens</h3>
<p>Der Name des Hügels leitet sich vom <strong>Tempel des Jupiter Capitoline (Capitolium)</strong> oder vom Tempel des Jupiter Optimal Maximus ab, dessen Altar der kapitolinischen Triade (Jupiter, Juno und Minerva) gewidmet war.</p>
<p>Der kapitolinische Name leitet sich von der Entdeckung des Kopfes (caput) eines etruskischen Kriegers <strong>Aulo Vipsania</strong> während der zahlreichen Ausgrabungen und Restaurierungen seiner Fundamente zur Errichtung des Tempels ab.</p>
<p>Es wird angenommen, dass der Name des gesamten Hügels von: caput Auli, aus dem Capitolium stammt, erstellt wurde. Die damals außergewöhnlichen Dimensionen des Tempels des Kapitolinischen Jupiter (53 mx 63) waren ein Beweis für das Ansehen und die Größe des Roms der Könige im 6. Jahrhundert vor Christus</p>
<h3 id="tempio-di-giove">Tempel des Jupiter</h3>
<p>In den <strong>Eclogues</strong> of <strong>Virgil</strong> wird erzählt, wie die Römer einen &#8222;sehr reichen&#8220; Jupitertempel gebaut hatten:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Hinc ad Tarpejam sedem und Capitolia ducit;</em><br />
<em>Aurea nunc, olim silvestribus horrida dumin;</em><br />
<em>Jam tum religio pavidos terrebat agrestis</em><br />
<em>Dira loci; Marmelade Tum Silvam, Saxumque Tremebant;</em><br />
<em>Hoc nemus, hunc, inquit, grüner Berggipfel,</em><br />
<em>Quis Deus incertus, Lebensraum Deus. Arcades ipsum</em><br />
<em>Credunt, wenn Jovem lebte.</em> <sup class='footnote'><a href='#marker-2944-2' id='markerref-2944-2' onclick='return footnotation_show(2944)'>2</a></sup></p>
<p>Aus dem Text geht hervor, dass er <em>von hier aus zum Berg Tarpeo und zum Kapitolinischen Hügel führt, einer goldenen Stunde, die einst voller wilder Brombeeren war, aber immer ein Ort göttlicher Verehrung. Die Bauern zitterten vor Angst in dieser Festung mit einem grünen Wald, in dem ein Gott lebte. Die Arkadier glauben, Jupiter selbst gesehen zu haben… “. </em>Der Tempel wurde 509 v. Chr. Geweiht</p>
<p>Ab 750 v. Chr. Erlaubte der Hügel dank seiner Höhe von 48 Metern über dem Meeresspiegel die Herrschaft über die Bodenverkehrskontrolle und den Tiber. Hier errichtete der etruskische König <strong>Tarquin Prisco</strong> auch den imposanten Tempel des Jupiter, wodurch er zum religiösen Zentrum und politischen Zentrum aufstieg Zentrum sehr einflussreich.</p>
<h3 id="tabularium">Tabularium</h3>
<p>An den Hängen des Kapitols wurde 78 v. Chr. Nach dem Willen des Konsuls <strong>Quintus Lutatius Catulus</strong> das <strong>Tabularium</strong> errichtet  , um die <strong>Tabules</strong> in Bronze zu erhalten, um sie besser zu erhalten, in die die wichtigsten öffentlichen Handlungen eingraviert wurden (Dekrete, Gesetze) , Friedensverträge etc &#8230;).</p>
<p>Es war das riesige und organisierte Staatsarchiv, das von der gigantischen Organisation und der römischen Weisheit zeugte, die wahren Werte und die Kultur ihrer Nachkommen zu dokumentieren.</p>
<p>Das Gebäude mit seinen mächtigen Strukturen aus Peperino und Tuffstein und seiner gewölbten Fassade steht auf einem 73,60 m langen Sockel. Es wurde als Verteidigungshochburg erbaut und auf das Niveau des Asyls angehoben. Es ist dieselbe Basis, die heute den heutigen Palazzo Senatorio, Sitz der Stadt Rom, unterstützt.</p>
<p>Der große Korridor ist noch sichtbar und ruht auf einer kolossalen, 67 m langen Unterkonstruktion mit Blick auf das Forum Romanum. Alle römischen Gebäude verwendeten die Loggia mit Halbsäulen, die als Vorbild für spätere Bauarbeiten in der republikanischen Ära diente.</p>
<p>Das Tabularium ist Teil des Komplexes der Kapitolinischen Museen, der den Palazzo Nuovo über die Lapidary Gallery mit dem Palazzo dei Conservatori verbindet. Bis heute sind noch drei Bögen erhalten, während nur noch wenige Spuren des dorischen Metopenfrieses und der Triglyphen übrig sind.</p>
<h2 id="et-repubblicana-509-27-a-c-">Republikanisches Alter (509-27  <span class="text-smallcaps">v. Chr.</span>  )</h2>
<p>Nach dem Fall der Monarchie mit dem Volksaufstand, der den letzten der sieben Könige von Rom entließ, begann der Tyrann <strong>Tarquinio der Hervorragende</strong> , das republikanische Zeitalter (509 bis 27 v. Chr.) Mit einem System, das dem Senat zeigte, dass er reichlich Macht ausübte zum kollektiven Prestige seiner Mitglieder.</p>
<p>In diesem historischen Kontext entstanden zwei große Familien als Macht, die <strong>Patrizier</strong> , die politische oder religiöse Positionen <strong>innehaben</strong> konnten, und die Bürger, die keine politische Autorität hatten, die <strong>Plebejer</strong> .</p>
<p>Obwohl sich die Konflikte zwischen den beiden Klassen etwa zwei Jahrhunderte lang ausbreiteten, organisierten die Plebejer, die den größten Teil der Armee ausmachten, 494 v. Chr. Einen Streik außerhalb der Stadt, der zu einer eigenen Versammlung, dem <strong>Concilium Plebis, führte.</strong></p>
<p>Während der ersten römischen Republik erweiterte Rom aufgrund der Eroberungen der Etrusker seine Herrschaft in ganz Italien und es wurden wichtige neue Büros und politische Institutionen errichtet. Noch prestigeträchtiger war jedoch die Entwicklung einer Aktivität grandioser architektonischer Konstruktionen, die noch heute den Stolz und die Herrlichkeit Roms &#8222;caput mindi&#8220; darstellen. Das Kapitol zeugt von diesen majestätischen Gebäuden.</p>
<h3 id="i-templi">Die Tempel</h3>
<p>In der römischen Gesellschaft hatten Tempel eine wichtige religiöse und politische Bedeutung. Zwischen dem dritten und zweiten Jahrhundert v. Chr. Enthüllte die Architektur der römischen Tempel eine Inspiration aus der hellenistischen Schule mit dem charakteristischen dekorativen Stil, wobei der Altar jedoch im Tempel platziert wurde.</p>
<p>Diese Innovation ermöglichte die Schaffung von Treffpunkten, deren Foren der Tempel war. Die Architektur des römischen Tempels hat den Bau von kreisförmigen und rechteckigen Tempeln ermöglicht, deren Stil im Laufe der Jahrhunderte die gesamte Kultur des Westens beeinflusst hat.</p>
<h4>Der Jupitertempel (6. Jahrhundert v. Chr.)</h4>
<p>Der Historiker <strong>Tito </strong><strong>Livio</strong> erzählt, dass der Tempel von <strong>Tarquinio Prisco</strong> entworfen wurde , um den tapferen Sieg über das Volk der <strong>Gabii</strong> zu feiern und den Vertrag mit den Etruskern zu festigen. Aber wer wirklich mit den Bauarbeiten begann, war Tarquinio der Hervorragende, der letzte König von Rom vor der Republik. <sup class='footnote'><a href='#marker-2944-3' id='markerref-2944-3' onclick='return footnotation_show(2944)'>3</a></sup>.</p>
<p>Ein unglaubliches Ereignis ereignete sich während des Baus des Tempels; In den Fundamenten wurde ein menschlicher Kopf gefunden, und die außergewöhnliche Entdeckung war für alle eine Vorahnung, dass dieser Ort der Sitz des Imperiums und die Hauptstadt der Welt sein würde [caput mundi].</p>
<p>Der Tempel stellte die Kraft des Gottes dar. Tatsächlich wurde eine große Terrakotta-Statue des Jupiter, der eine Quadriga fährt, in die Mitte gestellt. Für die römischen Bürger wurde der kapitolinische Tempel ein religiöses Zentrum, aber auch das politische Symbol des Staates.</p>
<p>Die Außenverkleidung war aus pentelischem Marmor, die Fliesen und Türen waren vergoldet, während sich prächtige Skulpturen mit den Säulen abwechselten. Von überall in der Stadt konnte man die Majestät des Tempels dank seiner Lage auf dem Hügel bewundern.</p>
<h4>Der Tempel von Juno Moneta (4. Jahrhundert v. Chr.)</h4>
<p>Der Tempel von Juno Moneta war Teil der kapitolinischen Triade (Jupiter, Juno und Minerva), die auf dem Hügel errichtet wurde, und die Göttin gehörte zu den beliebtesten römischen Göttern. Es war der Diktator <strong>Lucio Furio Camillo</strong>  , der es nach seinem Sieg gegen die <strong>Aurunci</strong> 345 v. Chr. Errichtete</p>
<p>Die Zuschreibung an Juno der Beiname <strong>Moneta</strong> , das ist <em>„admonitor“</em> (aus dem Griechischen ἐπίκλησις <em>„Aufruf“</em> in der Religion des antiken Griechenland) geht an die Belagerung der Gallier (390 vor Christus) zurück, wenn die Gänse der Göttin geweihte geschlossen Das Gehege (die berühmten Gänse des Kapitolinischen Hügels) begann zu kreischen und weckte den Konsul <strong>Marco Manlio Capitolino,</strong> der den Angriff durch Alarmierung vereitelte.</p>
<p>Die Münzstätte wurde in der Nähe des Tempels (III. Jahrhundert v. Chr.) Erbaut und aus dem Ausdruck der Volkssprache ( <i>ad monetam</i> , im Tempel von Juno Moneta) wurde Geld als Münze bezeichnet.</p>
<p>Der Tempel und die nahe gelegene Münzstätte wurden 64 n. Chr. Während des großen Feuers von Rom zerstört. Die Kirche <strong>Santa Maria in Aracoeli</strong> (VII-XIII Jahrhundert) wurde dann auf den Überresten des Tempels errichtet .</p>
<h3 id="l-occupazione-dei-sabini-e-il-tradimento-di-tarpea">Die Besetzung der Sabiner und der Verrat an Tarpeia</h3>
<p><strong>Tarpea</strong> , die Tochter des Hüters des Hügels, geht zur Quelle außerhalb der Mauern, um Wasser zu schöpfen, und trifft einen hübschen jungen Mann voller Goldjuwelen auf seinem Arm, <strong>Tito Tazio</strong> , König der Sabiner, der die Festung belagerte. Die junge Frau verliebt sich und verspricht Tito, die Türen der Zitadelle für die Liebe zu öffnen, aber auch die Juwelen als Geschenk zu erhalten.</p>
<p>Der Chef der <strong>Sabinerarmee Appio Erdonio</strong> , der sich der Unterstützung des jungen Tarpeia sicher war, der den Einzug erleichtert hätte, belagerte 460 v. Chr. Mit etwa 2000 Söldnern das Kapitol, das es leicht eroberte.</p>
<p>Die junge Frau hatte keine Zeit, sich zu freuen, weil sie unter den Schilden der Eroberer getötet wurde. Eine felsige Klippe auf der Südseite des Hügels trägt seinen Namen (La Rupe Tarpea) und von dort wurden die Verräter der Heimat ins Leere geworfen. Aber eine Armee aus der Toskana, die sich unter dem Kommando von General <strong>Lucio Mamilio Vitulo versammelt hatte, </strong> eroberte den Hügel zurück, indem sie den Anführer der Sabiner tötete.</p>
<h3 id="l-assedio-dei-galli-e-il-sacco-di-roma">Die Belagerung der Gallier und der Sack Roms</h3>
<p>Die Gallier Senoni hatten unter dem Kommando von General Brenno Chiusi belagert, eine etruskische Stadt, die gezwungen war, das nahe gelegene Rom um Hilfe zu bitten. Drei edle junge Römer der Gens <strong>Fabia</strong> wurden geschickt, um mit Brenno zu verhandeln, aber einer der drei, <strong>Anzi Quinto Fabio</strong> , der zu Pferd über die Reihen hinaus streckte, tötete den Anführer der Gallier mit einem Speer.</p>
<p>Das Gerücht verbreitete sich, der Mörder sei ein römischer Botschafter. Die Gallier, die sich über das Vergehen ärgerten, erhoben das Feld für die Belagerung von Chiusi und beschlossen, nach Rom zu marschieren, was von den Boten aus Chiusi vor der Geschwindigkeit und Kampfbereitschaft der Feinde gewarnt wurde. hastig eine schlecht ausgebildete Armee vorbereitet.</p>
<p>Der Kampf fand in der Nähe des Flusses <strong>Allia</strong> unweit der Hauptstadt statt und war ein Trauerdatum für Rom. Die vom Führer <strong>Brenno</strong> angeführten gallischen Milizen besiegten die römische Armee, indem sie die Flüchtlinge verfolgten, um Rom zu erobern.</p>
<p>Ihre Ankunft erschreckte die Menschen, die Bauern flohen angesichts der Gefahr von Waffen, die Stadt hatte Angst und die Schreie der Menschen stiegen laut auf. Die Invasoren auf dem Pferderücken marschierten weit und breit, besetzten jeden Ort und plünderten die umliegende Landschaft.</p>
<p>Die Gallier plünderten Rom für einige Tage, verbrannten und verwüsteten es und töteten Tausende römischer Soldaten und Zivilisten. &#8220; <strong>Der Sack Roms</strong> &#8220; fand am 18. Juli 387 v. Chr. In <strong><em>Dies Alliensis </em></strong><sup class='footnote'><a href='#marker-2944-4' id='markerref-2944-4' onclick='return footnotation_show(2944)'>4</a></sup>.</p>
<p>Dieser Tag wurde zum Symbol des Unglücks, das in den kaiserlichen Kalendern als <strong><em>dies nefastus</em> </strong>(ungünstiger Tag) vermerkt wurde . Das katastrophale Ereignis für Rom war für den Chef Brenno die wichtigste Episode, die ihn in der Geschichte berühmt machte: der <strong>Erfolg im Krieg gegen die Römische Republik.</strong></p>
<h4>Brenno: &#8222;Vae victis&#8220;</h4>
<p>Auch ohne Widerstand bildeten die wenigen überlebenden Römer, Senatoren, Plebejer, Frauen und jungen Leute eine kleine Armee, um sich gegen Feinde zu verteidigen, indem sie sich auf das Kapitol setzten.</p>
<p>Der Chef der Gallier war gezwungen, den Hügel unter Belagerung zu halten, was lange dauerte, bis ein nächtlicher Angriff beschlossen wurde, um die überzeugten Verteidiger der Garnison zu überraschen.</p>
<p>Die Gallier griffen den Hügel an, wurden aber dank des Quietschens der der Göttin Juno heiligen Gänse, die den Konsul <strong>Marco Manlio Capitolino</strong> weckten, der den Alarm auslöste, indem sie die Belagerten, die bereit waren, den Angriff zu stoppen, alarmierten, ohne Schwierigkeiten zurückgeschlagen .</p>
<p>Nach verschiedenen Verhandlungen einigten sich die Römer darauf, ein Lösegeld von 1.000 Pfund Gold zu zahlen; Beim Wiegen des Goldes auf der Waage hätte Brenno die Messung durchgeführt, indem er das Schwert auf den Teller gelegt hätte, um sein Gewicht zu erhöhen.</p>
<p>Zu den Beschwerden der Römer sprach der Führer der Gallier den berühmten Ausdruck &#8220; <strong>vae victis</strong> &#8220; aus, &#8220; <strong>wehe den Besiegten</strong> &#8222;. Ohne die Belagerung zu beenden, beschlossen die Römer, den Konsul <strong>Furio Camillo zurückzurufen</strong> , um ihnen zu helfen, der an der Spitze einer Truppe römischer Soldaten und nachdem er die Befugnisse eines Diktators und der einzigen legitimen Autorität erlangt hatte, die Zahlung des Betrags verweigerte Schlacht besiegte die Gallier.</p>
<p>Die Schande des Lösegeldes fand nicht statt, außer der Ehre Roms, und der Satz von Furio Camillo ist in der Geschichte berühmt geblieben. <em>&#8220; <strong>Non auro, sed ferro, recuperanda est patria</strong> &#8220; &#8222;Nicht mit Gold wird das Land erlöst, sondern mit Eisen&#8220;.</em></p>
<h3 id="le-mura-serviane">Die servianischen Mauern</h3>
<p>Die servianischen Mauern waren eine Tuff-Verteidigungsanlage, die zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. Erbaut wurde. Das Werk hat seinen Namen vom sechsten König von Rom, <strong>Servius Tullius</strong> .</p>
<p>Die Mauern wurden mit übereinander gestapelten quadratischen Blöcken errichtet und hatten 16 Tore, von denen drei noch existieren ( <strong>Porta Esquilina</strong> = Arco di Gallieno, <strong>Arcus Caelimontani</strong> , <strong>Porta Sanqualis</strong> ).</p>
<p>Von der Römischen Republik bis zum ersten Reich wurden die Servianischen Mauern (sowie ein Militärgehege) erhalten, um die Stadt zu schützen, indem sie für die ersten drei Jahrhunderte des Römischen Reiches grundsätzlich verbarrikadiert wurde.</p>
<p>Mit einer Ausdehnung von ca. 11 km. Die Mauern schützten den kapitolinischen Hügel, die kapitolinische Arx und später die anderen Hügel. Der römische Verteidigungsbereich war zu dieser Zeit einer der größten in Italien und vielleicht im gesamten Mittelmeerraum.</p>
<h2 id="et-imperiale-27-a-c-476-d-c-">Kaiserzeit (27 <span class="text-smallcaps">v. Chr. &#8211; 476 n. Chr.</span> )</h2>
<p>Das Kaiserzeitalter beginnt 27 v. <span class="text-smallcaps">C.</span>  mit <strong>Gaius Julius Caesar Octavian</strong> , dem ersten Kaiser, der mit der Absetzung des jungen <strong>Romulus Augustulus</strong> , des letzten weströmischen Kaisers 476 n. Chr., Endete.</p>
<p>Rom verpflichtet sich in den fünf Jahrhunderten, in denen es seine maximale territoriale Ausdehnung erreichen wird, die lateinische Kultur und Literatur in den eroberten Gebieten zu verbreiten und seinen Einfluss teilweise zu absorbieren.</p>
<p>Von der <strong>Julius-Claudian-</strong> Dynastie bis zur <strong>Konstantinischen</strong> Dynastie ist es eine kontinuierliche Abfolge von Ereignissen und Kriegen, aber es lohnt sich, die von Augustus gesponserte kulturelle Gärung und das Werden von Schriftstellern wie <strong>Virgil</strong> , <strong>Horace</strong> und <strong>Tito Livio</strong> hervorzuheben, die den griechischen Aszendenten verlassen haben.</p>
<h3 id="gli-incendi-dell-et-imperiale">Die Feuer der Kaiserzeit</h3>
<p>Die Geschichte Roms ist geprägt von den Flammen, die die Struktur der Stadt regelmäßig verändert haben. Ein sehr gefährliches Feuer aufgetreten in 6 AD, das jedoch Anlass gab den Anfang der Organisation des <strong>vigile</strong> Services (heute Feuerwehr) von Augustus selbst, unter der Leitung von einer praefectus vigilum.</p>
<p>Ein weiteres herausforderndes Feuer war 14 n. Chr., Als die Flammen im Republikanischen Forum die beiden großen Basiliken <strong>Aemilia</strong> und <strong>Julia</strong> vollständig zerstört hatten . 69 n. Chr. Wurde das gesamte kapitolinische Gebiet in Brand gesteckt, wodurch die Tempel und Denkmäler erneut beschädigt wurden. Der Kaiser <strong>Vespasian</strong> kümmerte sich sofort um die Wiederherstellung und Reparatur der durch die Flammen verursachten Schäden.</p>
<p>Am berüchtigsten war <strong>das große Feuer</strong> , das im Jahr 64 n. Chr. Einen Großteil der Stadt ausbrach und zerstörte. Trotz der bekannten Geschichten gibt es keine Hinweise darauf, dass der römische Kaiser <strong>Nero</strong> das Feuer <strong>angezündet</strong> hat, da er sich zu dieser Zeit in Anzio an der Küste Latiums befand.</p>
<p>Das Feuer brach vom Palatin aus und breitete sich nach Norden aus und flammte fast drei Tage lang außer Kontrolle. Drei der 14 Bezirke Roms wurden vollständig ausgelöscht; nur vier waren von der schrecklichen Verwüstung unberührt. Hunderte von Menschen starben im Feuer und viele Tausende wurden obdachlos.</p>
<p>Einige Jahre später, jedoch 80 n. Chr. Mit <strong>Tito</strong> Imperatore, brach das Feuer erneut von den Hängen des Campo Marzio aus. <strong>Domitian</strong> begann den Wiederaufbau ab 81 n. Chr. Aus dieser Zeit stammt der Bau der Tempel des mythologischen <strong>Dei Consenti</strong> sowie von <strong>Vespasiano</strong> und <strong>Tito</strong> an den Hängen des Hügels.</p>
<p>Nach dem Brand von 191 begann unter dem Reich des <strong>Commodus</strong> eine neue Phase des Wiederaufbaus, die von der Severi-Dynastie verwaltet wurde: Der <strong>Friedenstempel</strong> , die <strong>Horrea Piperiana</strong> und der <strong>Portikus von Octavia wurden wieder aufgebaut.</strong></p>
<p>283 n. Chr. Machte das Feuer, das einen Teil des Stadtzentrums zerstört hatte, einen Wiederaufbau erforderlich, der von <strong>Marcus Aurelius Cute</strong> durchgeführt wurde, der die Restaurierungen des <strong>Forums von Cäsar</strong> , der <strong>Kurie</strong> , <strong>des Saturn-Tempels</strong> , des Theaters und der Portiken von Pompeius durchführte .</p>
<p>Noch früher, in der letzten Periode der Republik, berichtet Tito Livio, dass 213 v. Chr. Ein schreckliches Feuer, das zwei Nächte und einen Tag dauerte, viele der Gebäude zerstörte. Ein schreckliches Feuer im Jahr 83 v. Chr. Zerstörte das Kapitol und der alte Tempel des kapitolinischen Jupiter ging in Flammen auf. Es folgte eine tiefgreifende Rekonstruktion, die dem treuesten von Sulla, <strong>Lutatius Catulus</strong> , anvertraut wurde, der sich nach dem Brand auch um das Staatsarchiv <strong>Tabularium</strong> kümmerte .</p>
<h2 id="epoca-medioevale-e-moderna">Mittelalter und Neuzeit</h2>
<p>Im Mittelalter verschmolz die architektonische Entwicklung des Kapitols mit Veränderungen in den kommunalen Institutionen. Die heilige Funktion des Hügels wurde durch die neue Rolle des schlagenden Herzens der Bürgerregierung von Rom verzerrt, die fest unter der Kontrolle des Papstes stand.</p>
<p>Verschiedene Aufstände des städtischen Widerstands schwärmten in der Stadt und im Jahr 1143 errichtete ein Aufstand der Bürger gegen die päpstliche Autorität und die Adligen den wiederhergestellten Senat des römischen Volkes auf dem Hügel im Palazzo Senatorio.</p>
<p>1363 wurde in der Stadt eine neue Regierungsform eingeführt: ein einziger Senator, der von zwei Richtern &#8222;am Rande&#8220; und den Konservativen unterstützt wurde und die sozialen Schichten vertrat, die an die Macht kamen.</p>
<p>Im fünfzehnten Jahrhundert die Päpste <strong>Bonifatius IX</strong> und <strong>Niccolò V</strong>  befestigte den Palazzo Senatorio als Hochburg von Türmen geschützt: zugleich der Palast der <strong>Banderesi</strong> (Kapitäne der Stadtmiliz), im Auftrag von Papst Niccolò V, durch die angepasst wurde Der Architekt <strong>Bernardo Rossellino</strong> als Sitz der Konservatorien wurde so zum <strong>Palazzo dei Conservatori</strong> .</p>
<p>Auch wenn die Koexistenz zwischen Papsttum und kommunalem System umstritten ist, ist die Trennung zwischen dem Kapitol und dem Vatikan als Ort der päpstlichen Macht verordnet. 1471 sanktioniert Papst <strong>Sixtus IV.</strong> Die Funktion des Kapitols mit der Spende von zwei großen Bronzen an das römische Volk: dem She- <strong>Wolf</strong> , der zum Symbol der Stadt wird, und dem großen Bronzeporträt <strong>Konstantins.</strong></p>
<h3 id="la-piazza-di-michelangelo">Michelangelos Platz</h3>
<p>Im Jahr 1536 war das Campidoglio-Gebiet eine Unkrautwiese und befand sich in einem Zustand absoluten Verfalls, in dem Ziegen weiden ließen, was als &#8222;Monte caprino&#8220; bezeichnet wurde. In Erwartung des Besuchs von Kaiser <strong>Karl V.</strong> in Rom beauftragte Papst <strong>Paul III. Farnese</strong> Michelangelo, seinen Architekten, Bildhauer und Vertrauensmaler, mit der Gestaltung eines neuen Platzes, der Piazza del Campidoglio.</p>
<p>Der Arbeitsplan des Papstes beinhaltete auch einen Umbau der bestehenden Gebäude rund um die Lichtung. Die Entwicklung des Gesamtprojekts sah vor, den Zugang zum Hügel durch den Bau einer Treppe zu erleichtern.</p>
<p>Als der Kaiser Rom besuchte, konnte die kaiserliche Prozession die Spitze des Hügels nicht erreichen, da nur sehr wenige Arbeiten abgeschlossen waren.</p>
<p>Die elliptische Pflasterung, die von Michelangelos kostbarem Sternenboden inspiriert wurde und durch die Stiche der Kartografin <strong>Étienne Dupérac</strong> im Jahr 1569 dokumentiert wurde , wurde erst 1940 erbaut. Nach etwa vierhundert Jahren entwickelte sich das Projekt eines majestätischen architektonischen Szenarios, das sich über Jahrhunderte von Ausarbeitungen und Renovierungen entwickelte abgeschlossen.</p>
<p>Um mehr zu erfahren, empfehlen wir, die eingehende Analyse auf dem Platz zu lesen:</p>
<p><div class="related-post add-box">[action-button color=&#8220;blue&#8220; title=&#8220;Die von Michelangelo entworfene Piazza del Campidoglio&#8220; xclass=&#8220;&#8220; button-text=&#8220;Kapitolsplatz&#8220; url=&#8220;/sehenswuerdigkeiten/kapitolsplatz/&#8220; img-url=&#8220;/wp-content/uploads/2020/05/piazza-del-campidoglio-roma-150&#215;150.jpg&#8220; target=&#8220;&#8220;]</div></p>
<p>Rund um den Platz befinden sich folgende Gebäude:</p>
<p><strong>Palazzo Senatorio</strong></p>
<p>Der Palazzo Senatorio wurde 78 v. Chr. Auf den Überresten des Tabulariums (ehemals Saturn-Tempel) als Sitz des neuen Rates der Senatoren erbaut, der 1143-44 gegründet wurde und dem Papst die Autorität für die Verwaltung nahm Angelegenheiten der Stadt dank einer Bewegung der Bürgeraufstände gegen Papst Innozenz II.</p>
<p>Hier trafen sich die ersten Senatoren, ein Wahlkollegium, das mit der Verwaltung der Justiz und der Stadt betraut war.<br />
Die Umstrukturierung wurde Michelangelo zwischen 1542 und 1554 anvertraut. Er schuf eine doppelte Treppe, die zu einer raffinierten architektonischen Kulisse für die Lage der beiden prächtigen antiken Statuen der Flussgötter führte: des <strong>Nils</strong> und des <strong>Tibers</strong> .</p>
<p>Heute ist es die Verwaltungs- und Repräsentanz der Roma Capitale. Es ist das älteste existierende Rathaus der Welt.</p>
<p><strong>Das neue Gebäude</strong></p>
<p>Dank der Finanzierung von Papst Clemens VIII. Wurde 1603 der Palazzo Nuovo unter der Leitung von <strong>Girolamo Rainaldi</strong> und seinem Sohn <strong>Carlo</strong> nach einem Projekt von Michelangelo gebaut, der auch die Fassade entwarf.</p>
<p>Der Palast befindet sich auf der linken Seite des Platzes und enthält eine große ägyptische Sammlung von Funden, die nicht aus Ägypten stammen, sondern alle aus den römischen Ausgrabungen der <strong>Villa Adriana</strong> und der römischen Landschaft stammen (das Krokodil, zwei Cynocephalus, ein Spatzfalke) , eine Sphinx, ein Skarabäus usw.).</p>
<p>Das Gebäude beherbergt zusammen mit dem der gegenüberliegenden Konservatorien den Sitz der <strong>Kapitolinischen Museen</strong> , einer der ältesten Sammlungen klassischer Werke der Welt.</p>
<p><strong>Palazzo dei Conservatori</strong></p>
<p>Der Palazzo dei Conservatori auf der rechten Seite des Platzes wurde im 13. Jahrhundert erbaut, um die professionellen Gilden des Kunsthandwerks zu beherbergen. Im 15. Jahrhundert wurde es den Konservativen zugeteilt, den vom Papst ernannten Offizieren, und 1568 wurde im Auftrag von Papst Nikolaus V. mit der Umstrukturierung begonnen.</p>
<p>Der Palast wurde von Michelangelo neu gestaltet, der seine Arbeiten nicht abgeschlossen sah, von <strong>Guidetto Guidetti</strong> fortgesetzt und von <strong>Giacomo Della Porta fertiggestellt</strong> . Seine Säulen, die sich über zwei Etagen erstrecken, kennzeichnen die bemerkenswerte Fassade.</p>
<p>Der Hof ist der bevorzugte Ort für die Sammlung von Antiquitäten und für die Fragmente der 1486 gefundenen kolossalen Statue des <strong>Kaisers Konstantin</strong> .</p>
<h3 id="la-basilica-di-santa-maria-in-aracoeli">Die Basilika Santa Maria in Aracoeli</h3>
<p>Auf den Überresten des Tempels von Juno Moneta wurde im 12. Jahrhundert die Basilika Santa Maria in Aracoeli am höchsten Punkt des Kapitols errichtet, die definitiv die Rolle der Kirche des römischen Volkes übernahm. Der Baustil ist romanisch, gotisch und die 122 römischen Säulen, die das Innere der Kirche in drei Schiffe unterteilen, wurden aus mehreren antiken Ruinen und Denkmälern geborgen.</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-2944'>
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<li id='marker-2944-1'> &#8222;Vite parallele, Romolo, 3, 1&#8220; &#8211; Plutarch &#8211; trad. di Marco Bettalli <span class='returnkey'><a href='#markerref-2944-1'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2944-2'> &#8222;Bucoliche&#8220;, Virgilio &#8211; <a href="https://books.google.it/books?id=311lAAAAcAAJ&amp;pg=PA232&amp;lpg=PA232&amp;dq=%22tarpejam+fedem%22&amp;source=bl&amp;ots=fABRL6qFIZ&amp;sig=ACfU3U2v_eA1om-AxpdizdSWepOiPcMIZA&amp;hl=it&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjJ67SgubvpAhWKwcQBHQJZALQQ6AEwAHoECAsQAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volltext</a> <span class='returnkey'><a href='#markerref-2944-2'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2944-3'> &#8222;Ab Urbe Condita II, 7-8&#8220; &#8211; Tito Livio <span class='returnkey'><a href='#markerref-2944-3'>&#8629;</a></span></li>
<li id='marker-2944-4'>&#8222;Annali, XV, 41.2.&#8220; &#8211; Tacito <span class='returnkey'><a href='#markerref-2944-4'>&#8629;</a></span></li>
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